Pollution in urban ponds, eco-evolutionary dynamics, and ecosystem resilience
Im Projekt POUNDER stehen Teiche in Berlin im Vordergrund. Ihre Bedeutung als naturnahe Lösungen zur Bewältigung klimabedingter hydrologischer Risiken, für die biologische Vielfalt und das menschliche Wohlbefinden in Städten wird bewertet, zusammen mit Stakeholdern aus dem Bereich der Stadtentwicklung. POUNDER ist ein inter- und transdisziplinäres Projekt, an dem neben der ARL Partner aus Berlin, Stechlin, Potsdam und der University of Iowa, USA, beteiligt sind.
Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist für die Gesamtorganisation des Projekts verantwortlich.
Laufzeit: 5/2024 – 4/2027
Kontakt
Dr. Germán Joosten
Tel. +49 511 34842-68
german.joosten@arl-net.de
Chancen und Herausforderungen des Managements von Kleingewässern
Welche sozialökologischen Konsequenzen folgen aus Veränderungen der Wasserverfügbarkeit und -qualität? Wie verändern sich Nutzungsweisen und Schutzanforderungen, und welche Konflikte resultieren daraus? Diesen und weiteren Fragen widmete sich der Workshop „Social Waters – im sozialwissenschaftlichen Dialog“ am 17. und 18. Oktober 2025 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Die Zukunft der urbanen Teiche
Das Forschungsprojekt POUNDER (Pollution in Urban Ponds – Eco-evolutionary Dynamics and Ecosystem Resilience) wird von der Leibniz-Gemeinschaft gefördert und vereint Natur-, Sozial- und Planungswissenschaften. In Berlin werden mehr als 50 Teiche untersucht, um Wasserqualität, Biodiversität und ökologische Anpassungsprozesse zu erfassen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, gemeinsam mit der Verwaltung, Initiativen, Unternehmen und Wissenschaft über die Zukunft der Teiche nachzudenken und gemeinsam gut umsetzbare Wege für ein besseres Management zu entwickeln.
Mit POUNDER zu den Teichen Berlins
Im Rahmen des Forschungsprojekts "POUNDER" erkundete eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern drei ausgewählte Berliner Teiche. Ziel war es, die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten, ökologischen Bedingungen und Herausforderungen dieser urbanen Kleingewässer kennenzulernen und den Austausch mit der Praxis zu fördern.
POUNDER und Urban Climate Future Lab bei der Deutschen Journalistenschule
Beim Workshop „DJS trifft Leibniz“ gaben Germán Joosten und Ricardo Kaufer von der ARL Einblicke in ihre Forschung zu urbanen Gewässern und klimaresilienter Stadtentwicklung – und diskutierten mit Journalist*innen über gelungene Wissenschaftskommunikation. Im Dialog wurde deutlich, wie wichtig gegenseitiges Verständnis, klare Botschaften und praxisnahe Beispiele für den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien sind.
Zukünfte jenseits von Dystopien denken
Im Workshop „Beyond Dystopia“ diskutierten internationale Nachwuchsforschende mit ARL-Postdoc Germán Joosten kreative, partizipative Methoden zur Entwicklung klimaresilienter und gerechter Zukunftsszenarien. Entstanden sind wissenschaftlich fundierte Visionen, die zum Handeln ermutigen und neue Perspektiven auf Stadt, Gesellschaft und Umwelt eröffnen.

