IÖR stärkt Kooperation mit Partnern in Vietnam

Mit einer Sommerschule, einer wissenschaftlichen Konferenz und der Vereinbarung einer gemeinsamen Forschungsinitiative haben das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die Technische Universität (TU) Dresden ihre Kooperation mit der Hanoi University of Science (HUS) vertieft. Ende November war eine wissenschaftliche Delegation aus Dresden zu Gast in Südostasien.

Unter der Überschrift „Umwelt- und Raumplanung in Vietnam: Herausforderungen, Strategien und Instrumente“ trafen sich Studierende, Doktoranden sowie Regierungs- und Behördenvertreter in Hanoi. Bei diesem dritten Austausch seit 2008 standen Aspekte der Umwelt- und Stadtentwicklung sowie des Raum- und Umweltplanungsrechts im Mittelpunkt.

Darüber hinaus wurde mit Vertretern der Provinz Hòa Bình und dem Research Center for Environmental Monitoring und Modeling (CEMM) an der HUS ein gemeinsames Forschungsprojekt vereinbart. Im Fokus stehen dabei die Analyse und die Lösung von Umweltkonflikten, die mit der Gewinnung von Baustoffen wie Schotter und Kies in der Region zusammenhängen. Ziel des Vorhabens ist ein schonender Umgang mit Naturressourcen und die Berücksichtigung von Umweltauswirkungen bei der Gewinnung der Stoffe. Außerdem soll untersucht werden, wie die Region insgesamt Vorteile aus dem Bergbau ziehen kann.

Mit dem neuen Projekt verstärkt das IÖR noch einmal die Kooperation mit der Hanoi University of Science. Insbesondere die bisherigen Forschungsarbeiten des Leibniz-Instituts zum effizienten Einsatz von Rohstoffen in der Bauwirtschaft, aber auch zur Umwelt- und Entwicklungspolitik in Bergbauregionen, können hier einfließen.