20.11.2013 Annika Mayer

Land ist das Öl der Zukunft

Die vielfältigen Anforderungen an die Landnutzung, wie z.B. die Produktion von Nahrungsmitteln, das Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstum oder die Sicherung natürlicher Ressourcen, müssen von der Landes-und Regionalplanung aufeinander abgestimmt werden. Auf Grund sich verändernder Rahmenbedingungen – die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende etwa – rücken hierbei Landnutzungskonflikte stärker in den Vordergrund und immer häufiger müssen konkurrierende Nutzungsinteressen ausgeglichen werden. Der „ländliche Raum im Spannungsfeld zwischen Bewahrung und Wandel der Landnutzung“ war deswegen Thema und Titel der diesjährigen Thüringer Regionalplanertagung, die am 26. und 27. September 2013 auf dem Burghof Kyffhäuser stattfand.

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“. Dieses Zitat von Aristoteles lässt sich auch als Fazit der Veranstaltung ziehen. Die immer wechselhaften Rahmenbedingungen, die auf die räumliche Entwicklung einwirken, lassen sich weder von der Landes- noch der Regionalplanung verändern. Der Umgang damit muss aber stetig justiert werden.

Den ausführlichen Tagungsbericht finden Sie in den nächsten ARL-Nachrichten.

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