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Stellenanzeige: Organisationstalent für die ARL-Geschäftsstelle gesucht

Bürofachkraft zur organisatorischen Unterstützung eines Wissenschaftlichen Referats

Sie behalten gern den Überblick, arbeiten strukturiert und möchten Wissenschaft im Hintergrund aktiv unterstützen? Dann kommen Sie zu uns! Wir suchen eine Bürofachkraft (m/w/d) für die organisatorische Unterstützung eines wissenschaftlichen Referates in unserer Geschäftsstelle in Hannover.

Freiraumsicherung und Freiraumentwicklung in der räumlichen Planung

Mit einem Perspektivenwechsel den Freiraumschutz stärken
Titelblatt eines ARL-Forschungsberichts. Oben links steht das ARL-Logo mit dem Schriftzug „Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft“. Darunter der Hinweis „Forschungsberichte der ARL 24“. Ein großer dunkelblauer Block nimmt den unteren Teil des Covers ein. Darin steht der Titel „Freiraumsicherung und Freiraumentwicklung in der räumlichen Planung“ sowie der Untertitel „Mit einem Perspektivenwechsel den Freiraumschutz stärken!“. Als Herausgeber sind Christian Jacoby, Hans-Jörg Domhardt und Wal

Die Sicherung und Entwicklung von Freiräumen in besiedelten und unbesiedelten Bereichen ist die zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Raumentwicklung und -planung.

Allerdings gehen Planungsimpulse nach wie vor primär von Flächenforderungen für die weitere bauliche Entwicklung aus. Mit neuer Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Infrastruktur werden erhebliche Freiraumverluste mit negativen Folgen für die verschiedenen Freiraumfunktionen und -nutzungen in Kauf genommen. Rechtliche Verbindlichkeit, empirische Fundierung und auch der politische Wille für konsequenten Freiraumschutz fehlen oft.

Der vorliegende Sammelband stellt anhand strategischer Ansätze und konkreter Praxisbeispiele aktuelle Erfordernisse zu diesem zentralen Planungsthema ins Zentrum und spiegelt die Diskussionen im ARL-Arbeitskreis „Freiraumsicherung und -entwicklung in der räumlichen Planung“. Die Autorinnen und Autoren plädieren für eine „Freiraumwende“ mit einem Perspektivenwechsel: künftig explizit vom Freiraum her zu denken, zu planen und zu handeln.

Mittelzentren – Kraftpole der ländlichen Räume in Nordost-Niedersachsen?

Diese Frage stand in einem Fachgespräch am 5. Dezember 2025 an der Leuphana Universität Lüneburg im Mittelpunkt. Eingeladen hatte das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg die Bürgermeister/innen der Ober- und Mittelzentren des nordöstlichen Amtsbezirks in Niedersachsen. Vor Ort ging es um die Wahrnehmung zentraler Versorgungsfunktionen, um aktuelle Herausforderungen sowie mögliche Unterstützung für die Mittelzentren durch das Land.

In Nordost-Niedersachsen sind 18 Städte und Gemeinden durch das Landes-Raumordnungsprogramm als Mittelzentren ausgewiesen. Sie tragen eine besondere Verantwortung: Sie sichern wichtige Versorgungsangebote – für ihre eigene Bevölkerung ebenso wie für ihr Umland – und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in den ländlichen Räumen. Starke Mittelzentren sind entscheidend für gleichwertige Lebensverhältnisse in Niedersachsen.

Herbsttagung des Forums Braunkohlenregionen in Köln

Eine Gruppe von rund zwanzig Personen steht auf einem Aussichtssteg („Skywalk“) über dem Tagebau Garzweiler. Einige tragen wetterfeste Jacken, zwei Personen in der Mitte sind in orangefarbener Schutzkleidung mit Helm gekleidet. Im Hintergrund sind die weite Tagebaulandschaft, Förderanlagen und mehrere Windräder zu sehen. Der Himmel ist grau und bewölkt, die Szene wirkt sachlich und informativ.
Skywalk am Tagebau Garzweiler

Nachdem das Forum 2024 sein 30jähriges Gründungsjubiläum in Leipzig begehen konnte, fand die Herbsttagung 2025 am 27./28. Oktober 2025 in Köln und im Rheinischen Revier statt. Die Gastgeberschaft übernahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierung Köln. Getagt wurde im Plenarsaal der Bezirksregierung. Rund 20 Mitglieder und Gäste nahmen teil; die Moderation der Sitzung übernahm Thomas Tschetschorke als Mitglied der 2024 neu konstituierten Lenkungsgruppe und in der Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Berkner.

Zum Tagungsrückblick (PDF)

 

Gender Perspectives on Climate Change: Transforming Spatial Planning disP – The Planning Review 242, 61 (3)

New Special Issue

We are very happy to announce that the disP special issue "Gender Perspectives on Climate Change: Transforming Spatial Planning" has been published Open Access: disP - The Planning Review: Vol 61, No 3

The ARL International Working Group "Gender- and Climate-just Cities and Urban Regions" wish to thank you for valuable contributions and the intensive work together - exchanging expertise and broadening of perspectives across disciplines and country boarders.

