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ARL-Bausteine für einen raumverträglichen Netzausbau

ARL-Bausteine für einen raumverträglichen Netzausbau

Die Akademie wird in Zusammenarbeit mit Fichtner GmbH & Co. KG praxisorientierte Hilfestellungen für eine raumverträgliche Planung der Ausbaumaßnahmen für das Übertragungsnetz erarbeiten.

Das von der Bundesregierung beschlossene Gesetzespaket zur Umsetzung der Energiewende wird zu umfangreichen Herausforderungen in Räumen und auf Flächen führen. Daher hatte die Akademie eine Expertenrunde ins Leben gerufen, die der Frage nachgehen sollte, durch welchen raum- und gesellschaftspolitisch relevanten Service sich die ARL in die aktuelle Diskussion einbringen kann.

Die beteiligten Experten kamen zu den Schluss, dass „Bausteine für einen raumverträglichen Netzausbau“ erarbeitet werden sollen. Mit den Bausteinen wird das Ziel verfolgt, konkreten, praxisorientierte Empfehlungen zu einer allseitigen Akzeptanzverbesserung bei gleichzeitiger Straffung des Planungsprozesses auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen bei der Planung für trassengebundene Vorhaben zu erarbeiten. Das Augenmerk liegt dabei auf der Bundesfachplanung nach dem NABEG. Die zu gewinnenden Erkenntnisse werden in Teilen aber auch für das Verteilernetz anwendbar sein. Die Bausteine richten sich hauptsächlich an die verfahrensleitende Behörde (BNetzA), sollen aber auch die Perspektive der Antragsteller (etwa im Hinblick auf Abschnittsbildung und Ausgestaltung der Antragsunterlagen) einbeziehen.

Neuer Generalsekretär – Führungswechsel in der ARL

Seit dem 1. März 2013 hat die ARL einen neuen Generalsekretär. Nach 35 Jahren in der Geschäftsstelle der ARL, 15 davon als Generalsekretär, ging Prof. Dr.-Ing. Dietmar Scholich in den Ruhestand. Sein Nachfolger im Amt ist Prof. Dr. Rainer Danielzyk.

Prof. Dr. Dietmar ScholichDietmar Scholich, geboren 1947 in Görlitz, studierte ab 1968 Bauingenieurwesen und machte erste berufliche Schritte in der Stadtverwaltung Oldenburg. Danach erwarb er ein zweites Diplom in Raum- und Umweltplanung.

Es schlossen sich weitere berufliche Schritte im Grünflächen- und Gartenamt der Stadt Kaiserslautern an. 1978 kam er als wissenschaftlicher Referent zur ARL nach Hannover. 1982 promovierte er zum Dr.-Ing. an der TU Kaiserslautern. 1998 berief ihn das Kuratorium der ARL zum Generalsekretär der Akademie.

17. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW: Energiewende in Stadt und Land - Wie verändern erneuerbare Energien unseren Lebensraum?

Die 17. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW findet am 19.04. in Duisburg statt.

Die Umstellung der Energieversorgung in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität auf erneuerbare Energien bringt große Herausforderungen für die Stadt- und Regionalentwicklung mit sich. Das gilt sowohl für die zeitnahe Umsetzung als auch für die Ausformungen der Energiewende. Daher gilt es, einerseits ein klares Verständnis der Ziele und Rahmenbedingungen für die Öffentlichkeit zu schaffen, andererseits sind Lösungen zu entwickeln, die das Wünschenswerte mit dem Machbaren in Einklang bringen. Dies erfordert Kooperations- und Entscheidungswillen der Akteure, die an der Gestaltung der Energiewende beteiligt sind.

Ringvorlesung 2013 des KompZ zur „Postfossilen Gesellschaft“

Das 2001 auf Initiative der ARL gegründete Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung e.V. (KompZ) bündelt mit der ARL, der Leibniz Universität Hannover und weiteren außeruniversitären Einrichtungen aus Forschung, Verwaltung und Wirtschaft ein für den norddeutschen Raum einzigartiges Potenzial am Wissenschaftsstandort Hannover. Es bildet ein interdisziplinäres Netzwerk und Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit.

Ziele des KompZ sind die Profilierung des Standortes, die Sensibilisierung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung für raumwissenschaftliche und -planerische Fragestellungen, die Erschließung, Bündelung und Nutzbarmachung des raumwissenschaftlichen und raumentwicklungspolitischen Know-hows, die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen bei gemeinsam interessierenden Fragestellungen sowie die Bewusstmachung raumwissenschaftlicher Forschung und raumplanerischer Aktivitäten in anderen Fachdisziplinen und einer breiten Öffentlichkeit.

Call for Papers: Vom globalen Klimawandel zu regionalen Anpassungsstrategien

KLIFF Logo

KLIFF-Abschluss-Konferenz

Der Forschungsverbund KLIFF – Klimafolgenforschung in Niedersachsen – richtet am 2. und 3. September 2013 die nationale Konferenz „Vom globalen Klimawandel zu regionalen Anpassungsstrategien im Geowissenschaftlichen Zentrum in Göttingen aus. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen, Ihre Ergebnisse zum Klimawandel mit seinen Folgen und Ihre Anpassungsoptionen daran zu präsentieren und zu diskutieren.

Die ARL ist Projektpartner bei KLIFF. Sie ist dabei hauptverantwortlich – in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg und der Region Hannover – für das Teilvorhaben KLIFF-IMPLAN, welches sich mit der Klimafolgenanpassung durch die räumliche Planung in Niedersachsen befasst.

