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Fachtagung „Umweltbelange des Tourismus in der Stadtplanung“

Am 23.06.2022 findet in Dessau die Abschlusskonferenz des Forschungsprojektes „Umweltbelange des Tourismus in der Stadtplanung“ im Auftrag des Umweltbundesamtes statt. 

Das Projekt widmete sich der Fragestellung, wie Umweltbelange des Tourismus mehr Betrachtung für die Stadtplanung finden können. Dabei wurden Chancen und Hemmnisse eines nachhaltigen Städtetourismus identifiziert und auf Basis dessen Empfehlungen entwickelt, um touristische Umweltbelange stärker in Prozesse und Konzepte der Stadt- und Freiraumplanung verankern zu können. Weiterhin entstanden auch Empfehlungen dazu, wie es gelingen kann, dass der Tourismus den Wandel zu einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung unterstützt. 

„Planerische Steuerung der Wasserstoffinfrastruktur“

Am 2. Mai 2022, 17.00 Uhr finden online (via Zoom) die Münsteraner Gespräche zum Umwelt- und Planungsrecht statt.

Thema wird die „Planerische Steuerung der Wasserstoffinfrastruktur“ sein. Herr Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie, wird einen „Überblick über die Wasserstofftechnologie“ geben. Frau Dr. Sarah Langstädtler, Rechtsanwältin, BBG und Partner, Bremen, wird „Rechtliche Grundlagen für die Steuerung der Wasserstoffinfrastruktur“ erläutern. Und Dr. Hartmut Kahl, LL.M. (Duke), Leiter Forschungsgebiet Recht der erneuerbaren Energien und Energiewirtschaft, Stiftung Umweltenergierecht, Würzburg referiert zu "Wasserstoff: Wertschöpfung und Infrastruktur – Was plant der EU-Gesetzgeber?".

Universitäts-/Masterlehrgang „Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung“ ab Herbst 2022

Gemeinden und Regionen stehen im Wandel. Durch stetig zunehmende Urbanisierung, Migrationsbewegungen, Klimawandel und (wirtschaftliche) Strukturwandel ergeben sich neue Herausforderungen in der Stadt- und Regionalentwicklung. Dabei entstehen vielfältige neue Rahmenbedingungen sowie Steuerungsfragen, die sich in globalen, nationalen und lokalen strategischen Leitbildern, Zielen und Konzepten widerspiegeln sollten. Durch diese Komplexität der Fragestellungen werden Kooperationen zur zwingenden Voraussetzung in der Gestaltung und Umsetzung von Entwicklungsprozessen.

Der Universitätslehrgang "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" (Akad. Expert*in/Master of Arts) besteht aus den vier Modulen „Die soziale Region“, „Die smarte Region“, „Die unternehmerische Region“ und „Die nachhaltige Region“. Alle Module können auch einzeln als Zertifikatskurse absolviert werden.

Förderaufruf für Modellvorhaben im MORO „Regionale Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung“

BMWSB und BBSR fördern Modellregionen, die innovative Ansätze zur regionalen Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung erproben. Die Förderung von je bis zu 200.000 Euro läuft über mindestens zwei Jahre. Eine Bewerbung über ein formalisiertes Interessenbekundungsformular ist bis zum 13.05.2022 möglich.

Das Interessenbekundungsformular sowie den Förderaufruf finden Sie auf der Website des BBSR.

Call for Papers: Cross-Border Cooperation in Crisis - Workshop at Andrassy University Budapest

The cross-border cooperation (CBC) has been flourishing in Europe since the establishment of INTERREG in 1990. After 30 years, the Corona pandemic has been the first true testing for the established cross-border cooperation. It reveals how fragile the cross-border cooperation in Europe actually is. 

The closing of borders challenged every form of cross-border cooperation, be it loose-knit networks or formalized legal entities like European Groupings of Territorial Cooperation (EGTC). Actors involved in CBC had to adapt to a fundamentally novel situation and to find innovative ways to maintain the cooperation, if possible. 

DeGEval Nachwuchspreis zur Auszeichnung von Beiträgen zur Evaluationsforschung oder Evaluationspraxis

Auf der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Evaluiation (DeGEval) wird der DeGEval-Nachwuchspreis für eine herausragende Arbeit im Bereich Evaluation verliehen. Einreichungen sind bis zum 01. Juli 2022 möglich.

