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Planer:innen-Workshop „Der beste Job, den man haben kann“

Save the Date und Einladung zum Workshop "Der beste Job, den man haben kann: Berufliche Selbstverständnisse von Planer:innen vor dem Hintergrund widersprüchlicher Anforderungen" am  Donnerstag, 23.06.2022, 13:00-16:00 Uhr Online per Zoom.

Ziel des Workshops ist es, berufliche Selbstverständnisse von Stadt- und Regionalplaner:innen vor dem Hintergrund widersprüchlicher Anforderungen und Erwartungen an ihr berufliches Handeln zu thematisieren. Auf diese Weise lassen sich sowohl individuelle Herangehensweisen als auch Macht- und Herrschaftsverhältnisse in der räumlichen Planung in den Blick bringen.

„Mehr Region war nie“

Frühjahrssitzung der LAG Baden-Württemberg am 7./8.4.2022 in Heilbronn

Nach zwei Jahren pandemiebedingten online-Treffen hat sich die LAG Baden-Württemberg auf Initiative des Regionalverbandes Heilbronn-Franken Anfang April in Heilbronn getroffen. Kernthemen waren die Perspektiven der Landesplanung vor dem Hintergrund der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans (LEP), das große Thema der Zukunft der Mobilität und Verkehrsinfrastruktur in Baden-Württemberg und die Entwicklungsperspektiven der Stadt und Region Heilbronn im Zuge der Bundesgartenschau 2019. 

Andrea Lagemann, Leiterin des Referats Landesentwicklungsplanung des MLW stellte den Prozess der LEP-Entwicklung vor mit den zentralen Zielen des regionalen Austausches, der Stadt-Land-Partnerschaften und der Kreislaufwirtschaft. Der LEP soll zu nachhaltigen, resilienten Raumstrukturen beitragen und die Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen – vor dem Hintergrund der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse, des Klimaschutzes und der Klimaanpassung, und den Anforderungen an Mitwirkung und Planungsbeschleunigung. Diese tradierten Themen werden für den neuen LEP aus aktueller Perspektive durchleuchtet, einhergehend mit einer regionalen Planungsinitiative des Landes. Die LAG hat zu diesem Thema eine Ad-hoc-AG unter der Leitung von Dr. Dirk Seidemann (LAG-Vorsitzender) ins Leben gerufen, die den engen Austausch mit dem MLW sucht, Kernthemen aus der regionalen und kommunalen Perspektive in die Diskussion einbringt und den Prozess der LEP-Erstellung aktiv begleitet. Prof. Anna Growe stellte kurz den aktuellen Arbeitstand hierzu vor. 

Girl’s & Boy’s Day 2022 bei der ARL!

Am 28. April 2022 ist wieder Girl’s und Boy’s Day und wir möchten interessierte junge Menschen ab der 7. Klasse zu uns einladen!

In der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft kommen Forscherinnen und Forscher mit Raumplanerinnen und Raumplanern zusammen, um in Arbeitsgruppen zu raumwissenschaftlichen und raumplanerischen Themen zu forschen. 

Dabei geht es um Fragen wie: Können wir als Menschen etwas gegen Überflutungen in Wohngebieten tun? Wie können wir den Wohnraum von Menschen und den Erhalt der Artenvielfalt in Einklang bringen? Und wie würde eigentlich eine Stadt aussehen, wenn sie von Jugendlichen geplant wäre?!

Missions for Sustainability – Internationale Tagung am 5. und 6. Mai

Weltweit braucht es einen tiefgreifenden Wandel zu mehr Nachhaltigkeit, um globale Herausforderungen wie die Klimakrise zu bewältigen. Mit dem innovativen Konzept der missionsorientierten Forschung geht die Wissenschaft, gemeinsam mit einer Bandbreite unterschiedlicher Akteur*innen, neue Wege. Doch welche Herausforderungen und Grenzen bestehen für diese neue Form kollaborativer Forschung? Wie lässt sich der Ansatz erfolgversprechend weiterentwickeln? Dieser Frage widmet sich am 5. und 6. Mai 2022 die internationale Konferenz "Missions for Sustainability: New approaches for science and society". Das

OpenSpaceAlps final conference & AlpPlan network meeting 2022 in Bozen

After more than two years of fruitful project work, the OpenSpaceAlps project is approaching its end. The central project results will be presented at a final conference and discussed with relevant stakeholders. The conference will be held along with the annual meeting of the AlpPlan network. The conference will take place on 31 May and 01 June 2022 in Bolzano/Bozen, South Tyrol (Italy) at Eurac Research. 

