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17. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW: Energiewende in Stadt und Land - Wie verändern erneuerbare Energien unseren Lebensraum?

Die 17. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW findet am 19.04. in Duisburg statt.

Die Umstellung der Energieversorgung in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität auf erneuerbare Energien bringt große Herausforderungen für die Stadt- und Regionalentwicklung mit sich. Das gilt sowohl für die zeitnahe Umsetzung als auch für die Ausformungen der Energiewende. Daher gilt es, einerseits ein klares Verständnis der Ziele und Rahmenbedingungen für die Öffentlichkeit zu schaffen, andererseits sind Lösungen zu entwickeln, die das Wünschenswerte mit dem Machbaren in Einklang bringen. Dies erfordert Kooperations- und Entscheidungswillen der Akteure, die an der Gestaltung der Energiewende beteiligt sind.

Ringvorlesung 2013 des KompZ zur „Postfossilen Gesellschaft“

Das 2001 auf Initiative der ARL gegründete Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung e.V. (KompZ) bündelt mit der ARL, der Leibniz Universität Hannover und weiteren außeruniversitären Einrichtungen aus Forschung, Verwaltung und Wirtschaft ein für den norddeutschen Raum einzigartiges Potenzial am Wissenschaftsstandort Hannover. Es bildet ein interdisziplinäres Netzwerk und Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit.

Ziele des KompZ sind die Profilierung des Standortes, die Sensibilisierung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung für raumwissenschaftliche und -planerische Fragestellungen, die Erschließung, Bündelung und Nutzbarmachung des raumwissenschaftlichen und raumentwicklungspolitischen Know-hows, die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen bei gemeinsam interessierenden Fragestellungen sowie die Bewusstmachung raumwissenschaftlicher Forschung und raumplanerischer Aktivitäten in anderen Fachdisziplinen und einer breiten Öffentlichkeit.

Call for Papers: Vom globalen Klimawandel zu regionalen Anpassungsstrategien

KLIFF Logo

KLIFF-Abschluss-Konferenz

Der Forschungsverbund KLIFF – Klimafolgenforschung in Niedersachsen – richtet am 2. und 3. September 2013 die nationale Konferenz „Vom globalen Klimawandel zu regionalen Anpassungsstrategien im Geowissenschaftlichen Zentrum in Göttingen aus. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen, Ihre Ergebnisse zum Klimawandel mit seinen Folgen und Ihre Anpassungsoptionen daran zu präsentieren und zu diskutieren.

Die ARL ist Projektpartner bei KLIFF. Sie ist dabei hauptverantwortlich – in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg und der Region Hannover – für das Teilvorhaben KLIFF-IMPLAN, welches sich mit der Klimafolgenanpassung durch die räumliche Planung in Niedersachsen befasst.

Die Geschichte der Regional- und Landesentwicklung in Mitteldeutschland

Herbstsitzung der LAG Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen

Den Rahmen für die diesjährige Herbstsitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen am 19. Oktober 2012 in Merseburg bot das Ständehaus, in dem schon in den 1920er Jahren die ersten Beschlüsse zur Landesplanung gefasst worden sind. Im Zentrum der Veranstaltung standen die Geschichte der Raumplanung in der Region und die Verabschiedung von Prof. Dr.-Ing. Dietmar Scholich, Generalsekretär der ARL, der die LAG auf ihrer Sitzung besuchte.

Mitteldeutschland als Pionierregion der Raumordnung

Beispielhafte Darstellung im Planungsatlas MitteldeutschlandErste Ansätze für eine Landesplanung in Deutschland bildeten sich zuerst im Ruhrgebiet sowie in Mitteldeutschland heraus.

2., überarbeitete Fassung des Glossars Klimawandel und Raumentwicklung erschienen

E-Paper der ARL Nr. 10 ergänzt und aktualisiert

Das Glossar „Klimawandel und Raumentwicklung“ ist ein Ergebnis des Arbeitskreises „Klimawandel und Raumplanung“ der ARL, der sich seit Anfang 2007 mit den Herausforderungen und Aufgaben, die sich durch den Klimawandel für die Raumentwicklung und Raumplanung stellen, befasst.

Unter Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse und Entwicklungen wurden die Begriffserläuterungen der ersten, 2011 erschienenen Auflage ergänzt und aktualisiert.

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Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung

Neue Arbeitsgruppe der LAG Bayern

Die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern kamen am 29. und 30. November 2012 zu ihrer zweiten Mittgliederversammlung des vergangenen Jahres in Garmisch-Partenkirchen zusammen. Zwei große Themenblöcke standen im Mittelpunkt der Veranstaltung im Garmischer Kurhaus: Verkehr und Tourismus im Alpenraum.