Der Preis wird einmal jährlich für eine herausragende Arbeit im Bereich Evaluation im deutschsprachigen Raum an eine Nachwuchsevaluatorin oder einen Nachwuchsevaluator vergeben. Es kann auch eine Gruppe von Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren ausgezeichnet werden. Die prämierte Arbeit soll einen fundierten Beitrag zur fachlichen und professionellen Weiterentwicklung von Evaluation leisten. Einschlägig sind sowohl Beiträge zur Theorie und Methodik der Evaluation (referierte Zeitschriftenartikel, Dissertationen oder Masterarbeiten) als auch Praxisarbeiten (z.B. Evaluationsberichte oder Beiträge von Nachwuchsevaluatorinnen oder -evaluatoren zu größeren Evaluationsvorhaben).

UBA-Forschungskonferenz: Klimaresiliente Schwammstadt

Am 20. Juni 2022 findet von 10:00-17:00 Uhr im Umweltbundesamt, Dessau die Forschungskonferenz „Klimaresiliente Schwammstadt: Naturbasierte Konzepte und Maßnahmen als Baustein urbaner Transformation“ statt.

Hitze, Starkregen, Überflutungen und Trockenheit – alle Regionen in Deutschland, aber insbesondere die Städte mit ihrem Umland, sind von diesen Folgen des Klimawandel betroffen. Beim Umgang mit den Folgen des Klimawandels spielen natürliche Systeme und Ressourcen eine besondere Rolle. Sie sind einerseits besonders stark vom Klimawandel betroffen, andererseits aber auch ein wichtiger Teil der Lösung, da sie sowohl Kohlenstoff binden als auch Klimafolgen mindern. Naturbasierte Ansätze zum Umgang mit Klimawandelfolgen wie die Konzepte der Schwammstadt und der wassersensiblen Stadtentwicklung berücksichtigen diese Potenziale natürlicher Systeme und Ressourcen und setzen diese gezielt bei der Anpassung an Klimafolgen ein.

Kinofilm „We are all Detroit“ – die Entwicklung Detroits und Bochums nach dem Aus der Autoindustrie

"We are all Detroit" porträtiert die Entwicklung der beiden Städte Bochum und Detroit nach dem Rückzug der Autoindustrie. Der Film zeigt dabei nicht nur die Parallelen und Unterschiede der Städte, sondern zeigt in der korrespondierenden Entwicklung zweier so unterschiedlicher Regionen, dass ein globaler Wandel im Selbstverständnis der Erwerbsarbeit und der Funktion der Städte dabei im Gange ist." 

"We are all Detroit" - Vom Bleiben und Verschwinden" bildet die brisanten Entwicklungen zweier Städte auf verschiedenen Kontinenten und die Auswirkungen auf die jeweils dort lebenden Menschen ab. 

Zwischen den beiden so unterschiedlichen Städten – Bochum, der Stadt im Ruhrgebiet, und Detroit, der Stadt im Rust Belt – gibt es eine gewichtige Gemeinsamkeit: Die Autoindustrie hat sowohl Detroit als auch Bochum geprägt. Sowohl der Beginn als auch das Ende der Autoindustrie in Bochum wurden in Detroit besiegelt. 

Auftaktveranstaltung des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) "Regionale Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung"

Diskutieren Sie über Trends der Flächeninanspruchnahme und die Herausforderung von deren Steuerung am 23.03.2022 10:00-15:00 Uhr mit folgenden Gästen: 

  • Prof. Dr. Tobias Just, IREBS Immobilienakademie, 
  • Stefan Kuczera, Regionalverband Ruhr, 
  • Dr. Andreas Berkner, Regionaler Planungsverband Leipzig-Westsachsen, 
  • Frederick Sixtus, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, 
  • Prof. Dr. Sabine Baumgart, Präsidentin der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, 
  • Thomas Kiwitt, Verband Region Stuttgart, 
  • Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft,

VASAB Summer School for Young Planners and Regional Developers on “Sustainable Futures for the Baltic Sea Region”

The 5-day International Summer School will take place in the University of Greifswald, Germany, from August 22 to 26, 2022

We are looking for ideas of young planners and regional developers (students and practitioners) on sustainable futures in the Baltic Sea Region. How should a desired Baltic Sea Region look like by 2040? How do we envision its urban networks and settlement structure? Its physical and digital connectivity? The management of its ‘commons’ that ensure a good quality of life? And how do we envision its maritime and spatial planning by 2040? What do we wish to look different from today?