Die ARL verfolgt als raumwissenschaftliche Forschungseinrichtung das Ziel, ihre geschichtliche Entwicklung aufzuarbeiten. Dazu gehört auch die Zeit des nationalsozialistischen Regimes.
Unter anderem die von der DFG initiierte Ausstellung „Wissenschaft – Planung – Vertreibung, der Generalplan Ost der Nationalsozialisten“ und in diesem Zusammenhang erschienene Veröffentlichungen haben dazu einen zusätzlichen Anstoß gegeben. Im Jahr 2008 veranstaltete die ARL zusammen mit dem BBR eine Tagung zum Thema „Geschichte der Raumplanung: vom Dritten Reich zur Bundesrepublik“.
Bei der weiteren Befassung mit dem Thema wurde im Jahr 2010 der erste Teil einer biographischen
Skizze über Kurt Brüning erstellt, die im Jahr 2011 fortgeführt wird. Hierbei wird
zunächst folgenden Fragen nachgegangen:
Daneben werden weitere Forschungsarbeiten über die ARL als Institution sowie über die ARL prägende Persönlichkeiten und deren Werke erstellt. Beispielhaft kann hierzu die Befassung mit Konrad Meyer und seinem Einfluss auf die Raumwissenschaft angeführt werden.
Basierend auf den Ergebnissen dieser Forschungsarbeiten wird eine weitere Tagung über die Geschichte der ARL und der Raumplanung angestrebt.