10.12.2013 Annika Mayer

Landnutzungswandel durch Demografischen Wandel?

Veranstaltung am 14. und 15. Januar 2014 an der Hochschule Neubrandenburg

Der Demografische Wandel wird oft als ein wesentlicher Treiber für Landnutzungsänderungen bezeichnet. Doch gilt dies auch für Deutschland und Europa? Die wenigen bislang vorliegenden Studien zeigen kein klares Bild. Auffällig ist die geringe Anzahl an Aussagen zu konkreten Wirkungszusammenhängen. Ebenso fehlen umfangreiche empirischen Arbeiten.

Die Veranstaltung ermöglicht deshalb einen Überblick zum aktuellen thematischen Kenntnisstand und Diskussionsmöglichkeit für strittige Thesen. Sie liefert zugleich Perspektiven für zukünftige Forschungsaktivitäten mit Praxisrelevanz. Wissenschaftler und Praktiker analysieren und diskutieren gemeinsam die Zusammenhänge zwischen Demografischem Wandel, Landnutzung und Landmanagement. Dabei werden internationale Erkenntnisse und Erfahrungen mit einbezogen.

Die Veranstaltung baut auf die Ergebnisse einer Expertise auf, die an der Hochschule Neubrandenburg durchgeführt wurde (Behrens, H.; Dehne, P. & Hoffmann, J. 2012). Sie wurde vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitvorhabens der BMBF-Fördermaßnahme (Modul B) Nachhaltiges Landmanagement in Auftrag gegeben. Die Expertise finden Sie als Diskussionspapier 3 unter: modul-b.nachhaltiges-landmanagement.de/de/begleitvorhaben/diskussionspapiere

Veranstalter sind das wissenschaftliche Begleitvorhaben Modul B (ZALF) in Kooperation mit der Hochschule Neubrandenburg, der Akademie für Raumforschung und Landesplanung – Leibniz-Forum für Raumwissenschaften sowie das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg (ZALF) e.V.