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Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung einsetzen – Chancen und Handlungsoptionen

Das Konzept der Ökosystemleistungen bietet eine Möglichkeit, um Natur und Landschaft zu schützen und nachhaltig zu nutzen. In Planungsprozessen kann es genutzt werden, um die Leistungen des Naturhaushaltes sichtbar zu machen, zu bewerten und gegenüber anderen Interessen abzuwägen, um so transparentere Grundlagen für Entscheidungen bereitzustellen. 

Das neu erschienene Positionspapier aus der ARL 141 verdeutlicht anhand von zehn Thesen, wie das Konzept der Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung genutzt werden kann, um die Umsetzung und Wirkung der Planungen im Sinne des Ressourcenschutzes zu verbessern. Der Arbeitskreis „Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung“ der ARL hat diese Empfehlungen erarbeitet und benennt zu den Themen „Nutzen“, „Einsatzoptionen“ und „Handlungsbedarfe“ konkrete Ansätze für einen besseren Schutz von Natur und Landschaft. Die Thesen sollen dazu motivieren, das Konzept der Ökosystemleistungen in der Raumplanung einzusetzen und so Transformationsprozesse zu einer nachhaltigen räumlichen Entwicklung anzustoßen.

Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg

Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen

Auf Initiative der Ad-hoc-AG zum Landesentwicklungsplan (LEP) Baden-Württemberg fand am 12. Oktober 2022 ein erster Austausch der AG-Mitglieder mit Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen (MLW) in Stuttgart statt. Das nach der letzten Landtagswahl 2021 neu gegründete Ministerium ist unter anderem zuständig für die Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans. Begleitend wird eine kontinuierliche Raumbeobachtung aufgebaut, Beteiligungsprozesse zur Landesplanung vorangebracht und planungsrechtliche Grundlagen für den neuen LEP geschaffen. 

Coming soon: Report “Cities and Metropolises in France and Germany”

In both countries, France and Germany, there is great pressure to change and adapt towards new forms of urbanity and to conceive new strategic approaches with limited public finance and a need for economic efficiency. Not all types of urban areas are equally affected by these issues. The report, edited by Evelyn Gusted, Ulrike Grabski-Kieron, Christophe Demazière, and Didier Paris aims to do justice to this situation, considering in both countries the context of the national urban systems. 

As it proved impossible to address all the topics relevant to the spatial development of urban and rural areas, the authors decided to concentrate on a number of important topical themes which are undoubtedly relevant in both countries, albeit in different ways, and which could be significant for a comparison. The focus is thus on issues related to metropolises, small and medium-sized towns and particularly current issues of urbanity, sustainability, Smart Cities, transport and mobility, and the role of cross-border urban development. The structure of the chapters is conceived in these terms. 

Öffentliche digitale Abschlussveranstaltung des Forschungsvorhabens InDaLE – Innovative Lösungen und Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen 

Wie können innovative Projekte zur Daseinsvorsorge im ländlichen Raum verstetigt werden? Damit beschäftigte sich das Projekt InDaLE – Innovative Lösungen und Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen. In der InDaLE-Anschlussveranstaltung am 13. Dezember 2022 soll es um die Projektergebnisse gehen und um den Vergleich von Daseinsvorsorge-Projekten in Deutschland und anderen europäischen Staaten. 

Das InDaLE-Projektteam befasste sich eingehend mit drei Bereichen der Daseinsvorsorge: 

  • Die medizinische Versorgung und Pflege.
  • Die nachschulische Bildung.
  • Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr.

Dabei ging es vornehmlich um die Fragen, welche Erfolgsfaktoren sich aus guten Praxisprojekten herausarbeiten lassen; unter welchen Bedingungen die Verstetigung innovativer Projekte ermöglicht wird; und was sich aus dem Vergleich der verschiedenen Projekte für Deutschland und die hiesigen Herausforderungen ländlicher Daseinsvorsorge lernen lässt.

PhD Video Challenge – People’s Vote

Example from one of the video entries. Screenshot (c) Buildings & CitiesCast Your Vote! Watch the videos of the 2022 PhD Video Challenge and help decide which one will receive the People’s Award prize. The winner of the People’s Vote will receive a prize of €400.

The theme of the 2022 Video Challenge by is “Why It Matters”. PhD candidates explain the significance of their research in a 2 minute video. Collectively and individually, these 49 videos are a rich celebration of emerging, next generation built environment research. 

Voting is now open! 

Follow to the PhD Video Challenge website

The PhD Video Challenge is a cooperation with the journal Buildings & Cities. Visit their website at buildingsandcities.org to learn more about the journal.