The special issue provides insight into the topics of spatial development and transport planning across different European countries. The preliminary aim is to promote theoretical thinking, methods and tools from a gendered transformative perspective on climate issues and topics in planning sciences and practice. Climate change affects everyone, but not equally. “Gender” is one of the main factors influencing people’s vulnerability and ability to cope with climate change.

GTPF-Handreichung "Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement" erschienen

Die Handreichung Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement. Ein Ebenenmodell Erklärung und Reflexionsfragen der Unterarbeitsgruppe "Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement" der Arbeitsgruppe "Wirkung" der GTPF - Gesellschaft für transdisziplinäre und partizipative Forschung e. V. ist neu erschienen und Open Access verfügbar. Seitens der ARL war Dr. Maximilian Räthel als Mitglied der Arbeitsgruppe an der Erarbeitung der Handreichung beteiligt. 

Thema Wirtschaft und Klimawandelanpassung

Call for Membership
Illustration im Papier-Cut-Out-Stil: Wellenförmige Ebenen in warmen Orange-, Sand- und Blautönen bilden eine Landschaft. Links pflanzt eine Person Setzlinge, daneben steht eine Person mit einem Klemmbrett. In der Mitte hält jemand ein Baby, während eine weitere Figur ein Messgerät liest. Rechts fahren ein Lastwagen und stehen Container sowie ein Kran vor einer großen blauen Welle. Darüber Sonne und Wolken. Die Szene symbolisiert wirtschaftliche Aktivitäten und Klimawandel.

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft sucht engagierte Mitglieder für den neuen Arbeitskreis „Wirtschaft und Klimawandelanpassung“. 

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Planungspraxis und Politik. Ihr Forschungs- und Arbeitsfeld umfasst Fragen nachhaltiger Raumentwicklung – hier verdichten sich zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Die Bearbeitung erfordert disziplinenübergreifende Kooperation und reflektierten Austausch zwischen wissenschaftlicher Analyse und planerischer bzw. politischer Praxis. Ein zentrales Anliegen der ARL ist es, raumbezogenes Wissen nicht nur zu bündeln, sondern originär zu erzeugen und über einen mehrdimensionalen Wissenstransfer wieder in wissenschaftliche Diskurse, die Planungspraxis und politische Entscheidungsprozesse einzubringen. 

Studierende der Jade-Hochschule Oldenburg zu Gast in der ARL

Eine Gruppe von rund zwanzig Studierenden und zwei älteren Männern steht in einem Seminarraum der ARL. In der Mitte befindet sich ein Roll-Up mit dem ARL-Logo. Die Studierenden lächeln in die Kamera und stehen dicht beieinander, einige in bunten Pullovern, andere in sportlicher oder legerer Kleidung. Die Atmosphäre wirkt freundlich und akademisch.

25 Studierende aus der Lehrveranstaltung „Politik der Stadt- und Landentwicklung“ im Bachelor-Studium „Urban Design“ der Jade-Hochschule Oldenburg waren am 25. November 2025 zu Gast in der Geschäftsstelle der ARL. Geleitet wird die Lehrveranstaltung von Stadtbaurat a. D. Ulrich Kinder. Die Studierenden wollten wissen, wie die ARL ihre Politikberatung wahrnimmt und wie sie fachliche Informationen zur Raumentwicklung in die Politik - von der kommunalen bis zur europäischen Ebene - transferiert.

Politische Relevanz resilienter Raumstrukturen

Drei Männer stehen in einem hellen Foyer vor einem großen, leuchtenden Poster der „Raummetropolregion Bremen/Oldenburg (RMK)“. Das Poster zeigt eine Luftaufnahme einer Stadtlandschaft und das RMK-Logo. Die Männer tragen Namensschilder und sind formell gekleidet. Alle drei lächeln in die Kamera.
V. l. n. r. Dr. Arne Sünnemann, Abteilungsleiter Regional- und Stadtentwicklung, Stadtumbau, Wohnungswesen in Bremen, Prof. Dr. Axel Priebs, ARL-Präsident und der bremische Staatsrat Dr. Ralph Baumheier (ARL-Mitglied)

Auf Einladung der Vorsitzenden der Raumentwicklungsministerkonferenz (RMK), der Bremer Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal, referierte Prof. Dr. Axel Priebs (Präsident der ARL) am 27. November 2025 in der 49. RMK in Bremen. Als ständiger Gast im RMK-Hauptausschuss war er gebeten worden, den Ressortspitzen aller 16 Bundesländer über die Ergebnisse eines Ad-hoc-Arbeitskreises der ARL zu berichten, die im Positionspapier aus der ARL 160 („Resiliente Raumstrukturen - Raumordnung und Raumentwicklung stärken Landes- und Bündnisverteidigung sowie Bevölkerungsschutz“) dokumentiert sind. Das Positionspapier war auch Teil der offiziellen Sitzungsunterlagen der Ministerkonferenz.