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20-Jahr-Feier des Leibniz-Europa-Büros in Brüssel

„Theoria cum praxi: Competitiveness, Sovereignty, and Society in Transition. How Does Research Strengthen Europe’s Future and Cohesion?” – Abendveranstaltung der Leibniz-Gemeinschaft am 1. September 2026 in Brüssel.

Seit 20 Jahren verfolgt das Leibniz-Europa-Büro die forschungspolitischen Entwicklungen und Entscheidungsprozesse der EU sowie die für die Forschung relevanten EU-Gesetzgebungsverfahren vor Ort in Brüssel. So kann es die Interessen der Leibniz-Gemeinschaft frühzeitig in den Entwicklungsprozess zukünftiger EU-Strategien und Forschungsrahmenprogramme einbringen und die Leibniz-Einrichtungen bei ihrer strategischen Positionierung im Europäischen Forschungsraum gezielt unterstützen.

Das ist ein Grund zu feiern: Zum 20-Jährigen kamen rund 150 geladene Gäste in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Brüssel, darunter auch die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Sie und Leibniz-Präsident Christoph M. Schmidt begrüßten die Gäste und führten in den Abend ein.

Den Keynote-Vortrag hielt Prof. Dr. Irene Bertschek vom ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim zu forschungspolitischen Empfehlungen der Expertenkommission Forschung und Innovation, deren Mitglied sie ist. Es folgte eine Podiumsdiskussion zu aktuellen Herausforderungen der europäischen Forschungspolitik. 

Drei Personen im Gespräch an einem Stehtisch mit Informationsmaterialien. Im Hintergrund hängt ein ARL-Poster zur Arbeit und Wirkung der Akademie.
Andreas Klee (ARL) im fachlichen Gespräch mit anderen Gästen

Das Podium mit Leibniz-Vizepräsidentin Prof. Dr. Barbara Sturm (ATB – Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie), Prof. Dr.-Ing. Gerhard Kahmen (IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik), Dr. Claire Skentelbery (Generaldirektorin EuropaBio) und Dr. Christian Ehler (Mitglied des Europäischen Parlaments) diskutierte zum Thema Forschung-Praxis-Transfer und insbesondere, wie sich hier ein Gleichgewicht zwischen Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Souveränität und sozialer Nachhaltigkeit erreichen lässt..

Die ARL war mit ihrem stellvertretenden Generalsekretär, Prof. Dr. Andreas Klee, vor Ort präsent. Gemeinsam mit anderen Leibniz-Einrichtungen war die ARL eingeladen im Rahmen der den Abend begleitenden Ausstellung, die Bedeutung der Leibniz-Forschung für die Zukunft der EU exemplarisch zu illustrieren. Im Fokus des ARL-Posters stand das Thema „Klimaschutz und Klimaanpassung“. Es stellt die ARL Impact Story als Visual Journey dar und verlinkt zusätzlich auf ein Video, um zu zeigen, wie die ARL in den vergangenen 20 Jahren konkret zur Förderung einer resilienten Raumentwicklung und Maßnahmen des (inter)nationalen Klimaschutzes und der Klimaanpassung beigetragen hat.