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Neues Buch “Urban gardening and the struggle for social and spatial justice” bei Manchester University Press erschienen!

Der von Chiara Certomà, Susan Noori und Martin Sondermann herausgegebene Sammelband untersucht soziale und räumliche Gerechtigkeitsfragen urbanen Gärtnerns auf der Basis internationaler Fallstudien.

Urban gardening and the struggle for social and spatial justice

Urbanes Gärtnern wird in diesem Sammelband als neue soziokulturelle Praxis aktiver Stadtentwicklung von unten betrachtet und hinsichtlich Fragen sozialer und räumlicher Gerechtigkeit untersucht. Dabei reicht die Spannweite der Wirkungen urbanen Gärtnerns von der Stärkung gesellschaftlichen Zusammenhalts und Inklusion über soziale und politische Innovationen in der demokratischen Stadtentwicklung bis hin zu sozial exklusiven Organisationsformen und Prozessen der Ausgrenzung. In kritischen Auseinandersetzungen wird untersucht, ob und inwieweit urbane Gärtner*innen sozialen Ungerechtigkeiten und räumlichen Ungleichheiten entgegenwirken bzw. inwieweit sie diese durch ihr Handeln sogar selbst hervorbringen und verstärken. In den Fallstudien zu Urban Gardening in Dänemark, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Polen und der Schweiz werden u.a. die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit räumlicher Ressourcen und Funktionen sowie die Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen, menschliches Wohlbefinden und demokratische Freiraumentwicklung im städtischen Kontext betrachtet.

Bericht: Workshop des Forums Planungsrecht der ARL am 27.11.2018

Abweichungsgesetzgebung im Raumordnungsrecht und im raumbedeutsamen Umweltrecht

Hintergrund

Der ARL-Arbeitskreis „Forum Planungsrecht“ hat sich die Durchdringung und Fortentwicklung des Raumplanungsrechts zum Ziel gesetzt. Im Jahrestakt organisiert er Workshops zu aktuellen wie grundsätzlichen Fragestellungen, um Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen. Die diesjährige Veranstaltung fand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Wilfried Erbguth (Universität Rostock) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium (BMI) am 27.11.2018 in Berlin statt und war der Abweichungsgesetzgebung auf den Gebieten des Raumordnungsrechts und des raumrelevanten Umweltrechts gewidmet. Im Zuge der Föderalismusreform I wurde im Jahre 2006 die grundgesetzliche Verteilung der Gesetzgebungsbefugnisse zwischen Bund und Ländern unter anderem für das Recht der Raumordnung, des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie des Wasserhaushalts neu geordnet: Diese Materien wurden aus der bisherigen Rahmengesetzgebung (Art. 75 GG a.F.) in die konkurrierende Gesetzgebungsbefugnis des Bundes überführt (Art. 74 Abs. 1 Nr. 29, 31, 32 GG), den Ländern aber zugleich das Recht zur Abweichungsgesetzgebung eingeräumt (Art. 72 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2, 4, 5 GG). Die Länder können demnach das Bundesrecht auf der Grundlage des Art. 72 Abs. 1 GG ergänzen, soweit dieses keine abschließende Regelung trifft, auf der Grundlage ihrer Abweichungsbefugnisse aber gerade auch die Entscheidungen des Bundesgesetzgebers für ihr Landesgebiet außer Kraft setzen. Nachdem der Bund mit dem Raumordnungsgesetz (ROG) 2008, dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) 2009 sowie dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) 2009 von seinen neuen Gesetzgebungsbefugnissen Gebrauch gemacht hat, sind auch die Länder auf den Gebieten des Landesplanungsrechts, des Naturschutz- und Wasserrechts gesetzgeberisch tätig geworden; zwischenzeitlich ist aber auch das Bundesrecht – beispielsweise durch das ROG 2017 – erneut geändert worden. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen erscheint eine Zwischenbilanz zur Abweichungsgesetzgebung angezeigt, um bewerten zu können, inwieweit und mit welchen Folgen sich dieser neue und kontrovers diskutierte Kompetenztypus in für die Raumplanung wichtigen Rechtsbereichen niedergeschlagen hat.

