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A future for the European patchwork. Cohesion through spatial planning since 1990' – now published by Campus Verlag

Book cover titled “A Future for the European Patchwork? Cohesion through Spatial Planning since 1990,” edited by Detlef Briesen and Wendelin Strubelt. The cover features a stylised map of Europe composed of scattered letters, with ARL and campus logos at the bottom, framed by an orange border.

In times of challenging transformations at all spatial levels, the insights provided in this book are highly relevant. Adopting a historical perspective, it examines in great detail the extent to which spatial and urban planning has contributed to social cohesion over the past 30 years.

The issue of cohesion and the policies associated with it are concerns not only for supranational entities such as the EU, but also for nation states and regions alike. Traditional instruments for promoting cohesion include symbolic, economic and social policies. However, given the contemporary tensions at both the international and domestic levels, attempts to create or maintain ›cohesion‹ are so important that innovative approaches must be pursued. This book asks to what extent spatial and urban planning, in their claim to be more than just sectoral policies, have contributed to the cohesion of societies over the last 30 years: at European, intergovernmental, national and regional levels – in times of challenging transformations on all spatial levels. The book is therefore divided into three parts, which examine the achievements and shortcomings of cohesion policies in their theoretical assumptions, at national and regional level, and in intergovernmental cooperation. The various contributions show that spatial cohesion policies are significant factors for the cohesion of societies even beyond their borders, but that these have too often not received the recognition they deserve.

Wege zu einem besseren Landesentwicklungsprogramm

Kampagne "Wir kennen Bayern, wir können Zukunft" ist gestartet

Bayern steht wie andere Länder vor großen Herausforderungen: Energiewende und Klimaanpassung, bezahlbarer Wohnraum, der Schutz von Landschaft und Freiräumen, die Erhaltung oder Wiederbelebung von Ortskernen und eine nachhaltige Mobilität für alle verlangen nach einer vorausschauenden, integrierten Landesplanung. Das Landesentwicklungsprogramm (LEP) ist dabei eines der zentralen Steuerungsinstrumente – es ist der übergeordnete Plan, der entscheidet, wie sich Städte und Gemeinden unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entwickeln können. Somit ist das LEP der Startpunkt für ein konsequentes Um- und Weiterdenken. 

Freiraumsicherung und Freiraumentwicklung in der räumlichen Planung

Mit einem Perspektivenwechsel den Freiraumschutz stärken
Titelblatt eines ARL-Forschungsberichts. Oben links steht das ARL-Logo mit dem Schriftzug „Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft“. Darunter der Hinweis „Forschungsberichte der ARL 24“. Ein großer dunkelblauer Block nimmt den unteren Teil des Covers ein. Darin steht der Titel „Freiraumsicherung und Freiraumentwicklung in der räumlichen Planung“ sowie der Untertitel „Mit einem Perspektivenwechsel den Freiraumschutz stärken!“. Als Herausgeber sind Christian Jacoby, Hans-Jörg Domhardt und Wal

Die Sicherung und Entwicklung von Freiräumen in besiedelten und unbesiedelten Bereichen ist die zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Raumentwicklung und -planung.

Allerdings gehen Planungsimpulse nach wie vor primär von Flächenforderungen für die weitere bauliche Entwicklung aus. Mit neuer Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Infrastruktur werden erhebliche Freiraumverluste mit negativen Folgen für die verschiedenen Freiraumfunktionen und -nutzungen in Kauf genommen. Rechtliche Verbindlichkeit, empirische Fundierung und auch der politische Wille für konsequenten Freiraumschutz fehlen oft.

Der vorliegende Sammelband stellt anhand strategischer Ansätze und konkreter Praxisbeispiele aktuelle Erfordernisse zu diesem zentralen Planungsthema ins Zentrum und spiegelt die Diskussionen im ARL-Arbeitskreis „Freiraumsicherung und -entwicklung in der räumlichen Planung“. Die Autorinnen und Autoren plädieren für eine „Freiraumwende“ mit einem Perspektivenwechsel: künftig explizit vom Freiraum her zu denken, zu planen und zu handeln.