Die Geschichte der Regional- und Landesentwicklung in Mitteldeutschland

Herbstsitzung der LAG Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen

Den Rahmen für die diesjährige Herbstsitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen am 19. Oktober 2012 in Merseburg bot das Ständehaus, in dem schon in den 1920er Jahren die ersten Beschlüsse zur Landesplanung gefasst worden sind. Im Zentrum der Veranstaltung standen die Geschichte der Raumplanung in der Region und die Verabschiedung von Prof. Dr.-Ing. Dietmar Scholich, Generalsekretär der ARL, der die LAG auf ihrer Sitzung besuchte.

Mitteldeutschland als Pionierregion der Raumordnung

Beispielhafte Darstellung im Planungsatlas MitteldeutschlandErste Ansätze für eine Landesplanung in Deutschland bildeten sich zuerst im Ruhrgebiet sowie in Mitteldeutschland heraus.

2., überarbeitete Fassung des Glossars Klimawandel und Raumentwicklung erschienen

E-Paper der ARL Nr. 10 ergänzt und aktualisiert

Das Glossar „Klimawandel und Raumentwicklung“ ist ein Ergebnis des Arbeitskreises „Klimawandel und Raumplanung“ der ARL, der sich seit Anfang 2007 mit den Herausforderungen und Aufgaben, die sich durch den Klimawandel für die Raumentwicklung und Raumplanung stellen, befasst.

Unter Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse und Entwicklungen wurden die Begriffserläuterungen der ersten, 2011 erschienenen Auflage ergänzt und aktualisiert.

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Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung

Neue Arbeitsgruppe der LAG Bayern

Die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern kamen am 29. und 30. November 2012 zu ihrer zweiten Mittgliederversammlung des vergangenen Jahres in Garmisch-Partenkirchen zusammen. Zwei große Themenblöcke standen im Mittelpunkt der Veranstaltung im Garmischer Kurhaus: Verkehr und Tourismus im Alpenraum.

Der Sitzungsort Garmisch-Partenkirchen war mit Bedacht gewählt worden, denn die Gemeinde ist eine der Modellkommunen „Elektromobilität“ der Bayerischen Staatsregierung. Im Rahmen dieses Vorhabens wird unter Beteiligung der ortsansässigen Bevölkerung und der Entscheidungsträger ein ganzheitliches Mobilitätskonzept entwickelt, in das die Elektromobilität mit all ihren Möglichkeiten integriert wird. Elektromobilität wird hier mit anderen lokalen, regionalen und überregionalen Verkehrsträgern vernetzt. Das Vorhaben ist eng gekoppelt mit dem Leuchtturmprojekt „Elektromobilität verbindet Bayern“, in dem die in Bayern laufenden Schwerpunktprojekte auf dem Gebiet der Elektromobilität koordiniert werden. Über das Projekt berichtete Dr. Christoph Ebert, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums „Elektromobilität e-GAP“. Zuvor hatte Prof. Dr. Klaus Bogenberger von der Universität der Bundeswehr München über die Möglichkeiten der Nutzung verschiedener Elektrofahrzeuge und Hybridelektrokraftfahrzeuge bei individuellen Mobilitätsbedürfnissen referiert und den Stand der Anwendung, insbesondere Einsatzmöglichkeiten in Großstädten, aufgezeigt. Im Anschluss an die Diskussion der Referate beschlossen die Mitglieder der LAG Bayern die Einsetzung einer neuen Arbeitsgruppe zum Thema „Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung“. Die Leitung übernehmen Prof. Dr. Christian Jacoby und Dr. Sandra Wappelhorst von der Universität der Bundeswehr München.

IÖR stärkt Kooperation mit Partnern in Vietnam

Mit einer Sommerschule, einer wissenschaftlichen Konferenz und der Vereinbarung einer gemeinsamen Forschungsinitiative haben das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die Technische Universität (TU) Dresden ihre Kooperation mit der Hanoi University of Science (HUS) vertieft. Ende November war eine wissenschaftliche Delegation aus Dresden zu Gast in Südostasien.

Unter der Überschrift „Umwelt- und Raumplanung in Vietnam: Herausforderungen, Strategien und Instrumente“ trafen sich Studierende, Doktoranden sowie Regierungs- und Behördenvertreter in Hanoi. Bei diesem dritten Austausch seit 2008 standen Aspekte der Umwelt- und Stadtentwicklung sowie des Raum- und Umweltplanungsrechts im Mittelpunkt.

Der Landesentwicklungsplan NRW – ein langer Weg

Herbstsitzung der LAG Nordrhein-Westfalen

Unter der Leitung der Vorsitzenden, Dr. Susan Grotefels, Münster, fand am 19. November 2012 in der Staatskanzlei NRW in Düsseldorf die Herbstsitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen statt. Die Mitglieder beschäftigten sich mit dem Landesentwicklungsplan (LEP) NRW, der sich seit September in der Ressortabstimmung befindet. Dr.-Ing. Christoph Epping, Gruppenleiter Raumordnung und Landesplanung der Staatskanzlei des Landes NRW, konnte für einen Vortrag zum aktuellen Stand gewonnen werden.

Susan Grotefels und Christian EppingGrotefels eröffnete die Sitzung, begrüßte die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und führte in das Thema der Tagung ein. Der LEP sei für viele Mitglieder der LAG ein äußerst relevantes Thema und man sei sehr interessiert, den Aufstellungsprozess konstruktiv und kritisch zu begleiten.