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Wiederaufbau im Ahrtal – YouTube-Interview mit Jörn Birkmann, IREUS

Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 hat zu einer der schlimmsten Umweltkatastrophen in Deutschland geführt. Sie traf nicht nur ein Dorf, sondern ein ganzes Tal und stellt Politik, Verwaltung und Gesellschaft und damit auch die Raumplanung vor große Herausforderungen. 

Im Rahmen der Youtube-Reihe Statements on Planning sprach Britta Bockhorn von der ARL mit Professor Jörn Birkmann, Direktor des Instituts für Raumordnung und Landesplanung (IREUS) der Universität Stuttgart, über die Herausforderungen und Chancen beim Wiederaufbau im Ahrtal. 

Das komplette Interview in englischer Sprache finden Sie auf unserem

ARL-Arbeitskreis „Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung“ beim 6. Expertenforum der Zukunftsinitiative KLIMA.WERK

Beim Expertenforum "Heiße Region - coole Strategien - blau-grüne Zukunftsstädte: Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung“ an 22. und 23. November 2021 hat der ARL-Arbeitskreis „Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung“ den Online-Workshop „Ökosystemleistungen in Planungsprozesse integrieren“ angeboten. Mitglieder des Arbeitskreises diskutierten mit den Teilnehmenden, wie sich Ökosystemleistung erfassen und bewerten lassen und wie Ökosystemleistungen helfen können, den Nutzen von Stadtnatur zu kommunizieren. Hierbei ging es um konkrete Anwendungsmöglichkeiten in der Planung sowie auch um die Herausforderungen, die dieser Ansatz für Planende mit sich bringt - wie die Verfügbarkeit von Daten zur verschiedenen Ökosystemleistungen, die Übertragbarkeit von Faustzahlen oder eine zielgruppen-orientierte Kommunikation, die bspw. Vorwissen oder die Affinität zu ökonomischen Betrachtungsweisen berücksichtigt. Mehr zur Zukunftsinitiative unter

ARL-Arbeitskreis „Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung“ bei der DUH - Diskussionsveranstaltung „Natur ist unser Kapital: Mehr Stadtnatur, um die Krisen zu bewältigen: Biodiversität, Klima & Gesundheit“

Der Verlust an Grünflächen und naturnahen Flächen in Städten führt zu ökologischen Beeinträchtigungen und gefährdet die Lebensqualität – diese Entwicklung spitzt sich insbesondere in Wachstumsregionen immens zu. Doch wenn Stadtnatur verloren geht, gehen mit ihr ihre Ökosystemleistungen verloren, beispielsweise ihre Funktion als sozialer Raum und als Raum für Naturerlebnis und Erholung. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am 23.11.2021 im Rahmen der Online-Veranstaltung „Natur ist unser Kapital: Mehr Stadtnatur, um die Krisen zu bewältigen: Biodiversität, Klima & Gesundheit“ mit Expert*innen aus Politik, Kommunalverwaltungen, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsame Wege diskutiert, wie die Inwertsetzung von Stadtnatur und ihrer v. a. gesundheitsrelevanten Leistungen in Städten gelingen kann. Mit Dr. Sonja Deppisch (HCU Hamburg) und Dr. Dr. Christoph Schröter-Schlaack (UFZ, Leipzig) waren zwei Mitglieder des ARL-Arbeitskreises „Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung“ vertreten. Dr. Barbara Warner (ARL) hat die Veranstaltung mit einem Grußwort für den AK und die ARL eingeleitet.

Syntheseworkshop 2021: Wie Bürger*innen, Kommunen und Wissenschaft gemeinsam Zukunftsräume erproben und gestalten

Transformationsprozesse in Städten erfordern ein dauerhaftes und effektives Zusammenwirken von Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Damit diese unterschiedlichen Akteur*innen gemeinsam Zukunft erproben und gestalten können, braucht es experimentelle und praxis-orientierte Ansätze z.B. in Form von Reallaboren und Transformationsexperimenten. 

Am 21. September 2021 lud das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung gemeinsam mit dem Leibniz-Forschungsnetzwerk „Wissen für nachhaltige Entwicklung“ Vertreter*innen der acht deutschen Zukunftsstädte aus der Phase III des Bundeswettbewerb des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), sowie Mitglieder des Netzwerkes „Reallabore der Nachhaltigkeit“ ins Dresdener Hygienemuseum ein, um Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenwirkens zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei sowohl die Ko-Produktion von Transformationswissen im Rahmen experimenteller Ansätze als auch die Frage, wie dadurch Transformationsprozesse in Richtung nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweisen angestoßen und verstetigt werden können.

Time Use Week 2021 verabschiedet Barcelona-Deklaration

Im Oktober fand die Time Use Week 2021 (TUW) in Barcelona statt. Ziel war es, thematische Foren für den Austausch und die Diskussion wichtiger internationaler Akteure im Bereich der Zeitpolitik* zu etablieren. Im Rahmen der TUW 2021 fand zudem der 43. Jahreskongress der IATUR (International Association for Time Use Research) statt, an dem mehr als 200 Forschende aus der ganzen Welt teilnahmen. So auch Prof. Dr. Dietrich Henckel (ARL-Mitglied) und Prof. Dr. Caroline Kramer (Mitglied des Kuratoriums der ARL). Beide leiteten den abgeschlossenen ARL-Arbeitskreis „Zeitgerechte Stadt – Konzepte und Perspektiven für die Planungspraxis“

Kolloquium mit Festveranstaltung zum 75-jährigen Bestehen der ARL

Das Kolloquium mit Festveranstaltung aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der ARL am Freitag, den 26. November 2021, wird aufgrund des steigenden Infektionsgeschehens in hybrider Form durchgeführt.

Eine digitale Teilnahme (voraussichtlich per WebEx) ist bei Anmeldung über Christine Moghaddesi moghaddesi@arl-net.de noch bis Sonntag, den 21. November 2021 möglich

Bitte beachten Sie in diesem Fall unsere Datenschutzhinweise zu Online-Meetings: https://www.arl-net.de/Datenschutzhinweise-Online-Meetings. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich einverstanden.

Den Link zur Teilnahme am Kolloquium mit Festveranstaltung senden wir Ihnen