Klimawandel und Nutzung von regenerativen Energien als Herausforderungen für die Raumordnung

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Ausgehend von der Tatsache, dass der Klimawandel bereits im Gange ist und dass er durch das Wirken der Menschen verstärkt wird, besteht eine unmittelbare Handlungsnotwendigkeit der Gesellschaft, ihrer Individuen und Organisationen. Auch die Raumplanung hat hierbei eine bedeutende Rolle. Denn der Klimawandel erfordert einerseits planerische Vermeidungsstrategien (Mitigation), z. B. durch die Schaffung nachhaltiger Raum- und Siedlungsstrukturen, andererseits Anpassungsstrategien (Adaption), z. B. durch Ausweisung von Vorranggebieten für den Hochwasserschutz.

Die Arbeitsgruppe der LAG Bayern stellt die aktuellen Handlungserfordernisse der räumlichen Planung in den Bereichen Klimawandel und – damit in Zusammenhang stehend – Nutzung regenerativer Energien in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen. Folgende Zielsetzungen sind damit verbunden:

  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten und welche Instrumente stehen zur Verfügung?
  • Wie können die Standorte für flächenhafte Energiegewinnung gesteuert werden?
  • Welche Chancen, aber auch welche Risiken haben regenerative Energien als Wirtschaftsfaktor?
  • Wie müssen Siedlungsstrukturen im Zeichen des Klimawandels aussehen?
  • Wie können Landnutzung, Entwicklung der Kulturlandschaft und Naturschutz in Einklang gebracht werden?
  • Wie kann die Solarenergiegewinnung in kleineren und mittleren Gemeinden verbessert werden?
  • Wie muss sich das politische Handeln ändern, um Klimaschutz, -anpassung und der Nutzung regenerativer Energien einen höheren Stellenwert zu verschaffen?