ARL plant Arbeitshilfe zur Umsetzung des Bundesraumordnungsplans Hochwasserschutz
In 2021 trat der Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz (BRPH) in Kraft. Damit sind Landes-, Regional- und Bauleitplanung verpflichtet, seine Vorgaben umzusetzen – hiermit gehen viele Herausforderungen einher, die bspw. die ebenen-übergreifende Zusammenarbeit und auch die Abstimmungserfordernisse mit der Wasserwirtschaft betreffen. Im Zentrum der Diskussionen steht ein stärker risikobasierter Ansatz, der u.a. kritische Infrastrukturen betrifft, auch soll der Beitrag der Planung zur Verbesserung von Wasserrückhalt und -speicherung in der Landschaft gestärkt werden.
Um den BRPH in der Planungspraxis zielgerichtet und abgestimmt anwenden zu können, erarbeitet die ARL im Rahmen der Mission "Wasser" mit dem transdisziplinären Team um Sandra Pennekamp ( Büro INFRASTRUKTUR & UMWELT), Gerold Janssen (IÖR), Petra Schmidt-Kaden (ehem. Regierung Mecklenburg-Vorpommern) und Wolfgang Riegler (Bezirksregierung Arnsberg) eine „Arbeitshilfe“ zur Umsetzung des BRPH.
Um diese Arbeitshilfe so sinnvoll und realitätsnah wie möglich gestalten zu können, werden wir zielführende Ansätze im Rahmen des Expertenworkshops mit einem ausgewählten Expert:innenkreis diskutieren. Wir werden konkreten Umsetzungshinweisen und Praxisbeispielen nachgehen und Fragen diskutieren, die die Umsetzung der Erfordernisse aus dem BRPH für Regionen, Kommunen und Länder betreffen. Der Workshop findet am 13. Mai 2026 in Fulda statt.
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