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Missions for Sustainability – So war die internationale Tagung zu Chancen und Grenzen missionsorientierter Forschung

Wie kann missionsorientierte Forschung und Innovation nachhaltig gestaltet und umgesetzt werden? Und wie können diese Bemühungen mit unterschiedlichen Akteuren, über Politikfelder und Ebenen hinaus koordiniert werden? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der ersten internationalen Konferenz des Leibniz-Forschungsnetzwerks „Wissen für nachhaltige Entwicklung“.

Zur Bewältigung globaler Nachhaltigkeitsherausforderungen wie der Klimakrise werden systemische Innovationen dringend benötigt. Der Ansatz missionsorientierter Forschung und Innovation (F&I) verspricht, diesen Bedarf zu adressieren: Er stellt darauf ab, durch ein breites Portfolio inter- und transdisziplinärer Aktivitäten ehrgeizige und inspirierende gesellschaftliche Ziele innerhalb eines bestimmten Zeit- und Ressourcenrahmens zu erreichen.

JETZT ANMELDEN zur Jahrestagung 2022 des Forums Nachwuchs "Infrastrukturen im planerisch-politischen Diskurs"

Am 29. und 30. Juni 2022 findet im Ravensberger Park in Bielefeld die Jahrestagung des Forums Nachwuchs statt. Das zweitägige Programm der Jahrestagung beginnt am 29. Juni 2022 um 13:00 Uhr. Die Tagung widmet sich verschiedenen Aspekten: Fachlich wird das Thema „Infrastrukturen im planerisch-politischen Diskurs – bestehende und neue Herausforderungen zukunftsfähiger Infrastrukturen“ diskutiert.

Einladung und Programm (PDF)

Leibniz im Bundestag: Die ARL nahm mit 11 Einzelgesprächen teil

Die diesjährige Ausgabe des Transferformats „Leibniz im Bundestag“ fand am 31. Mai und 1. Juni statt. Die ARL war mit ihrem Generalsekretär Rainer Danielzyk und Tanja Mölders, Leiterin des Wissenschaftlichen Referats „Räumliche Planung und raumbezogene Politik“, vertreten. 

Abgeordnete des Deutschen Bundestages konnten mit Tanja Mölders über das Thema „Feministische (Raum-)Planung“ sprechen und mit Rainer Danielzyk über die Themen „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“, „Ländliche Räume und ihre Zukunftsperspektiven“ und „Zukunft der Städte und ihrer Zentren“.

Insgesamt buchten Abgeordnete aller Parteien elf Gespräche, die teils in Präsenz in den Berliner Abgeordnetenbüros stattfinden und teils noch online und zu individuell festgelegten Terminen stattfinden.

Neues Positionspapier zu "Braunkohlenplanung, Strukturwandel und Kohleausstieg in Deutschland" erschienen

Die Braunkohlenplanung im Rheinischen, im Mitteldeutschen und im Lausitzer Revier bildet eine Kernaufgabe der Raumordnungsplanung auf Landes- und regionaler Ebene. Der politisch eingeleitete Ausstieg aus der Braunkohlenverstromung in Kopplung mit dem Strukturwandel bildet vor dem Hintergrund dynamischer Entwicklungen und geopolitischer Ereignisse eine Herausforderung, die durch die „handelnden Akteure“ sowohl aus landes- und regionalplanerischer Sicht als auch aus der Perspektive der Regionalentwicklung zu bewältigen ist.

Mit diesem Positionspapier aus der ARL 135, das vom Informations- und Initiativkreis Braunkohlenregionen erarbeitet wurde, erfolgt eine länder- und revierübergreifende Bestandsaufnahme mit der Ableitung von Handlungserfordernissen zur Braunkohlenplanung als Grundlage für Schlussfolgerungen zu einem tiefgreifenden Prozess von nationaler Tragweite. 

3. Treffen des AK „Klimaangepasste Stadt- und Regionalentwicklung“ in Kassel

Auf Einladung von Dr. Christina Grebe, Zweckverband Raum Kassel, fand am 31.3. und 1.4.2022 das 3. Treffen des Arbeitskreises wieder „vor Ort“ statt. Im Zentrum stand der Austausch über Formate und gemeinsame Produkte: es wurden bspw. Ideen zur Beteiligung an kommunalen Planspielen konkretisiert und Verantwortlichkeiten festgelegt. Alexander Basse vom Klimaschutzrat der Stadt Kassel stellte an konkreten Beispielen Schwierigkeiten und Chancen kommunaler Klimaanpassung mit Beteiligung zahlreicher Akteure dar. In den kommenden Monaten werden die Möglichkeiten ausgelotet, den AK in Planspiele einzubinden.

JETZT ANMELDEN! ARL-Kongress 2022 in Bielefeld diskutiert Herausforderungen der Digitalisierung für die Raumentwicklung

Am 30. Juni und 1. Juli 2022 ist es endlich soweit, wir möchten mit Ihnen die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung für die Raumentwicklung diskutieren. Der zweitägige ARL-Kongress 2022 findet in Präsenz, im Ravensberger Park in Bielefeld statt.

