ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
New Perspectives on Urban Infrastructures
From 8 to 10 July 2026, twelve doctoral researchers from across the globe gathered at the University of Amsterdam for the infrastructure-focused edition of the ARL Summer School. Co-organised by the ARL –Academy for Spatial Development in the Leibniz Association), the Regional Studies Association (RSA Europe), and the University of Amsterdam, the summer school revolved around the politics, rhythms, temporalities, and co-creation of urban systems. The gathering cultivated dynamic, thought-provoking exchanges between doctoral candidates, keynote speakers, mentors, and organisers. Together, participants interrogated the ontology of infrastructure in light of its expanding definition, considering diverse epistemological and methodological frameworks. Beyond intellectual debate, the summer school broadened professional networks, offered tailored mentorship to enhance publication skills, immersed attendees in Amsterdam’s evolving urban landscape, and sowed the seeds for long-term research collaborations.
Begegnen – Kreieren –Transformieren
Am 7. und 8.September 2026 fand in der Arche Warder in Schleswig-Holstein die Zukunftswerkstatt "Deine Fläche? Meine Fläche? Unser Lebensraum! Gerecht und klimasicher unseren vielfältigen Lebensraum wiederherstellen, schützen und nutzen - wie geht das?" statt. 35 Akteur:innen aus Vereinen, Ämtern, weiteren Initiativen, sowie der Politik und Wissenschaft diskutierten die drängende Frage, warum der Schutz von Biodiversität nicht verbindlicher umgesetzt wird - trotz hohem Wissensstand und breitem Engagement.
20-Jahr-Feier des Leibniz-Europa-Büros in Brüssel
„Theoria cum praxi: Competitiveness, Sovereignty, and Society in Transition. How Does Research Strengthen Europe’s Future and Cohesion?” – Abendveranstaltung der Leibniz-Gemeinschaft am 1. September 2026 in Brüssel.
Energiesouveränität: Versorgungssicherheit, Geopolitik, Resilienz
„Wir erleben die Mutter aller Energiekrisen.“ (Fatih Birol, IEA-Exekutivdirektor, Mai 2026)
Die Energieversorgung ist eine Frage der nationalen Souveränität. Die beiden geopolitischen Spannungsphasen seit Beginn der 2020er Jahre haben mit ihren Folgen an die wirklichen Mütter aller Energiekrisen erinnert, die von 1973 und 1979: In ihrer Energieversorgung haben die Staaten unabhängig zu sein. Deshalb muss sie langfristig sicher und sozialverträglich gestaltet werden – nicht als Kür, sondern als Pflicht.
Für Deutschland ist dieses Ziel besonders anspruchsvoll, da die Energiepolitik gleichzeitig klimapolitische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Anforderungen erfüllen muss. Der Ausbau erneuerbarer Energien – vor allem Wind- und Solarenergie – bildet dabei das zentrale Fundament. Ihr Anteil am Strommix wächst zwar kontinuierlich, doch der Weg zu einer vollständig souveränen Versorgung ist komplex: Er erfordert massive Investitionen in Netzausbau, Speichertechnologien und flexible Backup-Systeme.
Hängt die Zukunft der Stadt am Stellplatz?
Lunch & Learn, das kompakte Online-Format für eine informative Mittagspause, ist zurück! Diesmal freuen wir uns über einen Beitrag von Sonja Rube und eine spannende Diskussion zum Thema städtische Transformation!
Sonja Rube ist Innovations- und Transformationsmanagerin für die Stadt der Zukunft und leitet als Co-Geschäftsführerin die USP Projekte GmbH mit Sitz in München. Außerdem ist sie als Lehrende im Zertifikatsprogramm „Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung - Die soziale Region“ tätig.
Im Vortrag zeigt sie die Hintergründe auf, weshalb wir uns als Gesellschaft aktuell mit Veränderungen in der Stadtentwicklung allgemein und ganz besonders bei der Neugestaltung des öffentlichen Raums samt Umwidmung von Stellplätzen so schwertun. Anhand lustmachender Praxisbeispiele veranschaulicht sie, mit welchen Strategien und Prozessen die Transformation dennoch gelingen kann.
Jetzt bewerben für 2027: Stadtlabor demografischer Wandel
Die Gesellschaft wird älter – und vor Ort in den Städten, Kreisen und Gemeinden müssen Antworten gefunden werden. Dafür braucht es innovative Ideen, kreative Strategien und engagierte Köpfe. Die Körber-Stiftung lädt Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Verantwortliche aus Verwaltung und Politik ein, an der dreiteiligen Projektreihe Stadtlabor demografischer Wandel 2027 teilzunehmen.

