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Politische Relevanz resilienter Raumstrukturen

Drei Männer stehen in einem hellen Foyer vor einem großen, leuchtenden Poster der „Raummetropolregion Bremen/Oldenburg (RMK)“. Das Poster zeigt eine Luftaufnahme einer Stadtlandschaft und das RMK-Logo. Die Männer tragen Namensschilder und sind formell gekleidet. Alle drei lächeln in die Kamera.
V. l. n. r. Dr. Arne Sünnemann, Abteilungsleiter Regional- und Stadtentwicklung, Stadtumbau, Wohnungswesen in Bremen, Prof. Dr. Axel Priebs, ARL-Präsident und der bremische Staatsrat Dr. Ralph Baumheier (ARL-Mitglied)

Auf Einladung der Vorsitzenden der Raumentwicklungsministerkonferenz (RMK), der Bremer Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal, referierte Prof. Dr. Axel Priebs (Präsident der ARL) am 27. November 2025 in der 49. RMK in Bremen. Als ständiger Gast im RMK-Hauptausschuss war er gebeten worden, den Ressortspitzen aller 16 Bundesländer über die Ergebnisse eines Ad-hoc-Arbeitskreises der ARL zu berichten, die im Positionspapier aus der ARL 160 („Resiliente Raumstrukturen - Raumordnung und Raumentwicklung stärken Landes- und Bündnisverteidigung sowie Bevölkerungsschutz“) dokumentiert sind. Das Positionspapier war auch Teil der offiziellen Sitzungsunterlagen der Ministerkonferenz.

Raumordnung und Raumentwicklung stärken Landes- und Bündnisverteidigung sowie Bevölkerungsschutz

Im neuen ARL-Positionspapier "Resiliente Raumstrukturen" geht es darum, welchen Beitrag die Raumordnung und Raumordnungspolitik zur Stärkung der gesellschaftlichen und räumlichen Resilienz leisten kann.

Die russische Annexion der Krim 2014 und der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine 2022 haben unter anderem dazu geführt, Landes- und Bündnisverteidigung sowie Bevölkerungsschutz als notwendige gesellschaftliche Aufgabe wieder verstärkt ins öffentliche und politische Blickfeld Deutschlands zu rücken. Dabei wird deutlich, dass im militärischen und im zivilen Bereich umfangreiche Nachholbedarfe bestehen, nicht zuletzt bei der Stärkung der gesellschaftlichen und räumlichen Resilienz. 

Ad-Hoc-Arbeitskreis „Resiliente Raumstrukturen: Warum kritische Infrastruktur besser geschützt werden muss

Was passiert, wenn der Strom für längere Zeit ausfällt oder die Versorgung mit Trinkwasser oder die Mobilfunknetze zusammenbrechen? 

Der neue Ad-Hoc-Arbeitskreis befasst sich mit Fragen der Vorsorge gegen Auswirkungen von Sabotage und eines möglichen bewaffneten Konflikts in Deutschland aus der Perspektive der räumlichen Planung.