Wir haben ein spannendes Programm für Sie zusammengestellt: https://www.arl-net.de/arl-kongress-2022#Programm

Zur verbindlichen (kostenpflichtigen) Anmeldung geht es hier: https://www.arl-net.de/arl-kongress-2022#Anmeldung

Alle Infos zum ARL-Kongress 2022 finden Sie hier: https://www.arl-net.de/arl-kongress-2022

Außerdem möchten wir Sie noch auf die abschließende

Die ARL bei Book a Scientist: Forschung für die Gesellschaft – nachhaltig und verantwortungsvoll?!

Speed Dating mit der Wissenschaft – Allen Neugierigen und Wissensdurstigen will die Leibniz-Gemeinschaft mit dem kommenden "Book a Scientist" am 15. Juni 2022 ein spannendes Angebot machen: Interessierte können ein exklusives, virtuelles Gespräch mit Leibniz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern buchen! 

Für die ARL bietet Dr. Ina Peters an, über ihren Tätigkeitsschwerpunkt „Forschung für die Gesellschaft: nachhaltig und verantwortungsvoll!?“ zu sprechen.

In persönlichen Gesprächen geben Ina Peters und weitere Leibniz-Forschende Einblick in ihre Themen und ihren Arbeitsalltag, beantworten individuellen Fragen und freuen sich auf den Austausch.

Out now: A New Beginning? Spatial Planning and Research in Europe between 1945 and 1975

The anthology "A New Beginning? Spatial Planning and Research in Europe between 1945 and 1975" edited by Detlef Briesen and Wendelin Strubelt is published by Campus Frankfurt/New York. The book presented here is the basis for a major scientific symposium that the editors will organise in the course of 2022. The conference and this publication are supported by the ARL – Academy for Territorial Development in the Leibniz-Association. 

About the book

Spatial planning attempts to improve conditions in a society or its parts through the forward-looking ordering and shaping of its space. Therefore, spatial planning is controversial both in terms of its scientific-technical approach and its socio-political legitimacy. The anthology deals with this contentious history, focusing on Europe from the end of the Second World War to the late 1970s in order to find out how the development of spatial planning has actually proceeded then. To this end, the editors have gathered contributions from countries with influential planning traditions but are also looking at current trends and the Europeanisation of spatial planning and policies during the last decades.

Out now: Border Futures – Zukunft Grenze – Avenir Frontière.

This working report "Border Futures – Zukunft Grenze – Avenir Frontière. The future viability of cross-border cooperation." edited by  Karina Pallagst, Andrea Hartz and Beate Caesar is a translated version of the Arbeitsbericht 20 focussing on the following questions:

What current discourses are relevant for border areas? What opportunities for and obstacles to integrated territorial development arise from the specific situation of border regions? How can these be utilised or overcome in a goal-oriented way?

These questions were central to the discussions of the Border Futures working group. Border regions like the Greater Region Saarland – Lorraine – Luxembourg – Rhineland-Palatinate – Walloon Region – the French Community of Belgium and the German-speaking Community of Belgium or the Trinational Metropolitan Region of the Upper Rhine extend far beyond the immediate border area. While institutional structures of cooperation can be perpetuated through agreements and organisations, there is a lack of instruments which cross-border cooperation structures can deploy in response to changing situations. Cross-border cooperation faces new challenges from increasing cross-border interactions, processes of economic structural transformation, new energy policies in the national sub-spaces, and demographic change. Another factor is increasing spatial polarisation, which influences the further development and future viability of the affected border areas, and involves metropolisation issues in urban centres and the provision of public services in rural districts. Building on discussions of the Border Futures working group, this volume sheds light on cross-border cooperation in practice with recent research relevant to planning in border regions in the European context.

Renaissance des Freiraums: das vierte Treffen des AK „Freiraumsicherung“

Am 16. und 17.5.2022 hat sich der AK „Freiraumsicherung und -entwicklung in der räumlichen Planung“ zu seiner vierten Sitzung in Mannheim getroffen, auf Einladung von Dr. Peinemann, Verband Region Rhein-Neckar. Neben inhaltlichen Diskussionen zu den Schwerpunkten und Beiträgen der AK-Mitglieder stand das Thema grüne/blaue Infrastrukturen vor allem im urbanen Kontext auf der Tagesordnung. Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim, stellte eindrücklich die Herausforderungen dar vor denen die Stadtentwicklung steht, wenn es darum geht, Freiraum zu schützen und in Wert zu setzen – für die Einwohner/-innen der dicht besiedelten Großstadt, im Zeichen des Klimawandels und seiner massiven Folgen für dicht besiedelte Räume. Der AK setzte sich außerdem intensiv mit Begriffsdefinitionen und -abgrenzungen auseinander, die Freiraumschutz, -sicherung und -entwicklung und ihre jeweils rechtlichen Implikationen betreffen. Das AK-Mitglied Frau Prof. Grotefels (Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster) beriet im Rahmen eines internen Workshops die Kolleginnen und Kollegen zu der Frage, welche rechtlichen Ansatzpunkte es für den Freiraumbegriff gibt und welchen Stellenwert er in einschlägigen Gesetzestexten hat und erreichen kann.