UrbanRural SOLUTIONS: Daseinsvorsorge geht uns alle an

  

 

 


Pressemitteilung

Hamburg, den 29.03.2019

Wie komme ich zur Arztpraxis, meine Kinder zum Kindergarten oder zur Schule? Finden sie dort auch einen Platz? Wo sind die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten und wie komme ich da auch ohne eigenes Auto hin? Welche Freizeitangebote machen eine Region für Jugendliche attraktiv?

Diese Fragen hat sich eine 13-köpfige Innovationsgruppe in den letzten vier Jahren am Beispiel von drei Regionen in Deutschland gestellt. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben die Mitglieder der Gruppe aus Raum- und Verkehrsplanung, Wirtschafts- und Innovationswissenschaften sowie kommunalen Verwaltungen der Regionen Stadt Köln (und Umland), dem Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover und dem Landkreis Göttingen-Osterode am Harz gemeinsam Antworten auf Herausforderungen der Daseinsvorsorge gesucht.

Neuer Forschungsbericht „Zeitgerechte Stadt. Konzepte und Perspektiven für die Planungspraxis“ erschienen!

Zeit(politik) als expliziter Bestandteil städtischer Politik? Der Arbeitskreis der ARL hat Zeitgerechtigkeit als Beitrag zur bewussteren Planung und zur Verbesserung der Lebensqualität in den Städten in den Fokus seiner Arbeit gerückt und dabei Überlegungen zu Zeit, Raum und Planung, zu Rhythmus und Takt als Strukturmuster urbanen Lebens, zu Zeit-Räumen in der Stadt und zur Lebenszeit sowie zum Zeiterleben in der Stadt untersucht. Die Ergebnisse des Arbeitskreises sind jetzt in der Reihe „Forschungsberichte der ARL“ veröffentlicht worden.

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Leider schon ausgebucht! Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 28.03.2019 in der ARL

Raumwissenschaft? Was ist das denn?! Finde es heraus und verbringe den Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 28.03.2019 in der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in Hannover.

Lust auf ein Planspiel, eine Rallye und viele neue Infos? Wir stellen Euch am Zukunftstag raumwissenschaftliche Themen und unsere inhaltliche Arbeit vor – Ihr lernt aber auch die Bibliothek und unsere Verwaltung und ihre Aufgaben kennen! Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

Aufgrund der großen Nachfrage sind Anmeldungen leider nicht mehr möglich!

Sabine Baumgart ist neue Präsidentin der Akademie für Raumforschung und Landesplanung

Das Kuratorium der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Leibniz-Forum für Raumwissenschaften, hat die bisherige Vizepräsidentin Prof. Dr. Sabine Baumgart (ehemals TU Dortmund) für die Amtszeit 2019/2020 zur Präsidentin und damit erstmalig eine Frau berufen. Weitere Mitglieder des Präsidiums sind Prof. Dr. Susan Grotefels (Geschäftsführerin des Zentralinstituts für Raumplanung an der Universität Münster); Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep (ehemals Präsident der Universität Kassel, jetzt Präsident des Deutschen Studentenwerks), Prof. Dr. Axel Priebs (Universität Wien) und Prof. Dr. Rainer Danielzyk (Universität Hannover / Generalsekretär der ARL).

Jetzt anmelden! 21. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW: „Digitalisierung in Stadt und Region: Smart Cities – Smart Regions – Smart Citizens“

22. März 2019
Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, 44777 Bochum

Smart City und Smart Country, Industrie 4.0 und Arbeit 4.0, E-Commerce und Smart Mobility: Die Digitalisierung und damit verbundene Schlagworte sind in aller Munde. Immer wieder wird hierbei die immense Bedeutung des digitalen Wandels für unsere Gesellschaft betont. Welche Chancen ergeben sich daraus für die Entwicklung von Städten und Dörfern? Was sind die möglichen Schattenseiten der Digitalisierung? Wie kann sich die räumliche Planung aktiv in die Gestaltung des digitalen Wandels einbringen?

Im Rahmen der 21. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW sollen solche Fragestellungen exemplarisch in Bezug auf den ländlichen Raum, den Handel, das Quartier sowie Dienstleistung und Produktion diskutiert werden. Hierzu eingeladen sind Fachleute aus Politik, Planungspraxis und Wissenschaft.