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Regionalplanung

Leitung:
Manuela Hahn,
Sebastian Wilske
Geschäftsführung:
Thomas Terfrüchte

Die Mitglieder des Fachlichen ARL-Forums Regionalplanung teilen und synthetisieren Wissensbestände aus den Ländern und Regionen mit dem Ziel, eine zukunftsfähige sowie effektiv und effizient ausgestaltete Regionalplanung zu fördern. Das übergeordnete Ziel des Forums besteht in der Erstellung qualitativ hochwertiger Beiträge zu aktuellen und längerfristig geführten Diskursen sowie der Multiplikation und Verbreitung des synthetisierten Wissens. Darüber hinaus beschäftigen sich Mitglieder des Forums in Unterarbeitsgruppen (UAGs) mit Themen von besonderer Relevanz, wie aktuell bspw. der Energiewende und der Flächenkonkurrenzen. Aber auch der Klimawandel, die Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen, die Digitalisierung sowie der Erhalt der Biodiversität sind Themen, die Antworten auf der Ebene der Regionalplanung erfordern.

Die Mitglieder des Forums treffen sich zweimal jährlich in Präsenz zu einem zweitägigen Austausch; in kürzeren Abständen finden ergänzend digitale Treffen statt. Es werden sowohl aktuelle Erfahrungsberichte der Mitglieder aus der Fachpraxis oder aus der anwendungsorientierten Forschung präsentiert und diskutiert als auch ein fachlicher Austausch zu im Vorfeld festgelegten Schwerpunkten angeboten. Hierzu werden auch Gäste (national und international) für externe Inputs eingeladen.

Das Forum beteiligt sich an der inhaltlichen Vorbereitung von Gremien, Veranstaltungen und anderen Vorhaben der ARL.

Derzeit geht es um die Beratung und Strukturierung u. a. folgender Themen:

  • Ausbau der Windenergie
  • Flächenkonkurrenzen
  • Wohnraumentwicklung

Veröffentlichungen des Forums Regionalplanung

Geschäftsordnung des Forums Regionalplanung

Aktuelles

Themenheft zu Flächensparen in den Informationen zur Raumentwicklung erschienen

30-ha-Ziel, Netto Null, Schwarze Null? Ein Themenheft beleuchtet den aktuellen Stand der Debatte ums Flächensparen

Warum ist es so wichtig, Fläche zu sparen - und inwiefern können die anspruchsvollen Flächensparziele tatsächlich erreicht werden? Die Autorinnen und Autoren des Themenhefts "30-ha-Ziel neu justieren? – Strategien, Konzepte, Methoden" der Zeitschrift Informationen zur Raumentwicklung (IzR) beleuchten diese und ähnliche Fragen aus unterschiedlichsten Perspektiven.

ARL-Regionalplanungstagung 2026

Die Regionalplanung als treibende und gestaltende Kraft des Windenergieausbaus
Foto aus der Vogelperspektive, in der Mitte zwei mit Bäumen und Büschen bewachsene Bahntrassen, links und rechts landwirtscgaftliche Flächen und Wege, rechts ein Windrad das weiter vorne steht mit Schattenwurf, im Hintergrund locker verteilt viele weitere Windräder, einige Sonnenstrahlen durchbrechen rechts im Bild die Wolken.

Programm (PDF)

Die Teilnahme an der Regionalplanungstagung ist kostenfrei und als Fortbildungsveranstaltung seitens der Niedersächsischen Architektenkammer anerkannt.

Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) steht die Regionalplanung im Zentrum der Energiewende. Bis spätestens 2032 müssen verbindliche Flächenziele für den Ausbau der Windenergie erreicht werden – eine Aufgabe, die maßgeblich von der Regionalplanung umgesetzt wird.
Die ARL-Regionalplanungstagung 2026 widmet sich der Frage, wie Regionalplanung als gestaltende Kraft den Windenergieausbau steuert, Konflikte moderiert und rechtliche Vorgaben in tragfähige räumliche Konzepte übersetzt.

Tag der Regionen 2024 unter ARL-Beteiligung

Der 2. Bundeskongress „Tag der Regionen“ findet vom 27. bis 29. Mai 2024 in Pforzheim unter der Überschrift „Fläche unter Druck – Interessenkonflikte planvoll lösen“ statt. Die ARL ist mit drei Beiträgen zum Thema vertreten.

Tag der Regionen
  • Vorträge und Diskussion: Fläche im Blick – die Umsetzbarkeit von Zukunftsvisionen junger Planer:innen

27. Mai, 16:15 – 18:00 Uhr, mit Livestream
Mit Antonia Pfeiffer vom Forum Nachwuchs der ARL, Alex Beljaev (Regionalverband Ostwürttemberg), Fabian Egle (Regionalverband Südlicher Oberrhein) und Nathalie Millán Cerezo (Stadtplanungsamt Rottenburg am Neckar).

Zunehmend prägen junge Planer:innen mit ihren An- und Einsichten die Ausgestaltung der planerischen Zukunft. Welche Ansprüche haben sie an eine gute Raumentwicklung? Wie blicken sie auf die Umsetzbarkeit ihrer Zukunftsvisionen vor dem Hintergrund bestehender und zu erwartender Interessenkonflikte in der Fläche? Gemeinsam mit dem Publikum wird ergründet, wie mit Interessenkonflikten umgegangen werden kann, damit eine zukunftsfähige Raumentwicklung nicht nur eine Vision bleibt.

Weitere Meldungen