Baltic Challenges and Chances for local and regional development generated by Climate Change – BalticClimate

Leitung: 
Geschäftsstelle der ARL: 

Laufzeit

2008–2012

Fragestellung & Vorgehensweise

 

Das EU-Projekt „Baltic Challenges and Chances for local and regional development generated by Climate Change – BalticClimate“ thematisierte den Umgang mit dem Klimawandel im Ostseeraum. Der ARL als Lead Partner oblag die Gesamtkoordination des fünf Arbeitspakete umfassenden Projektes. BalticClimate war im „Baltic Sea Region Programme 2007-2013“ verankert und agierte zugleich offiziell als Teil eines „Flagship Project“ im Bereich Klimaschutz
und Anpassung an den Klimawandel der „Strategie der Europäischen Union für den Ostseeraum.“

Als Zielgruppen wurden Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, Planungspraktiker und Unternehmer identifiziert, die in Gemeinden, kleinen und mittleren Städten sowie Regionen in ländlichen Räumen tätig sind.


BalticClimate-Map_with_part.jpgDem Projektkonsortium gehörten insgesamt 23 Partnerinstitutionen und 16 so genannte assoziierte Organisationen aus 8 Staaten des Programmraumes an. Neben wissenschaftlichen Einrichtungen zur Klimathematik und zu Partizipationsverfahren sowie internationalen und nationalen Organisationen waren überwiegend Gemeinden, kleine und mittlere Städte sowie
Regionen aktiv in BalticClimate eingebunden.

Die in den Pilotregionen in sieben Staaten des Programmraumes durchgeführte schrittweise Entwicklung integrierter und sektoraler Strategien zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels werden in der Praxis weiter umgesetzt und fungieren bereits als gute Beispiele in zahlreichen Projektpublikationen.

Die Ansätze des Projektes sind generalisiert und in ein zielgruppen- wie prozessorientiertes Set von Instrumenten – das „BalticClimate Toolkit“ – integriert worden. Dieses zentrale Produkt des Projektes ist aufgrund seiner kostenfreien digitalen bzw. browsergestützten Bereitstellung sowie der Übersetzung in alle 11 Sprachen des Programmraumes selbstständig anwendbar und übertragbar (www.toolkit.balticclimate.org). Das im Jahr 2012 in über 1.000 deutschen Gemeinden, Städten und Regionen auch als Offline-Version (auf USB-Stick) kostenfrei zur Verfügung gestellte „BalticClimate Toolkit“ wird bei Anwendung auch nach inhaltlichem Projektabschluss die Projektergebnisse auf lokaler und regionaler Ebene in der Praxis weiter multiplizieren.

Zusätzliche Werbemaßnahmen, insbesondere auf Veranstaltungen, werden den Bekanntheitsgrad
und die Anwendung des Toolkits weiter fördern. Darüber hinaus werden die Toolkit-Website sowie die Projekt-Website (www.balticclimate.org), die weitere Projektergebnisse und -publikationen (Berichte, Handlungsleitfaden, Set an Übungen, Kriterienkataloge, etc.) beinhalten, mindestens bis 2017 online bleiben.

Produkte

Toolkit on-, offline, zahlreiche Seminare, Workshops, Politikberatung

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