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Pollution in urban ponds, eco-evolutionary dynamics, and ecosystem resilience

Im Projekt POUNDER stehen Teiche in Berlin im Vordergrund. Ihre Bedeutung als naturnahe Lösungen zur Bewältigung klimabedingter hydrologischer Risiken, für die biologische Vielfalt und das menschliche Wohlbefinden in Städten wird bewertet, zusammen mit Stakeholdern aus dem Bereich der Stadtentwicklung. POUNDER ist ein inter- und transdisziplinäres Projekt, an dem neben der ARL Partner aus Berlin, Stechlin, Potsdam und der University of Iowa, USA, beteiligt sind. 

Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist für die Gesamtorganisation des Projekts verantwortlich. 

Laufzeit: 5/2024 – 4/2027

Kontakt

Dr. Germán Joosten 
Tel. +49 511 34842-68 
german.joosten@arl-net.de

 

Aktuelles

Inter- und transdisziplinäre Perspektiven auf Berliner Kleingewässer

Forschungsansätze und Ergebnisse des POUNDER-Projekts stoßen auf internationalen Konferenzen in Davos und Barcelona auf großes Interesse
Blick von hinten in einen großen, voll besetzten Konferenzsaal. Hunderte Menschen sitzen vor einer Bühne mit zwei großen Projektionsflächen. Auffällig sind die geometrisch strukturierte Decke mit vielen kleinen Leuchten und eine Person mit roten Haaren und transparenten Feenflügeln im Vordergrund.
Eröffnungsveranstaltung des World Biodiversity Forum 2026 in Davos

Vom World Biodiversity Forum in Davos bis zur POLLEN Conference in Barcelona (Political Ecology Network) – das POUNDER-Projekt präsentierte diesen Sommer seine Arbeit an der Schnittstelle von Biodiversität und politischer Ökologie in internationalen Forschungskontexten. Trotz unterschiedlicher Konferenzschwerpunkte zeigte sich: Der inter- und transdisziplinäre Zugang von POUNDER stößt auf großes Interesse.

Kurzer Rückblick auf die Konferenzbeiträge (PDF)

POUNDER bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026

Drei Personen stehen bei einer Veranstaltung hinter einem Infotisch zum Projekt „Berlin Ponds Calling“. Auf dem Tisch und an Stellwänden sind Poster, Karten und Materialien zu Berliner Teichen und Artenvielfalt zu sehen. Im Vordergrund steht eine große Pappbox mit Tierillustrationen.
Das „(James)-Pond Team“: v. l. n. r. Valentin Elvis Fischer (Freie Universität Berlin), Zeno Porro (IGB, Freie Universität Berlin) und Germán Joosten (ARL, IGB) – gemeinsam präsentierten sie das POUNDER-Projekt bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 in Berlin

Bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 präsentierten Valentin Elvis Fischer (FU Berlin), Zeno Porro (IGB/FU Berlin) und Germán Joosten (ARL/IGB) das POUNDER-Projekt am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin.

Das Team stellte wissenschaftliche Poster zu Berliner Kleingewässern und das extra für die Wissenschaftsnacht entwickelte Spiel „James Pond: Artenschutz-Agent“ vor.

Dabei konnten alle Interessierten mehr über die Bedeutung von Teichen und Tümpeln für die Biodiversität, die Klimaanpassung und die Stadtökologie erfahren. Bis spät in die Nacht gab es großes Interesse von Studierenden, Kolleginnen und Kollegen sowie von Familien mit Kindern. Besonders das Spiel „James Pond“ erwies sich als voller Erfolg. Die Teilnehmenden lernten spielerisch verschiedene Tierarten aus Berliner Kleingewässern kennen und halfen dabei, typische sowie seltene und gefährdete Arten zu schützen.

Von Berlin nach Melbourne

Forschungsaufenthalt zu „Urban Ponds“ in Australien

Im Dezember 2025 absolvierte Dr. Germán Joosten (ARL) einen Forschungsaufenthalt am Burnley Campus der University of Melbourne. Der Aufenthalt fand im Rahmen des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projektes POUNDER (POllution in UrbaN ponds – eco-evolutionary Dynamics and Ecosystem Resilience) statt und diente dem internationalen Vergleich des Managements urbaner Kleingewässer in Berlin und Melbourne. Im Fokus standen die Fragen, wie urbane Teiche ökologisch funktionieren und wie sie geplant, genutzt und gemanagt werden können.

Chancen und Herausforderungen des Managements von Kleingewässern

Fallstudie zur kommunalen Gewässerpolitik in Berlin

Welche sozialökologischen Konsequenzen folgen aus Veränderungen der Wasserverfügbarkeit und -qualität? Wie verändern sich Nutzungsweisen und Schutzanforderungen, und welche Konflikte resultieren daraus? Diesen und weiteren Fragen widmete sich der Workshop „Social Waters – im sozialwissenschaftlichen Dialog“ am 17. und 18. Oktober 2025 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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