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Natürliche Ressourcen, Umwelt, Ökologie

Natürliche Ressourcen als Grundlage menschlichen Lebens

Die natürlichen Ressourcen (Boden, Wasser, Luft, natürliche Vielfalt) sind wesentliche Grundlagen menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Natur und Landschaft besitzen einen eigenen Wert, der ihre Schutzwürdigkeit begründet. Sie erbringen wertvolle Serviceleistungen für den Menschen und die Gesellschaft und stellen wichtige Standortfaktoren dar. Im Zusammenhang mit dem Ziel einer nachhaltigen Raumentwicklung muss der Sicherung der natürlichen Ressourcen eine hohe Bedeutung beigemessen werden.

Natürliche Ressourcen unter Druck

Legt man einen engen Nachhaltigkeitsbegriff zu Grunde, bestehen im Umgang mit den natürlichen Ressourcen gravierende Probleme. Dazu gehören beispielsweise der Ausstoß von Treibhausgasen, der anhaltend hohe Flächenverbrauch durch die Ausdehnung von Siedlungs- und Verkehrsflächen oder die auf weiten Flächen intensive landwirtschaftliche Nutzung. Trotz der Fortschritte im Natur- und Umweltschutz, z. B. bei der Ausweisung von Schutzgebieten oder auch im Klimaschutz, haben ökonomische Belange häufig Vorrang vor ökologischen Belangen. Dadurch werden ökologische Ziele wie z.B. der Erhalt der Biodiversität oder der Rückgang des Flächenverbrauchs oft nicht erreicht.

Natürliche Ressourcen und räumliche Planung

Räumliche Planung trägt erheblich zu Schutz und Sicherung der natürlichen Ressourcen bei. Ausreichend und richtig vernetzte Flächen für den Naturschutz, Bereiche für den vorbeugenden Hochwasserschutz, Flächen für erneuerbare Energien und energieeffiziente Siedlungsstrukturen sind, um nur einige Beispiele zu nennen, entscheidend für nachhaltige Raumstrukturen. Entsprechend befasst sich die ARL im Forschungsfeld III schwerpunktmäßig mit planungsbezogenen Fragen im Umgang mit natürlichen Ressourcen bzw. unserer Umwelt.

Natürliche Ressourcen, Umwelt, Ökologie in der ARL

Der Forschungsschwerpunkt im Forschungsfeld III liegt im Zeitraum 2010-2020 auf den Themen Multifunktionale Landnutzungen, Umgang mit Unsicherheiten (z. B. im Kontext des Klimawandels), Schutz natürlicher Ressourcen (insb. Biodiversität), Integration kultureller (kulturlandschaftlicher) Aspekte in die Planung sowie auf der Frage nach der Datenbasis raumrelevanter Politiken.