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ARL International Summer School

Bewerbungsfrist verlängert bis 19. März 2017!

„Social Innovation in Urban and Regional Development“ lautet das Thema der ARL International Summer School 2017, die vom 30. August bis 2. September 2017 in Wien stattfinden wird.

Kooperationspartner der ARL sind die Universität Wien und die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Ziel der Summer Schools ist es, international renommierte Fachleute und fortgeschrittene Doktoranden/-innen zu einem dreitägigen intensiven Dialog zusammenzubringen, der insbesondere die Qualifizierungsarbeiten der jungen Wissenschaftler/-innen fördern soll.

Wien ist bekannt für seine innovativen Ansätze der Stadtentwicklung. So werden die Teilnehmer/-innen der Summer School nicht nur fachwissenschaftlich diskutieren, sondern auch die praktische Umsetzung innovativer sozialer Projekte der (partizipativen) Stadtentwicklung erleben.

ESPON-COMPASS Projekt: Evaluation der Planungssysteme von 39 Ländern in Europa

Das European Territorial Observatory Network (ESPON) beauftragte das Institut für Stadtentwicklung der TU Delft, eine weitreichende vergleichende Analyse zu dem Stand der räumlichen Planungssysteme und der räumlichen Steuerung in Europa zu leiten. Es ist die erste umfassende Untersuchung zur europäischen Raumplanung seit 1997. Damals wurden 15 Länder in das EU Compendium einbezogen.

COMPASS wird 39 Länder abdecken – die 28 EU-Staaten, die vier EFTA-Staaten, sieben Beitrittskandidaten und andere Länder. Zahlreiche Studien rufen zu einer effektiveren räumlichen Steuerung und einer Stärkung der räumlichen Dimension in der EU-Politik auf. Raumplanung soll dabei helfen, Maßnahmen an bestimmten Orten miteinander zu verknüpfen, um dadurch wirkungsvollere Ergebnisse zu erzielen. COMPASS wird die Rolle der Raumplanung in den 39 Ländern vergleichen und dabei einen besonderen Fokus richten auf den Zusammenhang zu dem 352 Milliarden Euro umfassenden Investitionsprogramm der Kohäsionspolitik.

Social Innovation in Urban and Regional Development

ARL International Summer School 2017

30 August to 2 September 2017 in Vienna (Austria)

The ARL International Summer School 2017 on “Social Innovation in Urban and Regional Development” took place from 30 August to 2 September 2017 in Vienna, Austria. It investigated social innovation in an urban context focusing on the relations between actors and their impact on urban and regional development. The summer school was jointly organised by the ARL, the Department of Geography and Regional Research at the University of Vienna (UNIVIE), and the Institute for Urban and Regional Research (ISR) at the Austrian Academy of Sciences (ÖAW). Among the participants were 13 doctoral students from Europe and the Middle East as well as six international experts. Professor Rainer Danielzyk (ARL), Professor Hans Heinrich Blotevogel (UNIVIE) and Professor Heinz Faßmann (ÖAW and UNIVIE) guided through an intensive and inspiring programme filled with keynote lectures, student presentations, a practitioner’s workshop, a field trip, and dinners at social restaurants.

Innovations-Workshop: "Was ist an der regionalen Steuerung der Energiewende innovativ?"

In Forschungsprojekten zu Innovationen in der Entwicklung von Städten und Regionen wird oftmals bereits in einem ersten Schritt ex-ante definiert, was eigentlich aus der Sicht der Wissenschaft oder normativer Zielstellungen die zu untersuchenden Innovationen seien. Die Arbeitsgruppe „Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland: Innovationen im Planungssystem?“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung geht da zunächst anders vor. Sie will die Akteurinnen und Akteure der Energiewende selbst einschätzen lassen, welche Praktiken, Gesetze oder Verfahren sie als innovativ einschätzen.

10-Punkte-Papier zu qualitätsvollen Siedlungsentwicklung überreicht

Die ländlichen Räume Niedersachsens sind derzeit durch zwei zum Teil gegenläufige Phänomene der Bevölkerungsentwicklung geprägt. Der demografische Wandel und der Zuzug von Flüchtlingen prägen viele Orte und haben Einfluss auch auf die Zukunft der baulichen Siedlungsentwicklung. Auf die demographische Entwicklung ist mittel- bis langfristig zu reagieren; auf den Flüchtlingszuzug eher kurzfristig.

