Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen – Lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland

Stellvertretende Leitung: 
Geschäftsführung: 

Unter der Leitung der Leibniz Universität Hannover (LUH), setzen sich die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Technische Universität Dresden, das Thünen-Institut in Braunschweig und die ARL – Akademie Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft mit Herausforderungen der Daseinsvorsorgeplanung in Deutschland, Schottland, Schweden und Österreich auseinander und erforschen Möglichkeiten zur Übertragbarkeit und Verstetigung guter Ansätze. Im Fokus des Projektes stehen die nachschulische Bildung, die Gesundheits- und Pflegeversorgung sowie die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr in Europäischen Ländern wie Schottland im Vereinigten Königreich, Österreich und Schweden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren im Rahmen von insgesamt 15 Fallstudien Modellprojekte, die erfolgreich im Europäischen Ausland verstetigt wurden und erarbeiten Handlungsempfehlungen für eine Übertragbarkeit der Ansätze und Lernerfahrungen für Deutschland.

Diese Vorhaben sollen bereits an konkreten Problemen der Gewährleistung dieser Daseinsvorsorgebereiche in ländlichen Regionen in Deutschland auf innovativer und verstetigter Weise im europäischen Ausland ansetzen. Aufgrund der durchaus sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Governance Modellen der benannten Bereiche in den untersuchten Ländern, besteht eine Kernaufgabe von InDaLE darin, gezielte aber auch realistische Handlungsempfehlungen für eine Übertragbarkeit der Ansätze in den deutschen Kontext zu formulieren sowie auf hemmende Barrieren und ermöglichende Faktoren für eine Übertragung hinzuweisen. Zur Sicherstellung des Wissenstransfers sind nicht nur Handlungsempfehlungen in Berichtsform angedacht, sondern auch eine Abschlussveranstaltung zur Vorstellung der Lernerfahrungen und Übertragbarkeitsstrategien für Wissenschaft und Praxis zum Ende des Projektzeitraums (Juni 2022) vorgesehen. 

Weitere Informationen und Kontaktdaten aller Ansprechpersonen befinden sich auf der eigenen Projektwebseite: www.indale.org