Kunst, Wissenschaft und Stadt im Dialog
Welchen Beitrag leisten Kunst und künstlerische Praktiken zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen? Das diskutierten rund 30 Nachwuchswissenschaftler:innen, Künstler:innen, Stadtmacher:innen, Studierende sowie Vertreter:innen aus Planung und Verwaltung am 26. Juni 2026 auf dem Gelände des Be-MoVe-Reallabors „Campus · Street · Lab“ an der Universität Duisburg-Essen. Anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele wurde das Potenzial experimenteller Ansätze für die Stadtentwicklung deutlich. Exkursionen, Pitchvorträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zu künstlerischer Forschung in Tokio, über partizipative Soziokultur bis hin zu digitaler Kunstvermittlung illustrierte die beeindruckende Vielfalt an Perspektiven. Jeder Beitrag zeigte auf seine Weise, wie Kunst und Wissenschaft gemeinsam Stadtentwicklung neu denken können.
Ein dialogorientiertes World Café bot ausreichend Raum für transdisziplinären Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Perspektiven an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Planung, Kunst und Stadtgesellschaft.
Bei hochsommerlichen Temperaturen von nahezu 40 °C bot das transdisziplinäre Workshopformat, das vom Graduiertennetzwerk des Kompetenzfeldes Metropolenforschung (KoMet) und dem Forum Nachwuchs der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) organisiert wurde, bereits zum vierten Mal eine besondere, sehr offene, Atmosphäre, die Vernetzung und Zusammenarbeit fördern.
Erstmals beteiligt war zudem die Grüne Hauptstadt Agentur der Stadt Essen; während der Regionalverband Ruhr (RVR) das Veranstaltungsformat bereits zum zweiten Mal als Kooperationspartner unterstützte.
Die Transformation Talks verstehen sich als reisendes Workshopformat, das an wechselnden „Orten des Wandels“ neue Formen der Zusammenarbeit erprobt und den Dialog zwischen Forschung und Praxis stärkt. Als offenes Format leisten sie einen Beitrag zur Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Förderung transdisziplinärer Ansätze in der Stadt- und Regionalentwicklung.
Fachliche Ansprechperson im Forum Nachwuchs der ARL
Markus Gornik