Der Sitzungsort Garmisch-Partenkirchen war mit Bedacht gewählt worden, denn die Gemeinde ist eine der Modellkommunen „Elektromobilität“ der Bayerischen Staatsregierung. Im Rahmen dieses Vorhabens wird unter Beteiligung der ortsansässigen Bevölkerung und der Entscheidungsträger ein ganzheitliches Mobilitätskonzept entwickelt, in das die Elektromobilität mit all ihren Möglichkeiten integriert wird. Elektromobilität wird hier mit anderen lokalen, regionalen und überregionalen Verkehrsträgern vernetzt. Das Vorhaben ist eng gekoppelt mit dem Leuchtturmprojekt „Elektromobilität verbindet Bayern“, in dem die in Bayern laufenden Schwerpunktprojekte auf dem Gebiet der Elektromobilität koordiniert werden. Über das Projekt berichtete Dr. Christoph Ebert, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums „Elektromobilität e-GAP“. Zuvor hatte Prof. Dr. Klaus Bogenberger von der Universität der Bundeswehr München über die Möglichkeiten der Nutzung verschiedener Elektrofahrzeuge und Hybridelektrokraftfahrzeuge bei individuellen Mobilitätsbedürfnissen referiert und den Stand der Anwendung, insbesondere Einsatzmöglichkeiten in Großstädten, aufgezeigt. Im Anschluss an die Diskussion der Referate beschlossen die Mitglieder der LAG Bayern die Einsetzung einer neuen Arbeitsgruppe zum Thema „Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung“. Die Leitung übernehmen Prof. Dr. Christian Jacoby und Dr. Sandra Wappelhorst von der Universität der Bundeswehr München.

Zweite Sitzung des Nutzerbeirats der ARL

Als ein Ergebnis der letzten Evaluierung der ARL 2007/2008 wurde der Nutzerbeirat als neue Einrichtung gegründet. Er hat die Aufgabe, die ARL bei der weiteren Entwicklung der Serviceleistungen zu beraten. Dadurch sollen praktische Nutzerprobleme und -interessen frühzeitig erkannt und berücksichtigt sowie die inhaltliche Ausgestaltung und Qualität der Serviceleistungen verbessert werden. Im Juni 2011 kam der Nutzerbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen, bei der Gerd-Rainer Damm (Ministerium für Inneres und Sport des Saarlandes) zum Leiter und PD Dr. Arno Bunzel (Deutsches Institut für Urbanistik Berlin) zum stellvertretenden Leiter gewählt wurden.

LAG Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland stellt das Zentrale-Orte-Konzept auf den Prüfstand

Die 122. Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland am 26. November 2012 in Mainz stand unter dem Thema: „Zentrale Orte auf dem Prüfstand: Herausforderungen für die Raumordnung“.

Prof. Dr. Ulrike Sailer, Universität Trier, begrüßte in ihrer Funktion als Leiterin der LAG neben den LAG-Mitgliedern auch zahlreiche Gäste. Anhand eines historischen Abrisses skizzierte sie sich abwechselnde Phasen der Popularität des Zentrale-Orte-Konzeptes (ZOK).

Die Beiträge der eingeladenen Referenten sowie die anschließenden Diskussionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten verschiedene Fragestellungen in den Mittelpunkt: Welche Funktionen übernimmt das ZOK heute? Wie ist das Verhältnis von Steuerungsanspruch und Steuerungswirkung? Wie steht es um die Hierarchie der Zentralen Orte – sind sie eher Funktionscluster oder Verflechtungsbereiche? Was macht einen Zentralen Ort heute noch aus?

IIK Regionalplanung – neue Themen im Blick

Biogasanlage Foto: G.-R. Damm

Mit der Vorlage des E-Papers der ARL Nr. 16 „Leitfaden Logistik“ von Prof. Dr. Dirk Vallée, Aachen, hat der Informations- und Initiativkreis (IIK) Regionalplanung der Akademie seine Beratungen zu dieser Thematik erfolgreich abgeschlossen. ARL-Generalsekretär Prof. Dr.-Ing. Dietmar Scholich, Hannover, dankte allen beteiligten IIK-Mitgliedern für ihre engagierte Mitwirkung an diesem Vorhaben. Der Abschluss bot Gelegenheit, sich beim 32. Treffen des IIK am 07./08.12.2012 in Ludwigsburg über neue Fragestellungen auszutauschen.

Planerischer Steuerungsbedarf im „Außenbereich“

Die Arbeitsgruppe (AG) hat den zum letzten IIK-Treffen vorgelegten Papierentwurf inhaltlich ergänzt. Ltd. Techn. Dir. Thomas Kiwitt, Stuttgart, Erster Regionsrat Prof. Dr. Axel Priebs, Hannover, und Ltd. Planer a. D. Theophil Weick, Neustadt/Weinstraße, haben grundsätzliche Fragen gestellt und beantwortet, z. B. ob es noch zeitgemäß ist, nach Innen- und Außenbereich zu differenzieren, und ob für den Außenbereich die Privilegierung durch eine grundsätzliche Planungspflicht ersetzt werden sollte. Daneben haben sie die zentralen „Botschaften“ in Form von Schlussthesen zusammengefasst.

Neue Akademiemitglieder

In der Mitgliederversammlung am 8. November 2012 in Münster wurden zwei neue Mitglieder für die Dauer von zehn Jahren gewählt.

  • Dr. Tanja Mölders, Leuphana Universität Lüneburg, Fakultät Nachhaltigkeit
  • Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Geographisches Institut

Darüber hinaus wurde Dipl.-Ing. Gerd Schäde, Leiter des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Region Rostock, für weitere zehn Jahre zum Mitglied gewählt. Die ARL hat zurzeit 191 Mitglieder.