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Politisierung, Polarisierung, Populismus

Roundtable auf der Dortmunder Konferenz 2025 diskutiert die Gefahren für eine demokratische Raumplanung
Teilnehmende des Round Tables auf der DOKORP 2025

Gefahren für europäische Demokratien und die demokratische Entscheidungsfindung beeinflussen politische und gesellschaftliche Diskussionen und werden in politischen Gremien, Positionen und öffentlichen Verwaltungen zunehmend spürbar. Der Blick zurück in die Geschichte und der planerisch-gestalterische Blick nach vorne erfordern eine neue Auseinandersetzung mit bekannten und neuen substanziellen Fragen einer demokratischen Raumplanung: Was und für wen muss geplant werden? Wie können (oder müssen) Planende mit extremistischen Positionen in partizipativen Prozessen und politischen Entscheidungsgremien umgehen? Welche Rolle und welche Verantwortung habe ich als Planerin oder Planer?

Mit diesen und weiteren Fragen haben die Regionalen ARL-Foren Nordrhein-Westfalen und Südost gemeinsam einen Roundtable bei der Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung am 12. Februar 2025 organisiert. Teilgenommen haben etwa 60 Gäste, was die Aktualität und den Gesprächsbedarf zum Thema widerspiegelt. Das Foren-übergreifende Format sollte Diskussionen, Erwartungen (und Sorgen) einen Raum bieten, um rechtspopulistische Entwicklungen über die Grenze von Wissenschaft und Praxis sowie Berufsfeld und Studium hinaus gemeinsam zu reflektieren.

> Zum Rückblick auf den Round Table auf der DOKORP 2025 (PDF)