Räumliche Implikationen der Wissensgesellschaft in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

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Laufzeit

2012–2015

Fragestellung & Vorgehensweise

Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern befinden sich – wie die meisten Regionen Europas – im Strukturwandel hin zu einer wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft, in der Wissen und der Umgang mit Wissen zur Grundlage des ökonomischen und sozialen Zusammenlebens werden. Wissen und der Zugang dazu, also das Vorhandensein und die Erreichbarkeit von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, sind für die räumliche Implikation der Wissensgesellschaft entscheidend und bestimmen maßgeblich über das Gelingen dieses Strukturwandels. Obwohl die Wissensgesellschaft Ergebnis eines Prozesses ist, der bereits weit zurückreicht, rückt das Thema erst in jüngster Zeit in den Mittelpunkt der raumwissenschaftlichen und auch raumpolitischen Diskussion. Vor diesem Hintergrund lenkt die Arbeitsgruppe ihr Augenmerk auf Entwicklungen in der Peripherie. Es geht unmittelbar auch um das Verhältnis dieser Peripherie zu Zentren und um die Thematisierung von Prozessen der Abkoppelung oder Stigmatisierung.

Folgende Forschungsfragen sind deswegen virulent:
Wie entwickeln sich die räumlichen Nutzungsstrukturen in der Wissensgesellschaft?
Wie wirkt sich die Wissensgesellschaft auf ländlich-periphere Räume aus?

Entwicklung eines verschiedene Handlungsfelder integrierenden Konzeptes der Wissensgesellschaft aus wissenschaftlicher Perspektive („top-down“) und empirische Überprüfung durch die Perspektive der Planungspraxis für einzelne wissensgesellschaftliche Teilbereiche („bottom-up“); Zusammenführung beider Sichtweisen

Diskurs in der Arbeitsgruppe, Workshops, Kolloquien, empirische Forschung, Studierendenprojekte

Ergebnis

Forschungsberichte der ARL 6: Wissensgesellschaft als Herausforderung für ländlich- periphere Regionen: Beispiele aus Nordostdeutschland