Helmut Weiß (Vorsitzender ALR), Prof. Dr. Andreas Klee (stellv. Generalsekretär ARL), Referent Dr. Lutz Mehlhorn (NLT), NLT-Hautgeschäftsführer Prof. Dr. Hubert Meyer und Dr. Julia Schulte to Bühne (Geschäftsführerin NHB) übereichen der Niedersächsischen Bauministerin Frau Cornelia Rundt das 10-Punkte-Papier „Qualitätsvolle Siedlungsentwicklung“.Kernpunkt einer nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume ist die Umsetzung einer qualitätsvollen Siedlungsentwicklung in den Dörfern und Kleinstädten. Im Fokus steht die bauliche und planerische Innenentwicklung, die gesellschaftlich weit stärker Geltung erfahren und umgesetzt werden muss.

Mehr Engagement – Mehr Nachhaltigkeit? Städtische Transformation und zivilgesellschaftliche Initiativen

Raumwissenschaftliches Kolloquium 2017

Termin: Donnerstag, 09.02.2017
Ort: Universität Hamburg (Hörsaal ESA O 221), Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Lebensqualität und soziale sowie wirtschaftliche Sicherheit für künftige Generationen erhalten – vor dieser Herausforderung stehen Kommunen in Deutschland. Im Bemühen darum, Städte nachhaltiger zu gestalten, steigen die Erwartungen an und die Forderungen von zivilgesellschaftlichen Akteuren nach Transparenz und Teilhabe

Zivilgesellschaftliche Initiativen sind zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eines – Hoffnungsträger. Doch wie realistisch ist die Vorstellung, dass vor allem sie das Potenzial haben, neue Dynamiken des Wandels in Gang zu setzen? Und welche Rahmenbedingungen braucht die Zivilgesellschaft für einen solchen "Wandel von unten"? Welche Relevanz haben in diesem Zusammenhang lokale, nationale und auch europäische Gegebenheiten? Wie schlagen sich die internationalen Bemühungen in Form der Nachhaltigkeitsziele und der Neuen Urbanen Agenda aus dem Habitat III-Prozess der Vereinten Nationen bis auf die lokale Ebene nieder?

24/25.11.2016: IAK Hamburg–Athens corridor – the meeting in Athens

The third official meeting of the International Working Party of experts gathered around the ARL project «Spatial and Transport Development along European Corridors: An Example of the Corridor 22, Hamburg–Athens» took place in Athens, on the 24th and 25th November 2016.

As Athens is considered the starting/end point of the entire corridor, the meeting was devoted to elucidating the current challenges in the domains of spatial and transport development, observed from various perspectives – from transnational to local.

Port of Piräus. Photo: A. PericThe representatives of the PCT (Piraeus Container Terminal), the largest terminal of the COSCO (Chinese Ocean Shipping Group Company) in Europe, provided an overview of the current investments in port and railway infrastructure in Greece, as well as of the initiatives for upgrading the railway network in South-Eastern Europe.

Neues Präsidium der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)

Die Mitgliederversammlung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) hat am 17. November im Anschluss an die Festveranstaltung zum 70-jährigen Jubiläum der ARL das Präsidium der Akademie für die Jahre 2017/2018 gewählt. Diese Wahl wurde am 1. Dezember, vom Kuratorium der ARL bestätigt.

Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, bereits Akademiepräsident seit September 2015, wurde in seinem Amt bestätigt. Er ist seit 1994 Ordentliches Mitglied der Akademie und war seit den 1970er Jahren in zahlreichen Gremien und Projekten der Akademie aktiv. Er wirkte an zahlreichen Veröffentlichungen und Kongressen mit. Der heute 70-Jährige promovierte im Fach Volkswirtschaft an der Universität Marburg, wo er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Eine Gastprofessur führte ihn 1992 nach Kassel. 1994 wurde er Abteilungsleiter am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, 1996 ging er als Leiter des Fachgebietes Allgemeine Wirtschaftspolitik zurück nach Kassel. Postlep war von 2000 bis 2015 Präsident der Universität Kassel.

Sechstes und letztes Treffen des AK „Mind the Gap“ in Hannover

Nach ziemlich genau drei Jahren Laufzeit hat am 18. November 2016 in den Räumen der Geschäftsstelle der ARL in Hannover die Abschlusssitzung des Arbeitskreises „Mind the Gap“ stattgefunden.

Bei dem Treffen wurden insbesondere die individuelle Erkenntnisse, die Arbeitsphasen und Bausteine sowie die persönlichen Erfahrungen zusammengetragen, reflektiert und gemeinsam diskutiert. Eine Rückschau über den Verlauf der AK-Arbeit und die entstandenen Produkte rundeten die Abschlusssitzung ab.

Die Dokumentation der letzten Sitzung erfolgte durch Tanja Wehr, die die Inhalte an dem Tag mittels Graphic Recording anschaulich festgehalten hat.