14.02.2018 Ralf Köneke

Call for Papers: Räumliche Transformation: Prozesse, Konzepte und Forschungsdesigns

Wissenschaftliche Tagung vom 23.-24.05.2018 im Leibnizhaus Hannover

Die Tagung „Räumliche Transformation: Prozesse, Konzepte und Forschungsdesigns” widmet sich räumlichen Transformationsprozessen sowie ihren Gestaltungsmöglichkeiten. Ein zentraler Bezugspunkt ist dabei der Begriff der Großen Transformation (WBGU 2011) und die Forderung nach Transformationsforschung und transformativer Forschung, die sich an konkreten gesellschaftlichen Problemen orientiert und für unterschiedlichste AkteurInnen Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Raumrelevante Auswirkungen des Globalen Wandels können unter dem Begriff der räumlichen Transformation gefasst werden und stellen den Fokus der Tagung dar. Wichtige Handlungsfelder räumlicher Transformationsforschung liegen im Bereich innovativer, nachhaltiger Entwicklungen wie dem Aufbau von Wissensnetzwerken oder der Gestaltung von Siedlungs- und Sozialstrukturen. Daneben sind differenzierte Ansätze zur Ausgestaltung von Transformationsprozessen in Bereichen wie neue Landnutzungsformen, Einbindung der Zivilgesellschaft (Governance), Post-Kolonialismus und Dekarbonisierung der Energiesysteme zentrale Schwerpunkte. Zur Erforschung und Gestaltung räumlicher Transformationsprozesse ist zudem ein gemeinsames Begriffsverständnis nötig, ebenso wie anwendungsorientierte Konzepte, Strategien sowie integrative Methoden.

Es können Beiträge aus wissenschaftlicher oder praxisorientierter Perspektive eingereicht werden, die räumliche Transformationsprozesse sowie ihre Gestaltungsmöglichkeiten erforschen. Konkrete Fragestellungen sind, wie räumliche Transformationsprozesse erforscht, gesteuert und gestaltet werden können. Im Besonderen soll diskutiert werden, wie sich räumliche und gesellschaftliche Transformationsprozesse gegenseitig bedingen und welche Chancen und Herausforderungen inter- und transdisziplinäre Forschungsdesigns in diesem Kontext bieten. Damit werden methodologische Reflexionen eines bislang unterrepräsentierten Diskurses aufgegriffen. Die Tagung zielt daher darauf ab, inhaltliche Aspekte sowie methodische Ansätze an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen kritisch zu diskutieren und neue fachübergreifende Perspektiven zu eröffnen.

Dies wird in folgenden thematischen Sessions angegangen (S. Call als PDF):

  1. Theorien der räumlichen Transformation – Ansätze für interdisziplinäres Denken
  2. Sozial- und Siedlungsstrukturen im Wandel
  3. Regionalentwicklung und Innovation
  4. Transformationsprozesse in den Ländern des sog. Globalen Südens
  5. Räume im Wandel: Neue Herausforderungen für Planung, Prozesse und AkteurInnen
  6. Verstehen und Gestalten räumlicher Transformationsprozesse: (Neuere) methodische Ansätze und transdisziplinäre Forschungsprojekte

Wichtige Informationen

Umfang der Abstracts

250 Wörter (Deutsch oder Englisch)
Einreichen der Abstracts bis 01.03.2018 per E-Mail unter Angabe der Session-Nummer im Betreff der Nachricht als pdf-Datei an: Transformation2018@trust.uni-hannover.de
Es ist vorgesehen, die Auswahl bis voraussichtlich Mitte März d.J. abzuschließen.

Zielgruppe

Dieser Call for Papers zur Tagung „Räumliche Transformation: Prozesse, Konzepte und Forschungsdesigns“ lädt interessierte NachwuchswissenschaftlerInnen, Promovierende sowie PostDocs ein, einen Abstract zu den vorgenannten Session-Topics einzureichen. Die Tagung richtet sich an Promovierende und PostDocs verschiedener Fachdisziplinen, die zum Themenfeld der räumlichen Transformation arbeiten (Stadt- und Regionalplanung, Geographie, Soziologie, Architektur usw.).

Format

Kurzvortrag in thematischen Sessions auf Deutsch oder Englisch. Zur Dokumentation und Verstetigung der Tagungsergebnisse besteht die Möglichkeit einer Publikation von ausgewählten Beiträgen.

Kosten

Die Tagungsgebühr beträgt 40,00 EUR.
Die Veranstalter können keine Reisekostenerstattung oder Reisestipendien bewilligen.

Veranstaltungsort

Leibnizhaus, Holzmarkt 4, 30159 Hannover

Veranstalter

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