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Ausgezeichnet: die ARL erhält für drei Jahre das TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengleichheit

TOTAL E-QUALITY steht für Total Quality Management (TQM), ergänzt um die Gender-Komponente (Equality) und steht für eine Personal- und Organisationspolitik, die erfolgreich Chancengleichheit umsetzt. Seit 1996 verfolgt der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. das Ziel, Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Begabungen, Potenziale und Kompetenzen beider Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden. 

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Anthropozän drängt zur Bündelung von Kompetenzen

Leibniz-Einrichtungen starten neuartige Forschungsinitiative

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen aus den Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft starten eine Initiative für eine „Integrierte Erdsystemforschung“. Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Europa und weiteren Ländern werden sie das Anthropozän in einer bisher nicht dagewesenen Weise koordiniert und interdisziplinär untersuchen. 

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Neues Positionspapier aus der ARL: Was nachhaltige Raumentwicklung zur großen Transformation beitragen kann!

Vor dem Hintergrund des Gutachtens „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für die Große Transformation“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2011) fragen die Autorinnen und der Autor des Positionspapiers nach dem Beitrag einer nachhaltigen Raumentwicklung und -planung zur großen Transformation.

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Neues Positionspapier aus der ARL: Was nachhaltige Raumentwicklung zur großen Transformation beitragen kann!

Vor dem Hintergrund des Gutachtens „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für die Große Transformation“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2011) fragen die Autorinnen und der Autor des Positionspapiers nach dem Beitrag einer nachhaltigen Raumentwicklung und -planung zur großen Transformation. Sie identifizieren Forschungs- und Handlungsbedarfe, indem sie Modelle, Strategien und Instrumente räumlicher Planung kritisch auf ihre Transformationspotenziale hin prüfen. Sichtbar wird ein eklatanter Kommunikations- und Kooperationsbedarf: Dieser besteht zwischen den räumlichen Ebenen sowie zwischen räumlicher Planung bzw. Raumentwicklung und Politik, aber auch zwischen dem gestaltenden Staat, Gesellschaft und Wirtschaft. Die aktuellen sozial-ökologischen Krisen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen zwingen in steigendem Maße dazu, neue Bewertungen – im Sinne einer nachhaltigen Raumentwicklung – vorzunehmen und einen Perspektivwechsel in den Raum- und Planungswissenschaften sowie der Planungspraxis einzuleiten.

BREXIT: Neue Herausforderungen für Europa

Positionspapier aus der ARL 120 jetzt Open Access zugänglich!

Das zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgehandelte Handels- und Kooperationsabkommen trat am 1. Januar 2021 vorläufig in Kraft, nachdem alle 27 Mitgliedstaaten dem Abkommen und seiner vorläufigen Anwendung ihre Zustimmung erteilt hatten. Am 27. April 2021 stimmte auch das Europäische Parlament zu, so dass das Abkommen am 1. Mai 2021 endgültig in Kraft. Eine Adhoc-Arbeitsgruppe der ARL hat sich unabhängig davon, wie das zukünftige Verhältnis zwischen Europäischer Union und Vereinigtem Königreich vertraglich konkret ausgestaltet sein wird, mit den einschneidenden Veränderungen, die weite Bereiche des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Lebens, für die Vertragspartner, aber auch weltweit, tangieren, befasst.

MÜNCHEN ALS 8. BAYERISCHER REGIERUNGSBEZIRK?! Positionspapier aus der ARL 119 vertieft landespolitische Diskussionen um Behördenverlagerung

Im Hinblick auf die stockenden Pläne der Bayerischen Staatsregierung um die Errichtung eines "Regierungsbezirks München“ und die aktuelle Diskussion um eine Verlagerung von Behörden aus München in die ländlichen Räume informiert die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft erneut über das kostenfrei zugängliche Positionspapier 119. Das Positionspapier wurde von einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern der ARL 2020/21 erarbeitet und vertieft die aktuellen Diskussionen zu diesem Thema aus raumwissenschaftlicher Sicht: https://shop.arl-net.de/media/direct/pdf/pospapier/pospapier_119.pdf

Bündnis Bodenwende: Wir brauchen eine bodenpolitische Wende!

