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A New Beginning? Spatial Planning and Research in Europe between 1945 and 1975

The anthology "A New Beginning? Spatial Planning and Research in Europe between 1945 and 1975" edited by Detlef Briesen and Wendelin Strubelt is published by Campus Frankfurt/New York. The book presented here is the basis for a major scientific symposium that the editors will organise in the course of 2022. The conference and this publication are supported by the ARL – Academy for Territorial Development in the Leibniz-Association.

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Jetzt die Bodenwende einleiten!

Bündnis Bodenwende fordert die Einrichtung einer Enquete-Kommission des Bundestages zur gemeinwohlorientierten Bodenpolitik

Das Bündnis Bodenwende hat hohe Erwartungen an die Koalition und an das neue Ressort für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hinsichtlich einer sozialen und ökologischen Boden- und Städtebaupolitik.

„Die im Koalitionsvertrag festgehaltenen Aussagen bleiben hinter unseren Erwartungen zurück. Wir brauchen dringend  konkrete und kreative Lösungen“, konstatiert Stephan Reiß-Schmidt als Sprecher des überparteilichen Bündnisses von zahlreichen renommierten Organisationen aus den Bereichen Architektur, Stadt- und Raumplanung, Umwelt und Naturschutz sowie Soziales und gesellschaftliche Teilhabe. Das Bündnis hatte sich 2020 zusammengeschlossen, um für eine

Ein modernes Kursbuch für Baden-Württemberg!

Gespräch mit Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen 

Die Lenkungsgruppe der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Baden-Württemberg der ARL hat sich im Nachgang der Landtagswahl 2020 und mit Blick auf die Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans (LEP) mit Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, über zentrale Herausforderungen der Landesentwicklung ausgetauscht. Im Fokus des Online-Gesprächs vom 8. Dezember 2021 standen zunächst aktuelle Themen, wie die Siedlungsentwicklung in den Teilräumen des Landes, die Herausforderung die Themen Wohnen und Arbeiten künftig zusammenzubringen, die neuen Anforderungen an ein Raum-Monitoring sowie die Ausgestaltung von Kommunikation und Beteiligung. Denn im Zuge der Landesentwicklungsplanung wird die Diskussion von Strategien für ländliche Räume ebenso neu zu führen sein, wie die der Planung für Stadtregionen unter dem Vorzeichen der räumlichen Auswirkungen der Pandemie. Des Weiteren brauchen auch die Themen Klimaschutz und -anpassung neue (regionale) Perspektiven – die explizit über kommunale Ansätze hinausweisen. 

Energiewende – vom Arbeitskreis zum DFG-Projekt

Das bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworbene Drittmittelprojekt „Räumliche Transformationsprozesse der Energiewende. Planungsbezogene Analyse- und Gestaltungspotenziale der Geschlechterforschung“ ist im Oktober 2021 gestartet. Das maßgeblich durch den ARL-Arbeitskreis „Räumliche Politik und Planung für die Energiewende“ inspirierte DFG-Projekt, verknüpft erstmals raum- und planungs-wissenschaftliche Zugänge zur Energiewende mit Perspektiven der Geschlechterforschung und eröffnet so neue Blickwinkel.

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Leibniz im Landtag

Eingang zum Niedersächsischen Landtag; Bildquelle: Focke Strangmann

Am 10. und 11. November 2021 findet das Dialogformat Leibniz im Landtag statt und bietet damit auch in diesem Jahr Forschenden der niedersächsischen Leibniz-Institute und Mitgliedern des Landtags die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Wissenschaftler*innen stellen aktuelle Forschungstrends und -ergebnisse vor und tauschen sich mit den politischen Entscheidungsträger*innen über die gesellschaftliche und politische Relevanz ihrer Forschungen und den damit verbundenen Herausforderungen aus. Das diesjährige Gesprächsangebot von Leibniz im Landtag umfasst Themen von unmittelbarem öffentlichem Interesse, wie die Viren-, Bakterien- und Stammzellenforschung, die Digitalität oder die Vorurteilsbildung im Bildungskontext. 

Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 – Stellungnahme zu aktuellen Rechtsfragen

Die Flut vom Juli 2021 mit zahlreichen Toten und schwersten Zerstörungen hat in Deutschland erneut zu einer Umweltkatastrophe größten Ausmaßes geführt. Mittlerweile stehen neben Soforthilfen und den großzügigen Spenden Privater umfangreiche staatliche Finanzmittel für einen Wiederaufbau zur Verfügung. Bei den Überlegungen zur Verwendung dieser Mittel stellt sich jedoch die Frage, ob und wieweit auf den zerstörten Flächen überhaupt noch bauliche Anlagen zugelassen werden sollen. Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Stellungnahme der ARL, die sich in erster Linie an die zuständigen Träger der Verwaltung auf allen Ebenen, aber auch an den Gesetzgeber richtet. Dabei ist uns bewusst, dass für den kurzfristigen Wiederaufbau zunächst vom geltenden Rechtsrahmen auszugehen und der wichtige Beitrag der Regional- und Landesplanung einzubeziehen ist. Unzumutbar wäre für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen ein längerer Baustopp, bis neue Regeln in Kraft gesetzt und umgesetzt worden sind. Da nach den maßgeblichen Prognosen künftig häufiger extreme Wetterlagen eintreten dürften als bisher, bedarf es jedoch dringend auch grundsätzlicher Überlegungen zur Fortentwicklung dieses Rechtsrahmens. 

hello! arl-international.com


ARL´s knowledge and communication platform on spatial development will be online soon! - arl-international.com

The knowledge and communication platform will be launched  on 28 September 2021. It is a platform where scientists and practitioners around the world exchange ideas and experiences and are making a sigificant contribution to the active shaping of the European Research Area in the field of spatial and planning science.

You’ll find

  • Country profiles with infomation about planning systems of many different countries, 
  • English translations of ARL's key literature on spatial-related topics,
  • Knowledge

Neuer Forschungsbericht der ARL "Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland – Innovationen im Planungssystem?" erschienen!

Nordostdeutschland ist einer der räumlichen „Hotspots“ der deutschen Energiewende für die Windkraft an Land wie auch für andere Anlagen erneuerbarer Stromproduktion. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden dazu in den letzten Jahren vielfältige Erfahrungen gesammelt und Herausforderungen seitens der Regionalplanung gemeistert. Der Forschungsbericht analysiert dieses dynamische Themenfeld aus der Perspektive der Innovationsforschung. Ansätze der Innovationsforschung werden vorgestellt und auf ihre Relevanz für die Analyse des Planungssystems diskutiert, Rahmenbedingungen der regionalen Steuerung der Energiewende in Bund und Ländern werden beschrieben. Diskussionen mit Fokusgruppen untermauern die Betrachtungen empirisch. Der Forschungsbericht macht sichtbar, welche Beiträge die Regionalplanung zu den Erfolgen insbesondere im Windkraftausbau der letzten Jahre geleistet hat. Wenngleich Akteure der Regionalplanung sich in ihrer traditionellen Selbstbeschreibung nicht unbedingt als innovativ verstehen, sind sie sich aber bewusst, dass sie an tiefgreifenden Veränderungen mitwirken.

Gleichwertige Lebensverhältnisse überall!?

Konferenz für Planerinnen und Planer NRW diskutierte über territorialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Diskussion mit den Vortragenden; v.l.n.r. Maria T. Wagener, Regionalverband Ruhr und ARL/LAG, Rainer Danielzyk (ARL), Annett Steinführer (Thünen-Institut); Bildquelle: ILS/Cedric Müller

Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist ein zentrales Thema der Raum- und Stadtentwicklung. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie und die mit ihr zu erwartenden ökonomischen und sozialen Herausforderungen haben die Notwendigkeit von bedarfsgerechten Ansätzen der Stadt- und Regionalentwicklung gezeigt. Wie diese gestaltet werden sollten und wo Herausforderungen für die Regionen liegen, war Thema der 22. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW am vergangenen Freitag in Essen.

Neues Positionspapier: Postwachstum und Raumentwicklung – Denkanstöße für Wissenschaft und Praxis.

Wie kann eine postwachstumsorientierte Stadtplanung aussehen? Welche neuen Leitbilder braucht die Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung? Was heißt dies für die thematische und methodische Ausbildung von Planung? Das neu erschienene Positionspapier macht Vorschläge zur Postwachstumsorientierung in Planung, Forschung und Lehre. Dabei wird zwischen kurzfristig erreichbaren Veränderungen und mittel- bis langfristig auszulegenden Maßnahmen unterschieden, etwa im Bereich der Stadtentwicklungspolitik, der Bewertung von Wohlstand und Regionalentwicklung oder der Förderung gemeinwohlorientierter Ökonomien.