Politische Relevanz resilienter Raumstrukturen

Drei Männer stehen in einem hellen Foyer vor einem großen, leuchtenden Poster der „Raummetropolregion Bremen/Oldenburg (RMK)“. Das Poster zeigt eine Luftaufnahme einer Stadtlandschaft und das RMK-Logo. Die Männer tragen Namensschilder und sind formell gekleidet. Alle drei lächeln in die Kamera.
V. l. n. r. Dr. Arne Sünnemann, Abteilungsleiter Regional- und Stadtentwicklung, Stadtumbau, Wohnungswesen in Bremen, Prof. Dr. Axel Priebs, ARL-Präsident und der bremische Staatsrat Dr. Ralph Baumheier (ARL-Mitglied)

Auf Einladung der Vorsitzenden der Raumentwicklungsministerkonferenz (RMK), der Bremer Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal, referierte Prof. Dr. Axel Priebs (Präsident der ARL) am 27. November 2025 in der 49. RMK in Bremen. Als ständiger Gast im RMK-Hauptausschuss war er gebeten worden, den Ressortspitzen aller 16 Bundesländer über die Ergebnisse eines Ad-hoc-Arbeitskreises der ARL zu berichten, die im Positionspapier aus der ARL 160 („Resiliente Raumstrukturen - Raumordnung und Raumentwicklung stärken Landes- und Bündnisverteidigung sowie Bevölkerungsschutz“) dokumentiert sind. Das Positionspapier war auch Teil der offiziellen Sitzungsunterlagen der Ministerkonferenz.

Neu erschienen: Nachhaltige Flächennutzung durch Raum- und Umweltplanung

Arbeitsberichte der ARL 39 "Nachhaltige Flächennutzung durch Raum- und Umweltplanung"

Freiräume werden immer knapper. Trotz der Ziele von Bund und Ländern, den Flächenverbrauch zu reduzieren, werden nach wie vor viele
Freiflächen, vor allem landwirtschaftlich genutzte Flächen, in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt. Der Arbeitsbericht der ARL widmet sich der Frage, wie dem entgegengewirkt werden kann. 

Reaktivierung von Schienenstrecken – Vorgehensweisen und Instrumente in neun Bundesländern

Neues Positionspapier aus der ARL erschienen

Die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Raumentwicklung und eine klimafreundliche Mobilität. Aber auch mit Blick auf resiliente Raum- und Infrastrukturen im Falle von Krisen und Konflikten wächst ihre Bedeutung.

In einem neuen Positionspapier analysiert ein Arbeitskreis der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft die Vorgehensweisen und Instrumente in neun Bundesländern und zeigt systematische Unterschiede, Hemmnisse und Gestaltungsbedarfe auf.

Leibniz im Landtag 2025

Zwei Tage zu Gast im niedersächsischen Landtag

Wie kommen Wissenschaft und Politik in Dialog und wie profitieren Politik und Gesellschaft von neuen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis und wie kann Wissenschaft von Politik lernen?

Am 8. und 9. Oktober 2025 geht das bewährte Dialog- und Beratungsformat der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover in die achte Runde.

Stellungnahme "Gute Raumplanung sichert qualitätsvolle Raumentwicklung"

Stellungnahme des Präsidiums der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL)

Am 18. Juni 2025 hat die Bundesregierung den so genannten „Bauturbo“ beschlossen, eine Gesetzesinitiative zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung (Bundesregierung, 18.6.2025). Die neue Gesetzgebung soll am 7. Juli in den Bundestag eingebracht werden. Die vorgesehenen Änderungen am Baugesetzbuch, u. a. die Einführung des neuen § 246e, sollen den Wohnungsbau auch dort erleichtern, wo die bisherigen Vorschriften dies nicht vorsahen. Das Hauptziel der Initiative ist, einen Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot zu leisten, vor allem durch Erleichterung und Beschleunigung der Wohnungsproduktion. Der Wohnungsmangel wird in Deutschland zu Recht als erhebliches gesellschaftliches Problem angesehen, und die Klagen über langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren haben an Intensität und Häufigkeit zugenommen.