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Neuer ARL-AK "Wasser für wen?" wird Kennzeichen wassergerechter Planung herausarbeiten

Welche Herausforderungen birgt die neue Wasserfrage?
Gruppe von Menschen in einem Seminarraum; Gruppenfoto

Wasserknappheit, Nutzungskonkurrenzen und Unsicherheit: Was noch vor wenigen Jahren als Ausnahme galt, wird zum Normalzustand der räumlichen Planung. Damit beschäftigte sich der neu gegründete ARL-Arbeitskreis „Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“ bei seinem Auftakttreffen am 9. und 10. April 2026 in Weimar. 

Der Arbeitskreis hat zum Ziel, innerhalb dieser neuen Rahmenbedingungen die Kennzeichen einer wassergerechten Planung auszubuchstabieren und herauszuarbeiten, wie diese in Ziele und Praktiken räumlicher Planung eingehen können: Wie lässt sich Gerechtigkeit an der Schnittstelle von räumlicher Planung und Wasserversorgung unter den Bedingungen der Klimakrise denken und operationalisieren? 

Das übergeordnete Ziel des Arbeitskreises ist es, die Kennzeichen einer wassergerechten Planung herauszuarbeiten und diese für wissenschaftliche und praxisnahe Zielgruppen aufzuarbeiten. Dabei werden sechs thematische Schwerpunkte verfolgt: 

  1. die konzeptionelle Rahmung von Wassergerechtigkeit, 
  2. Leitlinien der Priorisierung von Wassernutzungen unter Knappheitsbedingungen, 
  3. zukünftige Infrastrukturen, 
  4. räumliche Spannungen zwischen verschiedenen Maßstabsebenen, 
  5. Fragen der Moderation und Demokratisierung sowie 
  6. die Rolle von Wissen, Daten und Macht. 

Zentrales Produkt wird ein transdisziplinäres Buchprojekt, das Praxiswissen und Analysen in zugänglichen Formaten versammelt, etwa durch Interviews, Visualisierungen und praxisorientierte Werkzeuge. 

> zum vollständigen Bericht des Auftakttreffens (PDF)

> zur Website des AK "Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“