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Science Slam im Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt

Wissenschaft mal anders!

Mit Kurzvorträgen zu ihrer eigenen Forschung steigen NachwuchswissenschaftlerInnen gegeneinander in den Ring. Und dabei tickt die Uhr, denn nur zehn Minuten stehen den SlammerInnen zur Verfügung, um ihr Thema anschaulich und amüsant zu präsentieren. Im Anschluss bewertet das Publikum die Darbietung und bestimmt den Slam-Champion.

Im Wissenschaftsjahr 2015 - Zukunftsstadt treten deutschlandweit NachwuchswissenschaftlerInnen gegeneinander an. Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen? Wie wird sich unser Zusammenleben verändern? Wie werden wir uns in Zukunft in der Stadt fortbewegen?

4. Arbeitstreffen des AK „Mind the Gap“ oder wie man in Wien sagt: „Seien Sie achtsam“

Am 18. und 19. Mai 2015 fand die 4. Sitzung des Arbeitskreises „Mind the Gap“ in Wien statt. In den Räumlichkeiten der TU Wien wurde sich an zwei Tagen mit den bis dato identifizierten Differenzen zwischen Theorien und Praktiken des räumlichen Planens auseinandergesetzt.

In einer offenen Diskussion wurden die bisherigen Arbeitsergebnisse der Kleingruppen diskutiert und interdisziplinär beleuchtet. Im Rahmen der Kleingruppenarbeit werden unterschiedlichste Fragestellungen bearbeitet. Dabei wird der Bogen von einer grundlegenden Annäherung und Infragestellung der Verständnisse von Theorien und Praktiken über die Charakterisierung des Verhältnisses bis hin zu wissenschaftstheoretischen und methodischen Fragen gespannt. Darüber hinaus wurden in Wien die Überlegungen in Richtung der Gesamtkonzeption des Arbeitskreises sowie mögliche Endprodukte fokussiert.

Angekommen: MS Wissenschaft in Hannover

Die MS Wissenschaft, Quelle: T.Gabriel/WiDDas Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ist heute, am 28. Mai, in Hannover angekommen. An Bord präsentieren rund 30 Forschungseinrichtungen ihre neuesten Erkenntnisse zur Stadt der Zukunft.

Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Leibniz-Forum für Raumwissenschaften, ist mit einem Exponat zu den Infrastrukturkosten des demographischen Wandels in Niedersachsen vertreten. Am Freitag, den 29. Mai, diskutieren wir außerdem mit Experten aus der Politik, den Raumwissenschaften und mit Journalisten die Zukunft des  größten Beton-Komplexes der Stadt: dem Ihme-Zentrum.

Die Ausstellung „Zukunftsstadt“ wird für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen. Der Eintritt ist frei.

Emp­feh­lun­gen zur Zukunft des wis­sen­schaft­li­chen Kommunikationssystems

 Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften veröffentlicht Stellungnahme

Am 26.05.2015 hat die BBAW Emp­feh­lun­gen „Zur Zukunft des wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­ti­ons­sys­tems“ ver­öf­fent­licht. Der voll­stän­dige Emp­feh­lungs­text findet sich unter: http://pub.uni-bielefeld.de/luur/download?func=downloadFile&recordOId=2752318&fileOId=2752331 

Außerdem wurde unter www.publikationssystem.de ein Blog eingerichtet, das die Emp­feh­lun­gen vor­stel­len und zur Diskussion einladen soll.

Renaissance der Stadt: Soziale Vielfalt und ihre Ansprüche an die Stadt- und Kommunalentwicklung

Vortragszyklus des Kompetenzzentrums für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover e.V. in Kooperation mit der Forschungsinitiative TRUST 2015

Seit einiger Zeit erlebt die Stadt, städtisches Leben eine Renaissance. Stadtverantwortliche Planerinnen und Planer, Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger diskutieren immer häufiger, wie die ihren Interessen angemessene Stadt zu gestalten ist. Junge und ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen mit verschiedenen Lebensstilen und verschiedener Herkünfte sollen sich in einer Stadt wohlfühlen. Welche Anforderungen ergeben sich daraus für die Stadtgesellschaft?

