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Vierte Sitzung der AG Integrierte Stadtentwicklung am 05.09.2015

Am 5. September 2015 fand das vierte Arbeitstreffen statt. In der vierten Sitzung wurde zu Beginn der Expertenworkshop „Kooperativ = integrativ? - Kooperative Ansätze für die integrierte Entwicklung des Wohnens“ reflektiert und die Profile der Akteursgruppen Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Bürgerschaft herausgearbeitet (s. auch Bericht). Aus dem Workshop ergaben sich zahlreiche neue Ideen und Aspekte für die weitere Arbeit der Arbeitsgruppe. In der Diskussion wurde ebenfalls deutlich, wie stark die Kooperationen von der Planungskultur in den Städten, lokalen Eigenlogiken und Entwicklungspfaden geprägt ist. Außerdem wurde die Bedeutung kommunaler Liegenschaften als Erfolgsfaktor für eine zielgerichtete Bodenpolitik herausgestellt.

Border Futures – Grenzregionen als Impulsgeber der Raumentwicklung?

Planerforum am 9. Oktober 2015 in Mannheim

Hintergrund und Anliegen

Border FuturesGrenzüberschreitende Zusammenarbeit ist in der Raumentwicklung ein etabliertes Thema, allerdings verändern sich mit den gesellschaftlichen Herausforderungen auch die Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Zu Anforderungen aus Mobilität, Verkehrs- und Pendlerströmen sowie wirtschaftsstrukturellen Transformationsprozessen kommen Aufgaben wie Energiepolitik und demographischer Wandel hinzu.

Die Zukunftsfähigkeit von Grenzregionen bewegt sich zwischen zunehmenden räumlichen Polarisierungstendenzen, die Fragen der Metropolisierung einerseits und der Daseinsvorsorge in ländlichen Gebieten andererseits betreffen.

Regionalplanertagung Sachsen-Anhalt: Transformation Mitteldeutschland 1925-2015 – 90 Jahre wissenschaftliche Landesplanung

23. und 24. September in Merseburg

Die wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Wurzeln der heutigen Landes- und Regionalplanung reichen bis in das Jahr 1925 zurück. Am 2. April 1925 wurde in Halle an der Saale der „Gesamtsiedlungsausschuss für den Mitteldeutschen Industriebezirk“ gegründet. 1932/33 erfolgte die Veröffentlichung des Mitteldeutschen Planungsatlas – ein einmaliges Planungswerk zur Landesentwicklung in diesem Raum und zugleich das einzige umfassende, wissenschaftliche Planwerk für die langfristige Entwicklung eines Wirtschaftsraumes in dieser Zeit. Die bis heute die Raumplanung bestimmenden Begriffe, Planungsmethoden und Strukturen entstanden in Mitteldeutschland in der Zeit von 1925 bis 1933.

20. Thüringer Regionalplanertagung: Regionale Perspektiven und Energiewende

Die Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen wird in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und der ARL am 30. September und 1. Oktober 2015 in der Landessportschule Bad Blankenburg die 20. Thüringer Regionalplanertagung durchführen. Das Generalthema der 20. Regionalplanertagung in Thüringen wird sein:

„Regionale Perspektiven und Energiewende“

Auf der Veransstaltung soll darüber diskutiert werden, wie bei weiterem Bevölkerungsrückgang und in Zeiten knapper Kassen die Energiewende vorangebracht und trotz konkurrierender Raumnutzungsansprüche bewältigt werden kann.

Call for Membership

Für eine neue Arbeitsgruppe der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Berlin/Brandenburg/ Mecklenburg-Vorpommern der ARL mit dem Titel

Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland: Innovationen im Planungssystem?

werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Die Arbeitsgruppe wird von Dr. Ludger Gailing (Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, IRS) in Kooperation mit Dr. Petra Overwien (Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg) geleitet.

©Ludger GailingThematik

In der Entwicklung erneuerbarer Energien hat sich Nordostdeutschland in den vergangenen Jahren (vor allem im Bereich der Onshore-Windkraft, aber auch darüber hinaus) zu einem räumlichen „Hotspot“ der deutschen Energiewende gemausert. In diesem Zuge wurden – und werden – vielfältige Erfahrungen gemacht und bemerkenswerte innovative  Praxisschritte unternommen, so dass ein relativer Entwicklungsvorsprung gegenüber anderen Bundesländern zu konstatieren ist. Im Gebiet der LAG sind Ex-post-Betrachtungen zur regionalen Steuerung der Energiewende möglich. Die Arbeitsgruppe will daher fragen, wie diese Entwicklung erreicht werden konnte, welche Herausforderungen die Akteurinnen und Akteure der räumlichen Planung auf der regionalen Handlungsebene während der vergangenen 15 Jahre (insbesondere der letzten 5 Jahre) meistern mussten – und gegenwärtig meistern. Von besonderem Interesse sind die planungspraktischen Innovationen, die dadurch hervorgerufen wurden: Worin bestehen diese Innovationen genau? In welchen Praxisfeldern der regionalen Steuerung der Energiewende sind sie festzustellen (z.B. in der Verknüpfung regionaler Entwicklungsprozesse mit formeller Regionalplanung, in der Organisation ökonomischer Teilhabe, in Gestaltungs- und Beteiligungsfragen)? In welchen nicht? Wurden Innovationen für das Mehrebenensystem der Planung insgesamt erreicht?