The conference will offer presentations, discussions, excursions and networking opportunities, thus providing up-to-date information and space for exchange on spatial planning in the Alpine region, both for practitioners and academics. 

Call for Membership für neuen Arbeitskreis: „Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz – Weiterführung in der Landes- und Regionalplanung“ 

Die ARL richtet einen Arbeitskreis zum Thema „Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz – Weiterführung in der Landes- und Regionalplanung “ ein. 

Zur Mitarbeit in diesem Arbeitskreis werden Expertinnen und Experten aus der Praxis und der Wissenschaft mit Expertise in der Landes-, Regional oder Bauleitplanung, der Fachplanung (insbes. der Wasserwirtschaft), Juristen und Juristinnen sowie der Finanzwissenschaften und Regionalökonomie gesucht, die sich durch dieses Thema angesprochen fühlen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und Interesse an einer Mitarbeit im Arbeitskreis haben, senden Sie uns bitte bis zum 17.04.2022 Ihre Bewerbung (per mail) zu.

“Urban Planning for Health Equity” – Call for Membership for new International Working Group

The ARL is currently establishing an international working group (IAK) “Urban Planning for Health Equity” and looking for participants. The members of the working group will work for approximately three years together and address the topic from inter- and transdisciplinary perspectives.

Urban areas are for several reasons in the focus of discourses on spatial development: the trend of urbanisation worldwide is unbroken. Cities are not only places of spatial and social segregation, but also of health inequalities. The SARS-CoV-2 pandemic has amplified urban health inequity, revealing the consequences of unequal access to adequate housing, quality green spaces and health infrastructures. Therefore, the pursuit of developing urban areas that are healthy, sustainable and just is a common concern of practitioners and scientists around the globe.

Neuer Arbeitsbericht der ARL: Neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Raumordnung in Bayern

Der Arbeitsbericht 35 der ARL befasst sich mit der Raumordnung in Bayern im Kontext ihrer wiederholten Reformprozesse. Die Reformen folgen der Logik der Deregulierung, Entbürokratisierung und Kommunalisierung. Der Staat zieht sich einerseits kontinuierlich aus seiner planerischen Verantwortung zurück und überträgt diese den Kommunen. Andererseits bleiben spürbare Entwicklungsunterschiede zwischen den Teilräumen bestehen. Aktuelle und zukünftige Herausforderungen legen hingegen eine Neuorientierung der Raumordnung nahe, die wieder mehr Wirkungskraft und Gestaltungsfähigkeit aufweisen kann. 

Die Arbeitsgruppe „Neue Perspektiven einer zukunftsfähigen Raumordnung in Bayern“ der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern der ARL analysiert die Ergebnisse der Reformschritte als einen massiven Bedeutungsverlust und entwickelt neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Raumordnung. Dieser Beitrag zeigt den Auftrag der Arbeitsgruppe auf, kritisiert die Ergebnisse des Rückbaus der letzten Jahrzehnte, stellt neue Herausforderungen dar und empfiehlt das Leitbild der räumlichen Gerechtigkeit als neuen normativen Bezugspunkt für eine kraftvolle Renaissance der Landes- und Regionalplanung zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Freistaat Bayern.

Podcast-folge 5 ist online: Netzwerke und grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Europaregion Donau-Moldau unter Corona-Bedingungen

In der letzten Folge der Serie „Grenzen & Corona“ geht es in die Europaregion Donau-Moldau, im Grenzraum Tschechien – Österreich – Bayern. Hier sind die Einkommensunterschiede und die sprachlichen Barrieren zwar hoch, doch die wirtschaftliche Vernetzung ist in der Lage, viele Härten abzufangen. 

Gastgeberin Kerstin Meyer (Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen, Institut Arbeit und Technik) aus dem Forum Nachwuchs der ARL hat Jaroslava Pongratz aus dem Beratungsbüro Niederbayern zu Gast und spricht mit ihr über die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Böhmen und die Auswirkungen, die die Corona-Pandemie auf die Region und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hatte.