ARL fordert neue strategische Ausrichtung der Föderalismusreform

Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts stellt Ergebnisse der Experten-Arbeitsgruppe vor

29. Mai in Berlin

Die geplante Neuordnung des Finanzausgleichs allein ist nicht geeignet, um die Ungleichgewichte in der Leistungsfähigkeit der Länder dauerhaft abzubauen. Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Leibniz-Forum für Raumwissenschaften, plädiert deshalb für eine Föderalismuspolitik, die nicht nur die Finanzverfassung in den Blick nimmt, sondern auch die Chancen von Länderfusionen erhöht und die Zusammenarbeit unter den Ländern fördert.

Wird die anstehende Reform des Finanzausgleichs den Föderalismus wirklich stärken, oder muss die Gliederung der Länder in Frage gestellt werden? Können weiter wachsende Transfervolumina die Autonomie der Länder gefährden? Inwiefern können benachbarte Länder gemeinsam Aufgaben erfüllen? Wenn die Politik den Gedanken einer Neugliederung des Bundesgebietes aufgreifen will, ist dann eine Grundgesetzänderung unverzichtbar?

Dialog an Deck des Ausstellungsschiffs - MS Wissenschaft in Hannover

Das Ihme-ZentrumDas Ihme-Zentrum – Bausünde oder urbanes Wahrzeichen?

Von Beginn an umstritten: Das Ihme-Zentrum, 1975 in Hannover-Linden gebaut, war das einstige Vorzeigeprojekt für hochverdichtetes Wohnen und Arbeiten. Bereits nach kurzer Zeit zogen sich die ersten Gewerbetreibenden zurück, es folgten lange Jahre des Leerstands und Verfalls. Im Februar 2015 wurde das Ihme-Zentrum zwangsversteigert.

Wie geht es weiter mit dem Betonkomplex? Welche Perspektiven gibt es für die „Stadt in der Stadt“? Zu diesen Fragen veranstaltet die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Leibniz-Forum für Raumwissenschaften, in Kooperation mit dem Bürgerbüro Stadtentwicklung e.V. (bbs) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WID) den „Dialog an Deck“ in Hannover.

Call for papers for a Special Issue in Raumforschung und Raumordnung

„Metropolitan Governance and Spatial Planning. International Perspectives“

Editors: Prof. Panagiotis Getimis / Prof. Karsten Zimmermann

The international debate on metropolitan governance and metropolitan regionalism has produced a bulk of articles and books but reveals a weakness: there are many edited volumes like the ones by Salet et al. (2003), Heinelt and Kübler (2005), and Otgaar et al. (2008) presenting collections of case studies. However, there is no systematic comparison of factors that influence the institutional form of metropolitan governance, the success factors that contribute to the emergence of metropolitan governance, and the performance of metropolitan governance in fields such as economic development, mobility, or spatial planning.

Schüler und Wissenschaftler diskutieren über Stadt der Zukunft

Wissenschaftler sind die Experten, Kinder sind die Zukunft. Beide gemeinsam können eine Vision für die Zukunftsstadt entwickeln. Im Blog-Projekt von ARL und IRS kommen Schülergruppen mit Experten und Expertinnen beider Einrichtungen ins Gespräch.

Vor welchen aktuellen Problemen und Herausforderungen stehen Städte? Wie gehen sie mit dem Klimawandel um? Wie können Zuwanderer optimal integriert werden? Und wie kann eine Energiewende in Städten realisiert werden? Zu diesen Fragen gibt es in der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) und dem Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) viel Expertise. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Zukunftsstadt“ haben sie ein gemeinsames Blog-Projekt mit Schulen in ihrem Umfeld ins Leben gerufen.

Expertenworkshop „Vermittlung von und Umgang mit der Komplexität der Folgen des Klimawandels“

Am 19./20.5.2015 findet am Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS) der Universität Stuttgart mit Beteiligung der ARL ein Expertenworkshop zum Thema „Vermittlung von und Umgang mit der Komplexität der Folgen des Klimawandels“ statt.

In einem Kreis von ca. 20 Teilnehmern wird u.a. diskutiert, wie und mit welchem Erfolg Risiken und Chancen des Klimawandels in Planungsprozessen thematisiert und kommuniziert werden und wie die Umwelt- und Raumplanung auch mit indirekten Auswirkungen des Klimawandels umgehen kann. Die Erfahrungen Österreichs, der Schweiz und der Niederlande, wie Aussagen zu Klimafolgen in Planungsinstrumenten verankert werden können und wie mit Unsicherheit und Komplexität hier umgegangen wird, sind ebenfalls Themen des Workshops.