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Neuherausgabe des „Handwörterbuchs der Raumentwicklung“ gestartet

Das „Handwörterbuch der Raumentwicklung“ zählt seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 1966 zu den zentralen Referenzwerken der Raumwissenschaften und Raumplanung. Mit seiner letzten Neuherausgabe im Jahr 2018 umfasst es 284 Beiträge renommierter Expertinnen und Experten und ist in Print wie auch online kostenfrei über die Homepage der ARL abrufbar.

Angesichts des fortschreitenden gesellschaftlichen Wandels, neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse hat sich das Präsidium der ARL für eine umfassende Überarbeitung und digitale Neuherausgabe entschieden. Die künftige Onlinefassung des Handwörterbuchs ermöglicht eine kontinuierliche, bedarfsgerechte Aktualisierung und stellt so dauerhaft ein hochwertiges, aktuelles Nachschlagewerk für Wissenschaft, Planungspraxis, Politik und Verwaltung bereit.

Zur Vorbereitung und fachlichen Begleitung dieser Neuauflage wurde ein interdisziplinär besetzter Redaktionsausschuss berufen, der voraussichtlich über drei Jahre hinweg tätig sein wird. Den Vorsitz des Redaktionsausschusses übernimmt Prof. Dr. Susan Grotefels (Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster).

Die weiteren Mitglieder des Ausschusses sind:

  • Bauassessorin Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart, BPW Stadtplanung
  • Prof. Dr. Thomas Döring, Hochschule Darmstadt
  • Prof. Dr. Uta Hohn, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr.-Ing. Catrin Schmidt, Technische Universität Dresden
  • Prof. Dr. Annette Spellerberg, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau

Die Geschäftsführung des Redaktionsausschusses liegt bei Julian Gick, ARL-Geschäftsstelle.

Zentrale Aufgaben des Gremiums sind die Konzeption der digitalen Neuherausgabe, die Auswahl geeigneter Autorinnen und Autoren sowie die fachliche Begleitung der Qualitätssicherung. Mit der digitalen Neuherausgabe verfolgt die ARL das Ziel, den hohen fachlichen Standard des Handwörterbuchs langfristig zu sichern und dessen Relevanz für aktuelle und zukünftige Herausforderungen in der Raumentwicklung weiter zu stärken.