Breites Verbändebündnis stellt Parteiprogramme zur Bundestagswahl auf den Prüfstand

Das neu gegründete Bündnis Bodenwende hat heute sechs der im Bundestag vertretenen Parteien „Bodenpolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021“ vorgelegt. Der überparteiliche Zusammenschluss von Akademien, Kammern, Verbänden und Stiftungen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sieht in der Wende zu einer gemeinwohlorientierten Bodenpolitik eine der wichtigsten Aufgaben für die kommende Legislaturperiode des Bundestages.

Das Bündnis konstituierte sich im Jahr 2020, es ist offen für weitere Partner*innen. Die ARL ist Kooperationspartnerin des Bündnisses Bodenwende.

Raumwissenschaftliches Kolloquium 2021: Raumentwicklung und Corona – eine Zwischenbilanz

© IRS – Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung

Wir laden Sie herzlich ein am 11. Mai von 9:30 bis 17:00 Uhr mit uns online über „Raumentwicklung und
Corona“ zu diskutieren! 

Die Corona-Pandemie verursacht multiple Krisen in weiten Teilen der Gesellschaft. Sie ist eine globale Herausforderung und kann schon heute als historische Zäsur eingeordnet werden. Noch sind ihre längerfristigen Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Umwelt nicht abzusehen. In der öffentlichen Diskussion lassen sich pessimistische Stimmen ebenso antreffen wie optimistische. Die einen verweisen auf schwere wirtschaftliche Verwerfungen, auf ungleich verteilte soziale Lasten, auf die Verstärkung eines ohnehin wieder aufkommenden Nationalismus oder die Verdrängung der Klima- und Ressourcenkrise aus dem öffentlichen Bewusstsein. Andere sehen die Pandemie als „Game Changer“, als Möglichkeitsfenster für den Durchbruch neuer Technologien, neuer Markt- und Planungsmodelle, für eine nachhaltigere und sozialere Ökonomie sowie für lebenswerte Städte und Gemeinden.

Newsletter zur Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning

Seit diesem Jahr erscheint die Zeitschrift Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning im oekom verlag. Wenn Sie keinen Erscheinungstermin mehr verpassen möchten, melden Sie sich doch für den Newsletter (new issue alert) an, der das Inhaltsverzeichnis enthält und direkt auf die frei verfügbaren Inhalte der Zeitschrift verlinkt.

Über diesen Link gelangen Sie zur Anmeldung des Newsletter der Zeitschrift Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning: https://www.oekom.de/newsletter 

Eine Abmeldung vom Newsletter ist selbstverständlich jederzeit möglich.

Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation – neuer Forschungsbericht der ARL ist OPEN ACCESS verfügbar!

Der vorliegende Band "Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation – Herausforderungen, Barrieren und Perspektiven für Raumwissenschaften und Raumplanung" stellt aus planungswissenschaftlicher und -praktischer Perspektive dar, wie die Umsetzung des Leitziels der nachhaltigen Raumentwicklung in Regionen und Städten erfolgen kann. Der ARL-Arbeitskreis „Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation“ bezieht sich hierzu auf das Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) aus dem Jahr 2011. In einer sozial-ökologischen Perspektive positioniert er sich zur intra- und intergenerationalen Gerechtigkeit, zur Gemeinwohlorientierung der Raumentwicklung und -planung und zum Ziel der Daseinsvorsorge. Die Autorinnen und Autoren fragen nach zentralen Akteuren der Transformation sowie nach der Rolle des (gestaltenden) Staates, sie diskutieren zielführende Instrumente und die Bedeutung von „Raumwissen“ für die große Transformation. Wesentliche Handlungsfelder für Transformationserfordernisse werden benannt. Konkrete Empfehlungen für die Akteure der Raumentwicklung, der kommunalen und regionalen Planung und der Politik zeigen auf, welche Transformationen notwendig sind, um den Herausforderungen einer nachhaltigen räumlichen Entwicklung begegnen zu können.