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Quo vadis Lausitz?

Stakeholder-Workshop zu strukturpolitischen Erfahrungen und alternativen Transformationspfaden in Hoyerswerda
Foto eines Rollenspiel-Decks aus dem Workshop

Quo Vadis Lausitz? – Unter diesem Motto hatte das Projekt „Revier.Trialog – Braunkohlereviere als Transformationsräume“ am Nachmittag des 28. August 2026 Akteur:innen des Strukturwandels in der Region nach Hoyerswerda eingeladen. Ziel des Workshops war es, strukturpolitischen Erfahrungen zu reflektieren und daraus innovative Ansätze für eine stärker raumbezogene und zukunftsgerichtete Regionalentwicklungspolitik im Strukturwandel in der Lausitz zu entwickeln. 
Dass dies kein gewöhnlicher Workshop werden würde, wurde den Teilnehmenden aus Wissenschaft, Wirtschaftsförderung, Kultur, Zivilgesellschaft und Politik spätestens klar, als sie die Baustelle des Neustadtforums betraten: Die Räumlichkeiten des Jugendclubhauses OSSI, seit mehr als 60 Jahren Bestandteil des öffentlichen Lebens in Hoyerswerda, befinden sich aktuell im Neubau. Nackter Beton, unverputzte Wände, Bierbänke, weder Wasser, Strom noch Licht – unser Treffpunkt ein Ort, der den Wandel und die Notwendigkeit, zu improvisieren, widerspiegelt und so gleichzeitig perfekte Bedingungen liefert, um auch gedanklich gewohnten Pfade zu verlassen.

Der Workshop wurde künstlerisch von Dr. Julia Gabler und Stefan Nolte, Künstler:innen des Kollektivs Recherchepraxis e.V. begleitet.

> Kurzbericht zum Workshop (PDF)

> zum Projekt "Braunkohlereviere als Transformationsräume"

 

 

Das Projekt "Braunkohlereviere als Transformationsräume" wird durch die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Institut für Strukturwandel und Nachhaltigkeit der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde umgesetzt. Es wird durch Seed Money aus dem Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen" im Zeitraum April 2026 bis März 2027 finanziert.

Der Workshop in Hoyerswerda (Lausitz) ist der erste von insgesamt drei durch künstlerische Interventionen gerahmte Stakeholder-Workshops in den drei Braunkohlenrevieren. Im September und Oktober 2026 folgen Workshops im Mitteldeutschen und Rheinischen Revier. Die Ergebnisse der drei Workshops werden systematisiert und zusammengeführt und für eine aufsuchende Politikberatung in den Revieren in Form vertraulicher individueller Gespräche mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern aufbereitet.