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ARL-Arbeitsgruppe präsentiert Forschung zu resilienten Metropolregionen beim AESOP-Kongress in Istanbul

Resilienz, Raumplanung, Governance und innovative Ansätze für nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung

Der Internationale Arbeitskreis „Resilient Metropolitan Regions – Spatial Planning and Management for Urban Transformation“ richtete eine Special Session auf dem 37. AESOP Annual Congress in Istanbul (7.–11. Juli 2025) aus. Unter dem Thema „Planning as a Transformative Action in an Age of Planetary Crisis“ brachte die Session Mitglieder des Arbeitskreises sowie Kolleg:innen aus der Türkei und den Niederlanden zusammen. Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis stellten erste Ergebnisse zur Stärkung der Resilienz in Metropolregionen vor, diskutierten die Rolle der räumlichen Planung und identifizierten Ansatzpunkte für eine effektivere Governance.

Metropolregionen in Europa stehen vor vielfältigen und neuartigen Herausforderungen wie rasanter Urbanisierung, Klimawandel sowie wachsenden sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten. Ihre Bewältigung erfordert innovative Ansätze, die strategische, regionale und städtische Planung mit guter Governance verbinden. Resilienz – verstanden als Fähigkeit, Schocks zu widerstehen, sich anzupassen und zu lernen – ist daher zu einem zentralen Thema in den Debatten auf Metropolebene und in der Raumplanung geworden. Die Session bot einen transdisziplinären Überblick über die Forschungsfragen des Arbeitskreises und beleuchtete anhand von Fallstudien wichtige Herausforderungen auf territorialer und Governance-Ebene.

Leitfragen waren unter anderem: Wie definieren wir Resilienz in Bezug auf räumliche und strategische Planung? Welche territorialen Ansatzpunkte gibt es, und wie prägen räumliche Aspekte die Dynamik von Resilienz? Welche Kapazitäten und Finanzierungsinstrumente sind erforderlich, um Resilienz wirksam zu fördern? In vergleichender Perspektive zeigte sich, dass Herausforderungen der Resilienz oft bestehende Verwaltungsgrenzen überschreiten. Gemeinsame Visionen, ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen sowie ein starkes politisches Commitment wurden als entscheidende Voraussetzungen hervorgehoben.

Unser Dank gilt den Chairs der Session, Joaquín Farinós Dasí (Universität Valencia) und Petra Schelkmann (Verband Region Rhein-Neckar), für ihre Leitung.

> zur vollständigen Rückschau (arl-international.com)

> zur International Working Group "Resilient Metropolitan Regions – Spatial Planning and Management for Urban Transformation" (arl-international.com)