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Transferformat „Klimaresiliente Schwammstädte – Zwischen Planungskonzept und Lebensrealität"

Das transdisziplinäre Austauschformat greift die wachsende Bedeutung der Schwammstadt als Leitkonzept klimaresilienter Stadtentwicklung auf, und reflektieren dieses über technokratische Planungsansätze hinaus. Das Prinzip der Schwammstadt wird nach wie vor überwiegend als technokratisches Planungsinstrument verhandelt, während alltägliche Nutzungs-, Pflege- und Wahrnehmungspraktiken sowie ästhetische, kulturelle und gesundheitliche Dimensionen bislang kaum berücksichtigt werden. Zivilgesellschaftliche, aktivistische und künstlerische Perspektiven sind selten systematisch eingebunden, und auch historische Erfahrungen mit dezentralen Regenwasserkonzepten bleiben eher unterbelichtet.

Ein Kind in rotem T-Shirt und orangefarbener Hose läuft mit einem blauen Regenschirm durch starken Regen. Im Hintergrund sind Blumenbeete, Sonnenschirme und grüne Bäume zu sehen; der Boden ist nass und stellenweise überflutet.

Die Mitwirkenden des Transferformates stellen daher sozialwissenschaftliche, zivilgesellschaftliche, aktivistische und künstlerische Perspektiven und alltägliche Dimensionen der Lebensrealität in Schwammstädten und Schwammlandschaften in den Mittelpunkt, um kritische sozialwissenschaftliche Perspektiven in der Debatte und Umsetzung von Klimaanpassung stärker zu berücksichtigen – eine Empfehlung des Deutschen Klimakonsortiums (2025). 

Im Zentrum steht die Frage, wie Erkenntnisse zum Alltag in Schwammstädten und sozialwissenschaftliche Perspektiven auf urbane Umweltpolitik besser in aktuelle politisch-planerische Debatten zu klimaresilienten Schwammstädten einfließen können, um so klimaresiliente, gesundheitsfördernde und gerechte Städte zu fördern.

In 2026 findet eine konsekutive Workshop-Reihe statt: nach einem digitalen Auftaktworkshop im April 2026 folgt im Juni ein Präsenzworkshop in Berlin, bei dem empirische Einblicke in die Lebensrealitäten der Schwammstadt diskutiert wird. Ein dritter Präsenzworkshop findet im Herbst 2026 statt.

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