Mentoring-Programm von ARL und FRU 2016

Ausschreibung

ARL und FRU schreiben ab Januar 2016 erneut ein Mentoring-Programm für junge Planerinnen und Wissenschaftlerinnen der Raum- und Umweltplanung aus, wiederum in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg. Absicht des Programms ist, die Nachwuchsförderung weiter zu verbessern und gezielt junge Frauen beim Start in das Berufsleben und bei der weiteren beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Dies soll dazu beitragen, den Anteil von Frauen in leitenden Funktionen der Raum- und Umweltplanung zu erhöhen. Das Programm unterstützt die Teilnehmerinnen bei der Planung und Entwicklung ihrer Berufslaufbahn sowie bei der Erweiterung sozialer Kompetenzen und bereitet damit auf künftige Anforderungen der Berufspraxis vor.

Fachöffentliche Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Bremen / Hamburg / Niedersachsen / Schleswig-Holstein

Fachöffentliche Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Bremen / Hamburg / Niedersachsen / Schleswig-Holstein

Donnerstag, den 4. Juni 2015 in Osnabrück, IHK

Die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume stellt vielfältige Anforderungen an die Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden.

Der Einsatz von politischen und planerischen Instrumenten sowie die vertikale und horizontale Kooperation der Akteure bringen Abstimmungsbedarf mit sich.

Vier Referenten beleuchteten das Thema aus verschiedenen inhaltlichen und räumlichen Perspektiven:

Fachvorträge

Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep ist neuer Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung

Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep ist Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Leibniz-Forum für Raumwissenschaften, für die Amtszeit 2015/2016. Foto: Pressestelle Universität KasselDie Mitgliederversammlung der ARL hat am 19. Juni im Anschluss an die Jahrestagung der Akademie Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep zum neuen Präsidenten gewählt. Die Berufung Postleps zum Präsidenten durch das Kuratorium der ARL ist für den 23. Juli vorgesehen. Seine Amtszeit beginnt am 1. September.

Postlep ist Präsident der Universität Kassel und seit 1994 Ordentliches Mitglied der Akademie.

Er war bereits seit den 1970er Jahren in zahlreichen Gremien und Projekten der Akademie aktiv und wirkte an zahlreichen Veröffentlichungen und Kongressen mit. Der heute 69-Jährige promovierte im Fach Volkswirtschaft an der Universität Marburg, wo er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Eine Gastprofessur führte ihn 1992 nach Kassel. 1994 wurde er Abteilungsleiter am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und nahm parallel einen Lehrauftrag an der Universität Potsdam wahr.1996 ging er als Leiter des Fachgebietes Allgemeine Wirtschaftspolitik zurück nach Kassel.

ARL-Kongress 2015: Migration, Integration - Herausforderungen für die räumliche Planung

Der ARL-Kongress 2015 fand am 18. und 19. Juni 2015 im Maternushaus in Köln statt.

Hier finden Sie nun (soweit uns zur Verfügung gestellt) die Vorträge der Referenten als PDF-Dateien zum Herunterladen, sowie im Folgenden auch ein paar bildliche Impressionen der beiden Tage.

 

Impressionen vom ARL-Kongress 2015

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Hintergrund und Anliegen

Die Debatte um Migration und Integration ist hochaktuell. Während für die Quartiersebene bereits viele Untersuchungen vorliegen und Integrationsstrategien vorhanden sind, fehlen diese auf überörtlicher Ebene noch weitgehend. Analysen zur Raumentwicklung und zur Migration stehen bislang relativ unverbunden nebeneinander. In der Raumordnung und Raumentwicklung ist bisher überwiegend Zurückhaltung bei der Auseinandersetzung mit den Themen Migration, kulturelle Diversität und Integration zu verzeichnen. Die Bedürfnisse und räumlichen Wirkungen von Migrantengruppen in den unterschiedlichen Siedlungsräumen werden von den Akteuren der Raumentwicklung bislang kaum in strategische Konzepte einbezogen.

Internationale ExpertInnen diskutieren über „Vermittlung von und Umgang mit der Komplexität der Folgen des Klimawandels

 
IREUS, 2015Am 18. und 19. Mai fand am IREUS-Institut in Stuttgart ein gemeinsam vom IREUS-Institut und der ARL organisierter Expertenworkshop statt.

Auf Einladung von Prof. Dr.-Ing. J. Birkmann wurden intensiv Fragen bezüglich der Hemmnisse und Möglichkeiten der Raumforschung im nationalen und internationalen Wissenstransfer zum Klimawandel erörtert.

Die Diskussion konzentrierte sich hauptsächlich auf die Fragen:

  • Wie können Risiken und Chancen des Klimawandels „in formellen und informellen Planungsprozessen“ thematisiert und kommuniziert werden? 
  • Wie kann mit den indirekten Auswirkungen des Klimawandels in der Raum- und Umweltplanung umgegangen werden?