Koordination raumwirksamer Politik

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Kompetenzen sowie der verantwortliche Einsatz von politischen Instrumenten sind zumeist sowohl vertikal als auch horizontal auf verschiedene Akteure verteilt. Diese beeinflussen sich in ihrem Handeln gegenseitig und nehmen ebenso wechselseitig Einfluss auf die Ergebnisse der Intervention. Vor diesem Hintergrund ergibt sich Abstimmungsbedarf. Koordinationsprobleme werden insbesondere

  • horizontal zwischen Ministerien, Ämtern und anderen Verwaltungen,
  • horizontal und vertikal zwischen Fachpolitiken sowie zwischen verschiedenen Politikfeldern,
  • räumlich zwischen benachbarten Kommunen und Regionen,
  • horizontal und vertikal in Mehrebenenpolitiksystemen wie etwa in der Europäischen Union

virulent.

Der Arbeitskreis wird sich auf raumwirksame Politiken, insbesondere auf Raumordnungs-, Kohäsions- und Regionalpolitik sowie Verkehrspolitik-, Umwelt-, Innovations- und Agrarpolitik konzentrieren, weil hier in besonderem Maße Koordinierungsprobleme auftreten, und sich damit beschäftigen, welche Wege der Koordination möglich sind und zu einer Verbesserung der Politikergebnisse beitragen können.

Insgesamt ist nach Anreizen und Strukturen zu suchen, die Koordination im Eigeninteresse und eine Minimierung des Koordinationsbedarfs erreichen, ohne die Ziele der Förder- und Fachpolitiken aus dem Auge zu verlieren.

Mitglieder des AK Koordination

Mitglieder des Arbeitskreises im April 2013.