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Aktuellstes Positionspapier: Die Zukunft der Regionen in NRW gestalten

In NRW haben sowohl die Regionalplanung als auch integrierte Ansätze der Regionalentwicklung, wie z. B. die REGIONALE NRW, eine lange Tradition. Das bisherige Nebeneinander soll im Sinne eines besseren Zusammenwirkens von Regionalplanung und Regionalentwicklung mit dem Ziel eines „guten Raumzustandes“ überwunden werden.

Elemente einer neuen Praxis könnten etwa ein „Brückendokument“ (z. B. Raumbild) zur Vermittlung zwischen Regionalplanung und -entwicklung sowie eine eigenständig handlungsfähige organisatorische Verankerung des Prozessmanagements sein. Unabdingbar dafür sind eine entsprechende politische Legitimation und ein Wille zur regionalen Zusammenarbeit.

Are you interested in other countries’ planning systems?

Then have a look at our collection of “Country Profiles” at www.arl-international.com/knowledge/country-profiles.

Each country profile contains a brief description of the country in general (geography, social, governance), followed by a description of the organisation of its planning system.

So far, 22 profiles are online. More will follow soon.

Brand new: the Country Profile of Norway written by Manuel Birnbrich.

Save the Date: 23. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW: Klimaresilienz und Raumentwicklung

Wann: 31. März 2023, 10-16 Uhr

Wo: Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, 44135 Dortmund

Klimaresilienz und Raumentwicklung

Die Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Südwesten Nordrhein-Westfalens und im Norden von Rheinland-Pfalz im Sommer 2021, der über Wochen heiße und viel zu trockene Sommer 2022 oder Waldbrände in ganz Europa sind nur einige Ereignisse, die es zeigen: Wir sind mittendrin im Klimawandel!

Umso wichtiger ist es nun, die Auswirkungen des Klimawandels auf allen Ebenen – EU, Bund und Land sowie Region, Stadt und Quartier – abzufedern und anzugehen sowie Maßnahmen zu ergreifen, um unseren Lebensraum resilienter gegenüber den Folgen der Klimaveränderungen zu machen.

Schon angemeldet? Die Dortmunder Konferenz Raum und Planungsforschung zum "Sustainability Turn" findet am 13. und 14. Februar 2023 statt.

Logo Dortmunder KonferenzDas Konferenzprogramm ist fertiggestellt und eine Anmeldung noch möglich. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Die Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung ist eine zweitägige Veranstaltung zu aktuellen Themen der Raumplanung und der raumbezogenen Forschung. Sie findet seit 2012 alle zwei Jahre in Dortmund statt und richtet sich an ein internationales und interdisziplinäres Publikum. Veranstaltet wird die zweisprachige Konferenz (deutsch/englisch) von der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund, der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft  sowie dem ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklung.

Bericht über LAG Bayern-Fachtagung „Nachhaltige Flächennutzung“ an der Universität der Bundeswehr München

Die AG „Nachhaltige Flächennutzung durch Raum- und Umweltplanung“ der LAG Bayern war zu ihrer Herbsttagung 2022 an der Universität der Bundeswehr München zu Gast, welche nun einen Veranstaltungsbericht veröffentlicht hat.

Die AG gründete sich Anfang 2019 unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Jacoby (Universität der Bundeswehr München) und läutete mit der Fachveranstaltung ihre Abschlussphase ein. Die AG befasste sich in den vergangenen vier Jahren intensiv mit unterschiedlichen Themen der Flächennutzung und erarbeitete zentrale Problemfelder sowie Planungsvorschläge zum Umgang mit der begrenzten Ressource „Fläche“.  

Axel Priebs zum neuen Präsidenten der ARL berufen

Für die Amtszeit 2023/2024 hat das Kuratorium der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft nach der Wahl der Präsidiumsmitglieder durch die Mitgliederversammlung der ARL den bisherigen Vizepräsidenten Prof. Dr. Axel Priebs (Honorarprofessor an den Universitäten Hannover und Kiel) als Nachfolger von Sabine Baumgart zum Präsidenten der ARL berufen. Weitere Mitglieder des ehrenamtlich tätigen Präsidiums sind künftig Prof. Dr. Susan Grotefels (Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster), Prof. Dr. Annette Spellerberg (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau), Petra Ilona Schmidt-Kaden (Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Land Mecklenburg-Vorpommern) und als hauptamtlicher Generalsekretär der ARL Prof. Dr. Rainer Danielzyk (zugleich Leibniz Universität Hannover).

Räumliche Transformationen im Kontext von Kohleausstieg und Strukturwandel - der IIK Braunkohlenregionen der ARL sucht neue Mitglieder

Vor dem Hintergrund klimapolitischer Beschlüsse und Debatten hat die Transformation der deutschen Kohleregionen innerhalb der letzten fünf Jahre eine neue Dynamik erfahren. Aktuell gilt es die Ausgestaltung des Kohleausstiegs und der Strukturstärkung in den berührten Ländern und Revieren bis längstens Ende 2038 zu gestalten – eine Aufgabe, die alle Akteure in besonderem Maße herausfordert. 

Der Informations- und Initiativkreis (IIK) Braunkohlenregionen existiert als einer von vier IIKs der ARL seit 1994. Er besteht derzeit aus etwa 20 Akteuren aus Wissenschaft und Planungspraxis aus den räumlich und sachlich von der Thematik berührten Ländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der aktuell verlängerte Call for Membership der ARL richtet sich insbesondere an Akteure aus Wissenschaft und Praxis, die zu den Bereichen Raumordnung, Regionalentwicklung, Strukturwandel und Transformation forschen und arbeiten.  

Wir suchen eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen!

Wir besetzen die Leitung des wissenschaftlichen Referats Strategien und Konzepte räumlicher Transformation mit den Schwerpunkten

  • Sozial-ökologischer und transformativer Wandel
  • Gender- und Diversity-Perspektiven in der Raumforschung
  • Räumliche Gerechtigkeit
  • Governance räumlicher Transformation

Zu den Aufgaben zählen vor allem, Forschungs- und Transferprojekte der ARL anzuregen, zu organisieren und inhaltlich zu begleiten, Arbeitsgremien zu betreuen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen der ARL in den o. g. Bereichen zu koordinieren sowie eigene wissenschaftliche Leistungen zu erbringen. 

Ein besonders wichtiger Aspekt der Arbeit ist die Kommunikation mit und Beratung von Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit in den genannten Handlungsfeldern.