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Eure Ideen für die räumliche Transformation

Call für Arbeitskreise und Transferformate

Multiple Krisen prägen die aktuellen Nachrichten, den wissenschaftlichen Diskurs und die Arbeit in der Planungspraxis. Daher braucht die räumliche Planung mehr denn je neue, innovative Ansätze und ein Hinterfragen und Weiterentwickeln etablierte Praktiken und Routinen. Kurz: Planungspraxis und Raumwissenschaften brauchen Euer originäres Wissen und Eure Ideen für transformative Handlungsansätze!

Euer Profil

Ihr arbeitet in der Planungspraxis oder den Raumwissenschaften und Euer erster Studienabschluss liegt nicht länger als 12 Jahre zurück? Ihr freut Euch darauf, gemeinsam mit anderen Planenden aus Wissenschaft und Praxis Eure Ideen kritisch zu diskutieren und weiterzuentwickeln? Ihr habt Lust, gemeinsam handlungsrelevantes Wissen für eine nachhaltige Raumentwicklung zu erarbeiten und wollt am Ende ein konkretes Ergebnis haben und sehen, dass Eure Idee Wirkung entfaltet?

Jetzt noch zur Frühjahrstagung der ARL-Foren Südost und Nordost in Polen anmelden!

Die Anmeldefrist wurde auf den 21.Mai 2026 verlängert

Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen. Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Tagung richtet sich an Raumplaner:innen, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus Deutschland und Polen. 

ARL engagiert sich im Kontext der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen seit Jahren eine anhaltende Verschlechterung von Biodiversität und Ökosystemzuständen (vgl. IPBES). Zugleich unterstreicht der „Faktencheck Artenvielfalt“, an dem auch die ARL mitgewirkt hat, dass der Verlust von Lebensräumen in Deutschland ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht hat. Mit der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (W-VO) liegt nun ein ambitionierter politischer Rahmen vor, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Neuer ARL-AK "Wasser für wen?" wird Kennzeichen wassergerechter Planung herausarbeiten

Welche Herausforderungen birgt die neue Wasserfrage?

Wasserknappheit, Nutzungskonkurrenzen und Unsicherheit: Was noch vor wenigen Jahren als Ausnahme galt, wird zum Normalzustand der räumlichen Planung. Damit beschäftigte sich der neu gegründete ARL-Arbeitskreis „Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“ bei seinem Auftakttreffen am 9. und 10. April 2026 in Weimar. 

Reducing Land Take in Europe: Key Observations and Blind Spots from 14 countries

Report on the meeting of the ARL International Working Group (IWG) on No Net Land Take, Ghent, 23–24 April 2026 By Peter Lacoere, Thomas Hartmann

Despite No Net Land Take being a European policy objective, its implementation across countries remains largely in its infancy. Each country relies on different land policy strategies to pursue the goal of reducing land consumption. To better understand these implementation challenges, enable mutual learning, and facilitate structured reflection, the international working group on NNLT convened its first in person meeting in Ghent, Belgium.

Jetzt Open Access verfügbar: Raumordnung und Raumforschung | Spatial Research and Planning Vol. 84, No. 2

Das RuR-Variaheft startet mit einem Kommentar von Thomas Hartmann zum Bauturbo. Er weist darauf hin, dass und wie die neuen Regelungen das Korruptionsrisiko erhöhen könnten und zeigt Wege auf, wie sich das Risiko verringern lässt. Im Fokus steht dabei eine stärkere Transparenz der Eigentumsverhältnisse.

Pond Codex: Von Leben und Tod in Berlins Kleingewässern

CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS-Workshop mit Margherita Pevere und Germán Joosten

Der praxisnahe Workshop den die Künstlerin Margherita Pevere zusammen mit dem Wissenschaftler Germán Joosten befasst sich mit der Ökologie städtischer Teiche in Berlin. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts CHRYSALIS. Artists in Labs statt und wird organisiert vom Art Laboratory Berlin in Zusammenarbeit mit der AG Jeschke der FU Berlin, dem POUNDER-Projekt und den Leibniz- Einrichtungen IGB und ARL, mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Lotto Stiftung Berlin. 

Margherita Pevere und Germán Joosten laden die Teilnehmenden ein, den Lebenszyklus der Berliner Teiche und kleinen Seen näher kennenzulernen. Als Hotspots der Biodiversität und wichtige Temperaturregulatoren spielen diese Kleingewässer eine Schlüsselrolle in der Stadtökologie. Wichtig für das aquatische Ökosystem der Kleingewässer sind Daphnien – allgemein bekannt als Wasserflöhe – kleine wirbellose Krebstiere, die sich von Phytoplankton, das heißt mikroskopisch kleinen Algen ernähren und so z. B. Phänomene wie Algenblüten in Schach halten. Der Lebenszyklus der Wasserflöhe ist faszinierend: Sie vermehren sich meist ungeschlechtlich, durch das Klonen von unbefruchteten Eizellen. Doch in schwierigen Zeiten können sie auf sexuelle Fortpflanzung umschalten und Eier befruchten, die im Sediment ruhen, bis wieder bessere Umwelt- und Lebensbedingungen für die Spezie eintreten. Zugleich verraten Daphnien viel über den Zustand, die Geschichte und mögliche Zukunft der städtischen Kleingewässer.