Von Dennis Ehm am 07.01.2014 ARL-AKTUELL

Seit über vier Jahrzehnten gibt die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) das „Handwörterbuch der Raumordnung“ heraus. Das bewährte Grundlagenwerk wird 2015 in einer Neuauflage und erstmals auch als Onlineversion erscheinen. Es richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft und Praxis. Die 4. Auflage von 2005 wird dafür durch einen vom Präsidium eingesetzten Redaktionsausschuss unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Heinrich Blotevogel vollständig überarbeitet.

Am 22. November 2013 fand die Auftaktsitzung des Arbeitskreises „Mind the Gap - Kooperationen und Selbstverständnisse in der räumlichen Planung“ in der Geschäftsstelle der ARL in Hannover statt. Die 14-köpfige Gruppe um das Leitungsteam bestehend aus Meike Levin-Keitel, Martin Sondermann und Linda Funke strebt eine multiperspektivische Analyse der Lücke (des „Gap“) zwischen Theorie und Praxis der räumlichen Planung am Beispiel kooperativer Raumentwicklung an.

Neu erschienen: Positionspapier aus der ARL 94

Dieses Arbeitspapier thematisiert die planerischen Steuerungsmöglichkeiten bzw. -defizite bezüglich privilegierter Vorhaben im Außenbereich im Sinne von § 35 Baugesetzbuch (BauGB). Dabei sind zum einen grundsätzlichere Betrachtungen zur rechtlichen Ausgangslage notwendig. Zum anderen ist in einem weitergehenden Ansatz zu diskutieren, ob in Anbetracht der ständigen additiven Weiterentwicklung der Privilegierungstatbestände infolge vermehrter Nutzungsansprüche der Koordinationsauftrag der Raumplanung überhaupt noch erfüllt werden kann.

Dortmunder Konferenz 2014Die Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund veranstaltet gemeinsam mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) am 13./14. Februar 2014 die Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung, diesmal zum Thema „Daseinsvorsorge in der Raumplanung“.

Im Jahr 2013 traf der Informations- und Initiativkreis (IIK) Regionalplanung zweimal zu Arbeitssitzungen zusammen: am 19./20. April 2013 in Lüneburg und am 15./16. November 2013 in Kassel, im direkten Anschluss an die Mitgliederversammlung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL).

Routinen und Orte in vorübergehender räumlicher Nähe für die Wissensgenerierung

Veranstaltungsort: 2.-4. April 2014, Schloss Herrenhausen, Hannover

Das Symposium verfolgt als zentrales Ziel, den Aufbau einer interdisziplinären community von Nachwuchswissenschaftlern (Post‐Doktoranden und Doktoranden), die in ihren Forschungsarbeiten einen Schwerpunkt auf die Rolle zeitlich befristeter räumlicher Nähe im Rahmen von Prozessen der Wissensgenerierung und bei Prozessen des Wissenstransfers gelegt haben.

Der Arbeitskreis Bevölkerungsgeographie der Deutschen Gesellschaft für Geographie veranstaltet am 7.-8. Februar 2014 in Kiel einen Workshop zum Thema „Perspektiven und Projekte der Bevölkerungsgeographie“.

Es sollen zum einen grundsätzliche Fragen und neue Perspektiven bevölkerungsgeographischer Forschung erörtert und zum anderen aktuelle Ergebnisse aus laufenden Projekten diskutiert werden.

Konzeptionelle Beiträge zu bevölkerungsgeographischer Forschung können folgende Bereiche thematisieren:

Veranstaltung am 14. und 15. Januar 2014 an der Hochschule Neubrandenburg

Der Demografische Wandel wird oft als ein wesentlicher Treiber für Landnutzungsänderungen bezeichnet. Doch gilt dies auch für Deutschland und Europa? Die wenigen bislang vorliegenden Studien zeigen kein klares Bild. Auffällig ist die geringe Anzahl an Aussagen zu konkreten Wirkungszusammenhängen. Ebenso fehlen umfangreiche empirischen Arbeiten.

Evelyn Gustedt, ARL und Herr Yan Haishan, Department of Land and Ressources of Guizhou ProvinceHeute ist eine 20-köpfige Expertengruppe aus der chinesischen Provinz Guizhou zu Gast in der ARL-Geschäftsstelle. Der Teilnehmerkreis setzt sich zusammen aus Ingenieuren und Abteilungsleitern der „Ämter für staatliche Bodenressourcen“ von Guizhou.

Die Arbeitsgruppe „Die Funktion der Ortskerne für die Stabilisierung Zentraler Orte“ der LAG Nordwest hat die Befragung der Zentralen Orte in den Fallregionen Dithmarschen und Osnabrück abgeschlossen und die Ergebnisse samt erster Interpretationen und Handlungsempfehlungen vorgestellt.

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