Regionales Forum Nordost
Das ARL-Forum Nordost umfasst die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin und ist eins von sieben regional verankerten ARL-Foren.
Es vereint Fachleute aus Planungspraxis und Wissenschaft und setzt sich inter- und transdisziplinär mit aktuellen Fragestellungen der Raumentwicklung auseinander, die insbesondere für den Nordosten Deutschlands relevant sind. Raumstrukturell umfasst das Gebiet dabei höchst unterschiedliche Räume: einerseits den Metropolraum Berlin, d. h. den Stadtstaat Berlin und sein brandenburgisches Umland, sowie andererseits die dünnbesiedelten ländlichen Räume Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns, mit den eher kleineren städtischen Verdichtungsräumen (wie Rostock, Cottbus, Schwerin, Stralsund, Greifswald, Wismar, Neubrandenburg, Frankfurt an der Oder und Brandenburg/Havel).
Die Themenschwerpunkte und Fragestellungen des ARL-Forums orientieren sich an den aktuellen Raumentwicklungs- und Planungsherausforderungen im Nordosten und werden maßgeblich durch einen höchst urbanen oder sehr ländlichen Charakter bestimmt.
ARL-Forum Nordost veröffentlicht Thesenpapier zum Status quo der Netto-Null Flächenentwicklung
Als Ergebnis seiner Frühjahrstagung "Zwischen Netto-Null und Flächensparen" vom 12.-13. Juni 2025 veröffentlichte das ARL-Forum Nordost 12 Kernthesen zum aktuellen Stand der Flächennutzung.
Jetzt noch zur Frühjahrstagung der ARL-Foren Südost und Nordost in Polen anmelden!
Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen. Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Tagung richtet sich an Raumplaner:innen, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus Deutschland und Polen.
Grenzüberschreitende Raumentwicklung im deutsch-polnischen Verflechtungsraum
Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen.
Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit: Hier treffen dynamische Metropolregionen wie Berlin-Brandenburg auf strukturschwache ländliche Räume, europäische Fördergelder auf nationale Planungshoheiten, und klimapolitische Notwendigkeiten auf historisch gewachsene Infrastrukturen. Die aktuelle EU-Kohäsionspolitik 2021–2027 betont zwar die Bedeutung grenzüberschreitender Projekte (z. B. im Rahmen von INTERREG VI A), doch die Umsetzung scheitert oft an bürokratischen Hürden, unterschiedlichen Planungsrechtssystemen oder fehlender langfristiger Finanzierung.
Transformative Planungspraxis und schlanker Plan – Spannungsfelder in der Raumentwicklung
Die ARL-Foren Nordost und Nordwest rufen zur Einreichung von Beiträgen für eine gemeinsame Herbsttagung auf!
Aktuelle Themen der Raumentwicklung im Nordosten
05. Dezember 2025, 13:00–15:00 Uhr (online)
Im Zentrum der digitalen Herbsttagung stehen zwei Themenfelder, die für den Nordosten Deutschlands von besonderer Relevanz sind: die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Raumentwicklung und die Rolle der Raumordnung beim Schutz von Moorböden.

