ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
Learning Across Regions
The demand for land continues to rise making it increasingly difficult to implement sustainable land use within existing spatial planning systems. In regions with complex topographies identifying spatial solutions to land-use conflicts is particularly difficult. In the Alps, for instance, developable land is mostly restricted to narrow valley floors. The energy transition and climate-related extreme weather events are intensifying the pressure on the remaining land.
These demands often extend beyond national borders to encompass areas such as energy production, water management and resource use. Developing long-term solutions therefore requires continuous dialogue between researchers and planning practitioners, both within and beyond defined geographical regions. The ARL European Working Group AlpPlan has established itself as an important platform for knowledge transfer between research and practice, connecting local, regional, national and transnational actors throughout the Alpine Space. The network's experiences demonstrate the crucial role of effective governance structures and communication mechanisms in supporting cooperation across macro-regions. Similarly, the Land-based Planners’ Forum project, which was funded by a third party, and focused on the Baltic Sea Region, has identified key priorities driven by practitioners that need to be embedded in functional cross-border governance frameworks.
Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung – DOKORP 2027
Generative KI, maschinelles Lernen, virtuelle Welten – Chancen, Risiken und Implikationen der fortschreitenden Digitalisierung für die Planung der Zukunft
Generative KI und maschinelles Lernen sind zum integralen Bestandteil in Entscheidungsprozessen geworden, auch im Kontext der Raumentwicklung. Dabei ist KI nur der vorerst letzte (wenngleich sehr tiefgreifende) Baustein im bereits länger andauernden Prozess der Digitalisierung unserer Gesellschaften. Die Planung ist davon nicht ausgenommen und wird ebenso zunehmend technologisch überprägt. In diesem Zusammenhang stellen sich der Planungsforschung grundlegende Fragen: Welche planungstheoretischen Implikationen bringt der Einsatz von KI mit sich? Welche neuen Akteure treten in den Planungsprozess direkt oder indirekt ein? Wie verändern die fortschreitende Digitalisierung und Virtualisierung partizipative Maßnahmen? Welche rechtlichen Implikationen ergeben sich durch den Einsatz datenwissenschaftlicher Methoden im Planungsprozess? Diese und weitere Aspekte stehen im Zentrum der Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung (DOKORP) 2027.
Vom Grenzraum zum Verflechtungsraum
Am 11. und 12. Juni 2026 diskutierten Fachleute aus Planungspraxis, Wissenschaft und Verwaltung auf der gemeinsamen Frühjahrstagung der Regionalen ARL-Foren Nordost und Südost, wie grenzüberschreitende Raumentwicklung im deutsch-polnischen Verflechtungs-raum gelingen kann. Die Tagung an der deutsch-polnischen Grenze, im Collegium Polonicum in Słubice, zeigte eindrücklich die Potenziale und auch die Bereitschaft für die grenzüber-schreitende Zusammenarbeit auf, machte aber gleichzeitig deutlich, dass weiterhin Heraus-forderungen in der Verstetigung der Zusammenarbeit und dem Abbau struktureller und administrativer Hürden bestehen.
„Eine resiliente Wissenschaftspolitik braucht in herausfordernden Zeiten belastbare Strukturen"
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer Sitzung am 10. Juli 2026 Anpassungen am GWK-Abkommen, an ihrer Geschäftsordnung und an ihren Vereinbarungen nach Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes vorgenommen, die heute in Kraft treten. Mit ihren modifizierten Verfahrensregularien sichert die GWK ihre Entscheidungsfähigkeit und die von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Wissenschaft.
Grundlagen der Wissenschaftskommunikation
Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. (FRU) bietet im Rahmen seiner Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Praxis am 24. und 25. September 2026 eine Fortbildung zum Thema Wissenschaftskommunikation an.
Denn Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen müssen immer häufiger möglichst klar, verständlich und lebendig mit Medien, Personen aus anderen Fachgebieten und der interessierten Öffentlichkeit kommunizieren.
Mobilitätsforschung raus aus der Schublade!
Ihr arbeitet zu Fragen und Konzepten nachhaltiger Mobilität?! Promovierende, Post-Docs und fortgeschrittene Studierende aufgepasst, bis zum 15.07.2026 können noch Beiträge eingereicht werden. Dabei ist auch Platz für kreative Formate!
Call for Participation „Mobilitätsforschung raus aus der Schublade!“
📍 09.+10.10.2026 in #Berlin
Deadline für CfP: 📆 15.07.2026
Alle Infos Jahrestagungen – Pegasus Netzwerk
Übrigens ist auch die Anmeldung bereits geöffnet!
Pegasus ist ein Netzwerk für Mobilitäts- und Verkehrsforschung für junge Menschen aus Wissenschaft und Praxis.
Die Pegasus-Jahrestagung ist ein offenes, niedrigschwelliges und interdisziplinäres Forum, in dem du dich ausprobieren und deine Ergebnisse, Ideen oder unfertigen Konzepte vorstellen kannst. Egal ob du studierst, promovierst, forschst oder mobilitätspolitisch/‑praktisch arbeitest – deine Perspektive zählt!