Special Issue on urban and regional infrastructures in European Journal of Spatial Development

Urban and regional infrastructures regain interdisciplinary interest in course of the ‘infrastructural turn’. Contemporary questions exceed beyond engineering and technology but reach into social, political, economic, and ecological spheres. 

Therefore, the ARL:Univie International Summer School 2021 “Urban and Regional Infrastructures” invited international young researchers to Vienna to discuss the state-of-the-art of infrastructure-related research. The special issue in European Journal on Spatial Development is an outcome of the summer school. It compiles the contributions and opens up the discussion on the present role, effects and future challenges of urban and regional infrastructures to an interdisciplinary planning-oriented scientific community.

Call for Membership: Reaktivierung von Schienenstrecken als Instrument einer integrierten Raumentwicklung

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft sucht engagierte und kompetente Interessentinnen und Interessenten für die Bildung eines neuen Arbeitskreises zum Thema „Reaktivierung von Schienenstrecken als Instrument einer integrierten Raumentwicklung“.

Die ARL versteht sich als Kompetenzzentrum für Fragen nachhaltiger Raumentwicklung im außeruniversitären Forschungsbereich, anerkannt wegen ihrer inter- und transdisziplinären Perspektive auf die komplexen raumwirksamen gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie erforscht Räume als Bedingung und Ausdruck gesellschaftlicher Praxis. Organisiert ist die ARL als Netzwerk von Fachleuten für Fragen der Raumentwicklung. Diese kommen gleichermaßen aus Wissenschaft und Praxis und beteiligen sich am wissenschaftlichen Diskurs in der ARL.

Call for Membership: Informations- und Initiativkreis Braunkohlenregionen

Der Informations- und Initiativkreis (IIK) Braunkohlenregionen existiert als einer von vier IIKs seit 1994. Er besteht derzeit aus etwa 20 Akteuren aus Wissenschaft und Planungspraxis aus den räumlich und sachlich von der Thematik berührten Ländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Braunkohlenplanung bildet einen spezifischen Bestandteil der Raumordnungsplanung zwischen Landes- und regionaler Ebene, der hinsichtlich der Maßstabsebene, der zeitlichen Einordnung, der Umweltprüfungsanforderungen und der Tiefe der Betroffenheiten Spezifika aufweist. 

Vor dem Hintergrund klimapolitischer Beschlüsse und Debatten hat die Transformation der deutschen Kohleregionen innerhalb der letzten fünf Jahre eine neue Dynamik erfahren. Aktuell gilt es die Ausgestaltung des Kohleausstiegs und der Strukturstärkung in den berührten Ländern und Revieren bis längstens Ende 2038 zu gestalten – eine Aufgabe, die alle Akteure in besonderem Maße herausfordert.

Veranstaltung der AG Urbane Produktion: Konkrete Lösungsansätze zur Implementierung und Sicherung Urbaner Produktion

Die Arbeitsgemeinschaft Urbane Produktion der ARL-Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen lädt ein zur Veranstaltung:

Konkrete Lösungsansätze zur Implementierung und Sicherung Urbaner Produktion
21. November 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

im Wissenschaftspark Gelsenkirchen (Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen)

Mit Impulsen von Felix Blasch (Stadt Mülheim), Dr. Alexander Beutling (Lenz & Johlen), Jannis Arnold (Stadt Düsseldorf) und Dr. Friederike Fugmann (Landmarken AG) sowie gemeinsamer Diskussion zu Lösungsansätzen für die Hemmnisse und Hürden bei der Implementierung und Sicherung Urbaner Produktion unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Raum- und Zukunftsbilder der (grenzüberschreitenden) Planung: Bericht aus der LAG-Sitzung Baden-Württemberg

Die 128. Sitzung der LAG Baden-Württemberg am 6. und 7. Oktober 2022 in Radolfzell stand im Zeichen des Landschaftswandels und von zentralen Themen grenzüberschreitender Zusammenarbeit. 

Deutschland ist derzeit in drei Agglomerationsprogramme mit der Schweiz eingebunden: Basel, Kreuzlingen-Konstanz und Schaffhausen. 

Die großen Herausforderungen insbesondere für eine kohärente strategische Planung von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung waren ebenso Gegenstand der Diskussionen wie die aktuellen klimapolitischen Prämissen der Schweiz. Als weiteres großes Thema wurden aktuelle Strategien der Klimaanpassung erörtert: ausgehend von einem etablierten Schweizer Naturgefahrenmanagement, hin zu einer risikobasierten Raumplanung, die vor Ort auszudifferenzieren ist.